Meine Oma ist an Demenz erkrankt, was soll ich tun?

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4 Antworten

Eigentlich wäre es Aufagabe deines Vater bzw. deiner Eltern sich zu kümmern. So sehr ich dein Engagement bewundere, aber du musst dich auch um dich kümmern. Denn in zwanzig Jahre wirst du vielleicht deine Eltern pflegen müssen. Und wenn du jetzt die nächsten zehn Jahre nur für deine Oma da bist, wann willst du dann für deine Rente vorsorgen? Zumal du jetzt in der Phase bist, in der du Berufserfahrung sammeln solltest. Wenn deine Eltern, oder andere Verwandte, die schon fest im Leben stehen (mit Haus/Wohnung und geregeltem Einkommen), sich nicht kümmern können, dann wird es über kurz oderlang nicht anders gehen, als sie im Pflegeheim oder in betreutem Wohnen unterzubringen. So hart das ist, aber du musst auch an dich denken. Trotzdem ist es bewundernswert was du da machst!

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Kommentar von Layup23
01.08.2016, 16:41

Gute, realistische Antwort. Stimme vollkommen zu.

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Kommentar von Christina9122
01.08.2016, 20:40

Ja meine Eltern kümmern sich eh so gut wie es geht um die Oma aber die sind beide berufstätig und haben natürlich auch nicht immer Zeit um die Oma zu betreuen. Und momentan da ich arbeitslos bin, bin ich halt haupt verantwortlich für die Betreuung aber ich will natürlich auch ein wenig Zeit für mich haben obwohl ich natürlich die Oma auch nicht ganz in Stich lassen will. Es ist alles nicht leicht und ich bin einfach überfordert und bin wirklich dankbar für jede Art von Hilfe oder Ratschlag. Lg 

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Man muss irgendwann für sich selbst entscheiden, ob man die Situation zu hause noch handhaben kann oder ob man sich und die Familie damit kaputt macht! Es ist nicht verwerflich, wenn man dann den Schritt geht und für Oma ein gutes Pflegeheim sucht! Bedenke auch immer : irgendwann wirst du sie nicht mal mehr für 5 Minuten alleine lassen können

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Kommentar von Christina9122
01.08.2016, 20:41

Ja das ist meine größte Sorge. Ich gehe momentan kaum mehr fort damit ihr nichts passiert.

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Über kurz oder lang werdet ihr sie vermutlich wirklich in ein Pflegeheim geben müßen.  So wie du es schilderst scheint die Situation auf lange Sicht nicht tragbar für euch.

Ich verstehe ihre Wut, weil sie sich so hilflos fühlt. Niemand ist gern auf andere angewiesen, man tut sich immer schwer damit, wenn man nicht mehr so selbstständig ist.  Aber die Aggressionen können irgendwann mal ausarten

Ich habe ein paar Jahre in einem Haus gewohnt, wo 99% alte leute waren die großteils betreut wurden durch einen Sozialdienst. 

Unter den Bewohnern war auch ein Demenzkranker Herr der recht aggresiv war.  Er beschimpfte die Leute, schmiss Müll vom Balkon und drohte mit seinem Stock. 
Irgendwann ist es eskaliert und er hat eine Pflegerin mit dem Stock geschlagen. 

Seine Familie hat ihn daraufhin schweren Herzens ins Pflegeheim gegeben. 

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Kommentar von Christina9122
01.08.2016, 20:32

Ja, wahrscheinlich hast du recht und wenn  wir keine andere Lösung finden, ist wahrscheinlich ein Pflegeheim der letzte Ausweg. Danke für deinen Rat. Lg 

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Schau einmal ob Du z.B. hier nicht kompetente Beratung erhältst.


Servicestelle für Angehörige und Demenz: - Caritas Pflege

www.caritas-pflege.at/pflegebeduerftig.../servicestelle-fuer-angehoerige-und-demenz/

Unter dem Suchbegriff:  "Demenzberatung Wien" findest Du diverse Informationsmöglichkeiten ( auch für Angehörige / Pflegende ).
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Kommentar von Christina9122
01.08.2016, 16:31

Danke, ich schaue mir die Seite gleich mal an.

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