Meine Oma hat Krebs und stirbt bald ich würde ihr gern noch etwas sagen aber weiß nicht was?

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4 Antworten

Das tut mir leid. Ich würde versuchen viel Zeit mit deiner Oma zu verbringen. Schenken ihr Do irgendwas, wie zum Beispiel einen Selbstgestrickten Schal, der sie an dich erinnert,  auch wenn du gerade nicht da bist. Ruf sie oft an und plaudern mit ihr. Wenn du Zeit mir ihr verbringst fühlt sie sich nicht allein und wird abgelenkt von ihrer Krankheit.

Naja, das waren jetzt solche groben Tipps. Jetzt kommt es zu Eingemachtem.

Sag ihr wie lieb du sie haSt,  aber nicht, dass sie dir fehlen wird (evtl hat sie Angst vor dem Tod und wird dann nur dran erinnert). Wenn sie sehr gläubig ist, kannst du ihr ermunternde Passagen aus der Bibel vorlesen oder ihr etwas vorsingen. Mache ihr indirekt klar das sie bei Gott aufwachen wird. Ich würde ihr keine ,,letzt'en Worte" sagen, bei denen es noch nicht klarsteht, ob sie geht oder nicht. Das könnte Sie nur traurig machen. 

Momentan fällt mir noch nicht mehr ein aber sei offen zu deinen Eltern, sie gehen gerade eine schwerer Phase durch. Kümmere dich ein bisschen, zeige ihnen vllt ein paar nette Gesten.

LG 

Am besten kannst du wirklich mit deinen Eltern darüber reden. Aber am schönsten, aber wahrscheinlich auch am schwersten wäre es über die gemeinsame Zeit nach zu denken und mit ihr über alte Erinnerungen zu reden. Dann kommst du auf andere Gedanken und ihr denkt an was schönes. Trotzdem ist es nie schön wenn so etwas in naher Zukunft passieren wird, aber es ist der Lauf der Dinge und deine Oma hatte bestimmt ein erfülltes Leben.

Lass die Krankheit unerwähnt. Sprich liebevoll und geduldig mit deiner Oma und zeige ihr deine Zuneigung.

Sie braucht Menschen, die sich nicht scheuen, mit ihr umzugehen. Wovor hast du Angst? Dass sie weint oder klagt, könnte passieren. Eine natürliche Reaktion auf das Geschehen, und wenn das geschieht, lege den Arm um sie und ihr seid eng beinander, tröstet euch, ob du was sagst oder nicht, ob die Worte passend sind oder nicht, das spielt keine Rolle.

Aber die Nähe zählt, der zuverlässige Halt, den du anbietest und deine Liebe, die deine Oma einhüllt.

An der Krankheit kannst du nichts ändern, und Krebs klingt furchtbar, bedrohlich, hier tödlich.

Der Weg, den deine Oma gehen muss, ist kein leichter. Aber du kannst einer der Menschen sein, die durch ihre Nähe und Wärme ein Stückchen davon erträglicher machen.

Trau dich und versäume keinen Tag. Überwinde deine Angst im Namen der Liebe und du wirst feststellen, es ist gar nicht so schwer, wie einen Anfang zu machen.

Oft trösten die Schwerstkranken die Angehörigen, das habe ich im Hospiz erlebt. Aber auch das Lachen daneben existiert.

Rede doch am besten Mal mit deinen Eltern darüber, die sind schließlich auch davon betroffen!

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