Meine Oma ( beginnende Demenz) füttert den Hund höchstwahrscheinlich doppelt - was tun?

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5 Antworten

Am besten ist es, der alten Dame das Hundefutter zu portionieren. Dazu packt man nummerierte Beutelchen mit der täglichen Futtermenge und erklärt ihr es. Man sagt aber nicht: "Weil Du es nicht mehr alleine kannst", sondern verpackt es, als würde es einem selbst Freude bereiten, etwas hilfreich zu sein.

Alte Menschen, die mit beginnender Demenz zu kämpfen haben, sollte man alle ein, zwei Tage "besuchen", um nach dem R echten zu schauen.

Ich würde sie gern öfters besuchen nur schaffe ich es aus zeitlichen Gründen leider nur am Woe. Sie wohnt 80 Kilometer entfernt. Ich habe schon meine Cousine drum gebeten öfters nach ihr zu schauen da sie gegenüber wohnt aber darauf hat sie keine Lust -_- Meine Eltern schaffen es aus zeitlichen Gründen auch nur höchstens 2 mal in der Woche also an den Wochentagen sie zu besuchen. Die Idee mit der Portionierung ist gut. Das werde ich versuchen. Danke für den Tipp :)

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@CloudNumber7

Die Cousine hat keine Lust..... schade. Soviel zum Thema "Familie".....

Zweimal pro Woche ist schon gut, wird aber nicht mehr lange ausreichen.

Könntet Ihr die alte Dame zu Euch nehmen? Mitsamt des Hundes?

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@turalo

Da habe ich schon den Vermieter gefragt wegen dem Hund weil wir ja auch schon ne Katze haben aber er will den Hund nicht im Haus haben. -_- Und meine Eltern wohnen in der 4. Etage ohne Aufzug. Ich glaube das wird mit Omas Kniearthrose nicht möglich sein.

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@CloudNumber7

Und eine Alters gerechte Wohnung in deiner Umgebung? Muss ja nciht direkt im Haus deines Vermieters sein.

Meine Oma muss auch oft zum Arzt udn braucht viel Betreuung. Bei meinen Eltern ist es aber alles andere als Alters gerecht in dem alten Bauernhof. Deswegen hat sie nciht weit entfernt eine eigene Wohnung.

Meine Oma wurde auch tüdelig. Aber aus einem anderen Grund. Sie kann Vitamin B6 nicht mehr selber aufnehmen und bekommt es gespritzt. Wenn dieses Vitamin fehlt werden die Leute vergesslich und Merkwürdig. Das würde ich abklären lassen.

Ansonsten kann man je nach Verlauf der Erkrankung Demenzkranke nicht mehr lange in ihrer Wohnung belassen. Zumindest nicht so weit aus dem eigenen Wirkungskreis.

Bei meiner anderen Oma ging das noch 5-6 Jahre gut. Dann fing sie an ab zu hauen. Mussten den Herd abklemmen und das Fahrrad wegnehmen. Es wurde zu gefährlich. Sie erkannte uns nciht mehr. Aber sie hatte auch gute tage, die wurden aber schrittweise immer weniger.

Mittlerweile, 10 Jahre nach den ersten wahr genommenen Symptomen, sitzt meine Oma an teilnahmslos still da.

Sie macht nichts mehr allein. Sitzt nur im Rollstuhl und wird gefüttert. Früher hat sie noch gesungen, das macht sie auch nicht mehr.

Bitte versuch eine Wohnung in deiner direkten Umgebung zu finden. Für meine Oma die noch in einer eigenen Wohnung lebt ist mein Vater der bestellte Vertreter oder so. er macht den ganzen Papierkram mit Ämtern weil meine Oma das einfach nicht versteht. Sie musste so was ja auch nie.

Das kannst du für deine Oma auch werden. Sie bleibt voll Geschäftsfähig, du nimmst ihr also nicht die Selbstständigkeit aber du kannst in ihren Namen Behördengänge erledigen, so auch eventuell einen Umzug organisieren der vom Amt unterstützt wird etc.

Für meine Oma war das eine Riesen Erleichterung.

So kannst du sie vielleicht mit einem Umzug näher an deine Wohnung bekommen wo Hunde erlaubt sind und sie öfter und besser betreuen.

Du kannst ihren Arzt fragen ob es Sinn macht Pflegestufe 1 zu beantragen und dich als Pfleger eintragen lassen. das ist nichts schlimmes aber über das Pflegegeld bekommst du deine Fahrtkosten etwas gedeckt. Bereichern kann man sich damit nicht, Gott sei Dank.

Aber es deckt die eigenen Auslagen etwas und deiner Oma steht mehr zu von den Krankenkassen!

Das deine Cousine kein Bock hat ist unverschämt!

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Jqa, es ist nicht ungewöhnliche das Demenzkranke vergessen wie was funktioniert.

Mit dem Hund füttern weiß ich jetzt momentan auch keinen Rat, Normalerweise müsste man den Hund, um ihn vor Überfütterung zu schützen, von ihr wegnehmen, Aber das wäre ja nicht gut. Das würde deine Oma wahrscheinlich überhaupt nicht verkraften.

Vielleicht Portionstöpfchen machen, Die für die ganze Woche beschriftet sind. So das sie sehen kann, das sie schon gefüttert hat oder es noch muss.

Wäre jetzt so ein Gedanke von mir.

Ja es ist normal, den Hund wird sie alleine nicht betreuen können, aber er ist sehr wichtig. Es müßte alles gemacht werden daß er bei ihr bleiben kann.

Das auf jeden Fall. Würde nicht zulassen das man ihn ihr wegnimmt.

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@CloudNumber7

Den Hund wird sie behalten können. Wenn sich jemand darum kümmern kann, daß sie sich in der Lage sieht, sich zu kümmern......

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Stell das Futter weg...bzw ein teil davon....zuerst würde ich sie offen drauf ansprechen ;-)

Nein, nicht offen darauf ansprechen.

Ich versorge ebenfalls eine Dame mit beginnender Demenz - sie darauf anzusprechen wäre wenig hilfreich, im Gegenteil, es würde sie in ungeahnte seelische Tiefen stürzen.

Man muß dafür sorgen, daß Dinge rationiert werden, daß möglichst keine Verwechslung geschehen kann.

Ich mache das mit der Bemerkung: "So, jetzt brauchst Du nur noch zu greifen, und da Du ja ohnehin den Kopf voll hast mit wichtigeren Dingen, mußt Du nicht mal nachdenken dabei. Nimm immer der Reihe nach einen Beutel (Dose, Eimer) und dann stimmt das schon"

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Adventskalender für den Hund...portionierte Futterrationen?

Ist denn der Hund dicker geworden?

Bring deiner Oma Vitamnin D aus der Drogerie mit...die 800er von Abtei...davon soll sie so oft sie dran denkt! zum Essen eine nehmen...gern auch 3-4 am Tag.....DAS kann eine reversible Demenz wieder rpckgängig machen. Leider brauchen alte Frauen viel mehr als ihnen unsere Medizin zugestehn will (Kostendruck?).

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