Meine Mutter will mich wortwörtlich fettfüttern?

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15 Antworten

Hallo, 

du bist noch im optimalen Bereich, gehst jedoch schon auf die Untergrenze zu. Dein BMI ist gut so wie er jetzt ist. Du kannst dein Essverhalten also normalisieren und dir dabei auch mal was gönnen. Das sieht deine Mutter wahrscheinlich genauso. Hat nix mit Mästen zu tun. 

In der Pubertät macht man sich viele Gedanken um seinen Körper. Manche kennen da Grenzen, andere nicht. Es gibt viele junge Menschen die sich dick finden, voll in ihrem Diätwahn sind und am Ende Untergewicht haben - das ist weder gesund noch schön. Ich denke deine Mutter hat einfach Angst, weil du eben schon auf die Untergrenze zugehst. Manchen Menschen sieht man das mehr an als anderen. 

Bedanke dich bei deiner Mama und iss die Süßigkeiten einfach. Ist doch nett. 

Mit freundlichen Grüßen

VanyVeggie

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Hallo 

Ich hab das selbe "Problem'

Ich bin 1,70 und wiege 51-52kg naja früher hatte ich auch etwas mehr Gewicht (ca. 67kg) und habe dann halt auch abgenommen. Meine mutter nervt auch rede doch einfach mal mit ihr und findet eine Lösung hat bei mir auch geholfen also wir sind uns einig geworden das ich jetzt mehr esse aber gesund also nicht Süßigkeiten sondern normal also Obst, Gemüse, Reis, Nudeln etc. 

Wichtig ist das du nicht noch mehr abnehmen willst. Ich musste das auch erst einsehen aber jetzt Grade halte ich erfolgreich mein Gewicht

Lg

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Lass die Körpergewichtswaage aus dem Spiel. Stell Dich doch einfach nur mal vor den Spiegel und betrachte Dich. Entdeckst Du da irgendwo wirklich Fettpölsterchen ? Haben Deine Bekannten und Freunde sich in dieser Hinsicht schon mal negativ über Dich geäußert ? Dies sind die essentiellen Fragen, um die es hier primär geht.

Eine Körpergewichtswaage zeigt Dir nicht das an, worum es geht. Die abzulesende Zahl wird immer nur irrelevant sein.

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Wenn du dich mit diesem Gewicht bei dieser Größe "mega fett" fühlst, hast du ein ganz anderes Problem als ein paar Süßigkeiten. Du hast eine gestörte Eigenwahrnehmung, denn du bist objektiv gesehen sehr, sehr schlank. Nicht weit vom Untergewicht.

Statt deiner Mutter, die sich zu Recht Sorgen um dich macht, irgendwelche finsteren Absichten zu unterstellen, solltest du dir lieber Hilfe suchen, sonst rutschst du ins Untergewicht.

Hier findest du Ansprechpartner: www.bzga-essstoerungen.de

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Deine Mutter will vielleicht, dass du fett und unattraktiv bist und bleibst, weil vielleicht hat sie angst, dass ein Junge dich irgendwann anfängt dich zu mögen, ihr heiratet und tausende Kilometer weit weg ziehst und deine Mutter wird davor Angst haben dich nicht mehr zu sehen.

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Du bist schon recht dünn, da haben deine Eltern vollkommen recht. Wahrscheinlich will deine Mutter nicht, dass du in ein ungesundes Untergewicht rutschst. Weit bist du davon nämlich nicht mehr entfernt.

Wenn du dich mit dem Gewicht selber zu dick findest, hast du eine gestörte Eigenwahrnehmung und gehörst in psychologische Behandlung. Das wäre sicher ein besserer Weg als dir Süßigkeiten zu kaufen. Schlag das doch deiner Mutter mal vor!

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ist die alte mädchenkrankheit,du bist eher zu dünn wie zu fett und kommst bestimmt wie eine bohnenstange daher

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Das klingt jetzt vielleicht doof aber ist deine Mutter dick? 

Ohne die Situation genauer zu kennen kann ich nicht beurteilen ob sie dich wirklich mästen will, oder ob sie nur nicht will dass du zu dünn wirst. 

Wenn du dich dabei aber unwohl fühlst ist es auf jeden Fall nicht gut. Mit Süßigkeiten zunehmen ist sowieso die falsche Methode. 

Ich kann mir aber trotzdem nicht vorstellen das deine Mutter dir was schlechtes will. Sie sollte aber eigentlich wissen, das Süßigkeiten in hohem Maße ungesund sind und man auch durch gesundes oder richtiges Essen zunehmen kann, falls es nötig ist.

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Du bist an der Grenze zum Untergewicht, da darfst du dir chips usw. ohne Probleme gönnen.

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Zieh dein Ding durch uns esse und so viel oder wenig, wie du meinst und es dir bekommt.  Deine Ma sollte sich erstmal erkundigen, was Teenies so durch den Kopf schießt zu diesem Thema. Ansonsten verweise ich auf die Ausführungen von Taimanka. 

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Du bist keineswegs zu dick. Du hast Normalgewicht (BMI 18,3), das liegt zwischen 50 und 71kg.

Deine Mutter will dich nicht mästen, sie will dir einfach nur etwas gutes tun.

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Wonnepoppen 17.05.2016, 18:43

Was ist das für ein Normal Gewicht?

Unterschied 20 kg?????

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lllATTIlll 17.05.2016, 18:44
@Wonnepoppen

Der Bereich, in dem das Normalgewicht liegt, ist nicht einfach nur 1-2kg, sondern das ist die Untergrenze und die Obergrenze.

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lllATTIlll 17.05.2016, 18:47
@Wonnepoppen

Mag ja sein, aber wenn das Quatsch ist, solltest du auch nicht behaupten, sie hätte Untergewicht, wenn du keine Ahnung hast.

8
Wonnepoppen 18.05.2016, 09:19
@lllATTIlll

mindestens genauso viel wie du!

Ich hoffe du hast dir auch die anderen Antworten angesehen, die ebenfalls nicht deiner Meinung entsprechen, die haben dann alle keine Ahnung?

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VanyVeggie 18.05.2016, 10:37
@Wonnepoppen

Anscheinend haben sie die nicht, wenn sie alle zulassen das ein junges Mädel welches auf die Untergrenze zugeht Diät machen möchte. Oder es sind selbst alles Jugendliche mit gestörter Wahrnehmung. 

Ich sehe allerdings genug Meinungen, die IIIIATTIIII zustimmen (meine eingeschlossen). 

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Panazee 18.05.2016, 10:43
@Wonnepoppen

Das Normalgewicht umfasst in der Tat einen großen Gewichtsbereich. Ich denke hier liegt ein falsche Bild des Normalgewichts vor. Normalgewicht bedeutet nicht "schlank". Normalgewicht bedeutet "Wenn dein Gewicht innerhalb dieses Bereiches liegt solltest du aufgrund deines Gewichtes keinerlei gesundheitlichen Probleme haben".

Hier ist das Problem eher, dass die Fragestellerin schon knapp am Untergewicht entlang schrammt, aber sich immer noch für zu fett hält. Das ist problematisch und nicht die Definition von Normalgewicht, wo sie im unteren Grenzbereich liegt.

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Wonnepoppen 19.05.2016, 13:17
@VanyVeggie

Was ist bei dir "genug", ich sehe so gut wie keine, dafür viele, die nicht der Meinung sind!

1

Du bist groß und 53 kg sind bei der Größe nicht die Welt wenn du dich immer weiter uns abnehmen reinsteigerst ist das auch nicht gut ich verstehe da deine Mutter sie macht sich nur sorgen.
Du bist nicht dick wenn ich sehe wie viel du wiegst du hast Eine normal Figur also Steiger dich nicht so rein sonst kommst du aus dem Teufelskreis nicht mehr raus
Lg

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Ja, du hast eine Essstörung und ein gestörtes Selbstwahrnehmungsgefühl, wenn du dich mit 53 kg zu fett fühlst. 

Deine Mutter will nicht, dass es noch schlimmer wird. 

gestörte Selbstwahrnehmung - (abnehmen, Ernährung, Kinder)
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das finde ich nicht in ordnung, sag deine Mutter , dass du abgenommen hast und auf diät bleiben wollen, sie muss dir respektieren. 

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VanyVeggie 18.05.2016, 09:16

Akzeptieren, dass die Tochter magersucht-gefährdet ist? Nee das muss keine Mutter. Das Mädel geht auf´s Untergewicht zu und will weiter abnehmen. Fehlt nicht mehr viel, dann ist sie untergewichtig. Berechne mal ihren BMI. Da sollt jede Mutter eingreifen. 

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Taimanka 18.05.2016, 14:45
@VanyVeggie

ja, das sollte jede Mutter, mit Respekt, der Bereitschaft dem eigenen Kind zuzuhören und der erforderlichen Empathie für ihre junge Tochter und deren Thema zum eigenen Körper.

Die oben beschriebene Hammermethode der guten Frau Mutter wird mit Sicherheit dazu führen, dass das Kind sich von ihr distanziert, sich auf Seiten wie dieser Rat und Verständnis holt und letztendlich aus Trotz ihre eigene Nummer fährt. Eltern, die nicht reden wollen, haben ihren Job vergeigt, tut mir leid, so ist es nun mal.

Auf diese Weise wurden schon viele Mädchen in ein Essthema geschickt. 

2

sie sollen Dich einfach in Ruhe lassen. Unfassbar. Iss das, was Du essen möchtest und wobei DU DICH wohl und zufrieden fühlst. Kündige an, dass Du den Tisch sofort verlässt, wenn Du bedrängt wirst.

Viel Kraft für Dich ! 

💐🙋💐

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Wonnepoppen 17.05.2016, 18:37

Tolle Antwort!

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monoqi 17.05.2016, 19:07
@Wonnepoppen

beste Antwort ist hier von Taimanka. 

und schließe mich von dieser Art kindischer Kommentare klar aus.


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Taimanka 17.05.2016, 19:23
@monoqi

die Ursache von Essstörungen bei Mädchen ist zu einem erschreckend großen Anteil die jeweils eigene Mutter. Auch in diesem Fall geht die Mutter massiv gegen das Kind vor. Das allein kann und ist oft der Anfang einer Störung in diesem Bereich.

Die gute Frau handelt rücksichtslos, unwissend und gefährlich, " ... Reden hilft leider nichts ... " - allein das ist die Aufgabe von Eltern. Zu erkennen, dass ihr Handlungs- und Wirkungsbereich hier endet wäre ihre vorrangige weitere Aufgabe. Stattdessen überfährt und verführt sie die Tochter. No go. 

Wenn angezeigt, hat sie nur noch dafür zu sorgen, dass das Mädchen einen Gesprächspartner vom Fach und auf Augenhöhe bekommt. 

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Panazee 18.05.2016, 10:48
@Taimanka

Auch in diesem Fall geht die Mutter massiv gegen das Kind vor. [...]
Die gute Frau handelt rücksichtslos, unwissend und gefährlich

*Ironie on*

Ja, es ist schon extrem übergriffig seiner Tochter eine Packung ihrer Lieblingssüßigkeiten zu kaufen. Wie kann diese verantwortungslose Mutter nur so rücksichtslos handeln?

*Ironie off*

Sie liegt im unteren Grenzbereich des Normalgewichts und findet sich immer noch zu fett. Da kann man als Mutter schon mal besorgt sein. Wenn sie noch mehr abnimmt kommt sie in einen Bereich, wo sie sich körperlich ganz sicher nicht mehr "wohl und zufrieden" fühlt.

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VanyVeggie 18.05.2016, 08:35

Ja super Antwort. Die böse Mutter soll das evtl. arme Kind in Frieden lassen.... *ironie off*. Die Mutter sieht nicht weg, sondern kümmert sich um ihr Kind so wie es sich gehört! Ich würde mir, wenn ich Kinder hätte, auch Sorgen machen wenn meine pubertierende Tochter mit optimalen Gewicht, welches schon in Richtung Untergrenze geht ne Diät machen möchte. Hallo?! 

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Taimanka 18.05.2016, 08:49
@VanyVeggie


Kümmern und Grenzen überschreiten sind zwei ganz unterschiedliche Ansätze mit ganz unterschiedlichen möglichen Auswirkungen, ganz speziell bei

  • Mädchen
  • in der Pubertät
  • mit Essthemen
  • und einer Mutter als wachsamen Drachen.

Kümmern sieht anders aus. Wenn ich überfordert bin mit dem Thema - und das zeigt die Tochter ganz eindeutig, dass ihre Mutter das ist: 

Sie geht nicht ein resp. wehrt sich vehement gegen die auferlegten Maßnahmen der Mutter, Reden untereinander ist kein Tool mehr (da die Eltern!! nicht wollen) und nicht zuletzt das Outing hier der Fragestellerin, wie schlecht es ihr mit all den "Maßnahmen" der Mutter geht, zeigen glasklar, dass die Mutter mit ihrer Mission kläglich gescheitert ist. 

Das allein ist nicht schlimm. Sich das einzugestehen, sich liebe- und verantwortungsvoll um das Kind in der Form zu kümmern, nämlich zeitig "abzugeben" an eine Fachperson, fängt hier und nirgends anders an. 

Die Mutter weiß es nicht besser, so wie Du auch, aber das kann man mit der Zeit verstehen lernen.


🙋

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VanyVeggie 18.05.2016, 09:22
@Taimanka

Du willst jetzt ernsthaft sagen, dass die Mutter mit der Tochter überfordert ist? Ich weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Woher willst du das denn wissen? Du siehst die beiden doch gar nicht. Anhand einer Frage lässt sich sowas nur schwer feststellen. 

Jedes Kind und/oder Jugendliche hat was an den Aussagen der Eltern auszusetzen. Das ist normal. Heißt nicht, dass sie unter den Maßnahmen leidet. Ich find´s gut, dass die Mutter sie nicht gleich zum Psychologen schleift, sondern versucht das selbst geschickt in die Hand zu nehmen. Die meisten Kids werden völlig überrumpelt, wenn die Eltern mit Therapie kommen. 

Die Fragestellerin hat offenbar eine gestörte Selbstwahrnehmung und ist überzeugt davon, dass sie eine Diät nötig hat. Egal was die Eltern ihr anbieten würden, sie würde sich immer schlecht fühlen. Deswegen darf man das Kind dennoch nicht sich selbst überlassen! 

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Panazee 18.05.2016, 10:55
@Taimanka

Die Frage der Fragestellerin möchte ich lesen, die kommt, wenn ihre Mutter sie an eine Fachperson abgibt. Das liest sich nicht so, als würde sie eine Therapie besuchen, wenn sie es schon schlimm von ihrer Mutter findet, wenn sie ihr Süßigkeiten schenkt.

In ihrer Frage steht ja auch noch dazu, dass das zum ersten mal vorgekommen ist, dass sie so etwas macht. Daraus, dass sie das mit den Süßigkeiten jetzt einmal probiert hat und sich sorgevoll äußert darauf zu schließen, dass die Mutter "kläglich gescheitert ist" und es nicht besser weiß ist ziemlich gewagt.

Du bist nicht dabei, wenn die miteinander reden. Anscheinend kann die Fragestellerin mit ihrer Mutter reden, sonst wüsste die Mutter ja nicht, dass sie sich wegen den Nachos schlecht gefühlt hat.

Ich habe ein bisschen den Verdacht, dass du die Fragestellerin als Projektionsfläche benutzt.

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