Meine Mutter sucht einen Job - Wie kann man ihr helfen?

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7 Antworten

Hallo, ich denke auch, dass es am Alter liegt. Es ist ja inzwischen oft so, dass man, sobald man eine 4 vorne stehen hat, als zu alt für den Arbeitsmarkt gilt. Ich persönlich finde das nicht in Ordnung, es so vom Alter abhängig zu machen. Ich finde, man kann sich auch mit über 50 noch anpassen. Und die Argumente, es lohne sich niemanden mehr mit über 50 einzustellen, weil derjenige ja sowieso in einigen Jahren in Rente geht und man dann wieder einen neuen Mitarbeiter einstellen muss, sind auch Quatsch. Ein 25-jähriger kann auch nach einem Jahr wieder weg sein, weil er eine neue Stelle hat.

Aber weg vom Hintergrund und zurück zu deiner Frage: Wenn es mit einer Vollzeitstelle nicht klappt, würde eine Stelle als Honorarkraft auch in Frage kommen? Hat sie es schon an einer Volkshochschule als Dozentin probiert? Oder wenn das nicht klappt, könnte sie vielleicht privat als Übersetzerin arbeiten. Ich würde einfach mal einen Aushang machen, dass sie Übersetzungen anbietet oder Privatunterricht gibt. Das sind zwar wahrscheinlich erst einmal nur einige Stunden pro Woche, aber es wäre schon einmal ein Anfang. Und was klein beginnt, kann immer noch wachsen.

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Beobachtet regelmäßig die Samstagsausgaben der örtlichen und evtl.auch der überörtlichen Zeitungen.Gerade an den Wochenenden findet man dort viele Stellenangebote.

Vielleicht hilft auch eine eigene Anzeige unter Angabe der Möglichkeiten und Kenntnisse deiner Mutter als Stellengesuch.Viel Glück und Erfolg.

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In dem Alter ist es wirklich schwierig, etwas zu finden. Meine Mutter hat verschiedene Weiterbildungen gemacht, z.B. Business-Englisch/ Spezielle Software-Kurse. So etwas kommt sicher auch gut an, wenn deine Mutter einen Empfangsjob machen möchte. Man zeigt erstmal, dass man bereit ist, in dem Alter noch zu lernen, außerdem steigert es die Chancen, nochmal eine Anstellung zu finden. Die Weiterbildungen wurden vom Arbeitsamt übernommen, wobei es manchmal nicht so einfach war, die bewilligt zu bekommen. Meine Mutter musste teilweise ganz schon viel Überzeugungsarbeit leisten, aber am Ende hat es geklappt.

Jetzt hat sie inzwischen wieder einen Job, der ihr Spaß macht, sogar unbefristet :).

Den hat sie übrigens nicht durch Vermittlungsvorschläge vom Arbeitsamt bekommen (die waren teilweise unterirdisch), sondern durch regelmäßige Recherche im Internet/ Zeitung.

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Kommentar von Locool
28.08.2012, 13:55

Hi, danke dir für deine Antwort.

Was macht sie denn jetzt und auf welchen Seiten hat sie geguckt ?

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Es gibt im Internet ja unzählige Seiten mit Angeboten. Die muss man eigentlich jeden Tag mal durchschauen. Die Angebote kann man meistens vom Ort her eingrenzen und dann natürlich auch, was die Tätigkeiten betrifft. Mach Dich mal schlau, was es so für Seiten gibt. Ich denke mal, so unwahrscheinlich ist es nicht, dort etwas zu finden.

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Volkshochschulen anfragen wg Russisch-Unterricht. Oder Vorträge über Rußland, Orthodoxie, Russischer Kochkurs, etc Übersetzerbüros, andere Sprachschulen Das Alter ist echt ein Problem!

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Ja es liegt an ihrem Alter... Diplome aus Russland werden bei uns nicht anerkannt. Sie kann inserieren wegen Übersetzungen oder Büros anschreiben. Und Nachhilfe geben.

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sie könnte ja einfach mal persönlich bei irgendwelchen arbeitsstellen vorbeischauen und fragen. ansonsten fällt mir da leider wenig ein. aber es wird schon irgenwann klappen

viel glück:D

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Kommentar von Locool
28.08.2012, 13:59

danke dir ;-)

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