Meine Mutter merkt dass ich unreligiös bin, was tun?

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13 Antworten

Ich würde versuchen, mit ihr ein ernsthaftes Gespräch zu führen.

Religiöse Rituale oder Verbote (Fasten, Satanistische Musik, sich lustig machen) haben mit der ganzen Grundproblematik rein gar nichts zu tun.

In erster Linie müsst ihr an eurer Beziehung arbeiten, damit ihr euch auch in 20 Jahren noch in die Augen sehen könnt. Deine Mutter liebt dich. Und du liebst deine Mutter. Und ihr seid in einem Punkt komplett anderer Ansicht. Für sie ist es schwer, zu akzeptieren, dass Du mit dem Glauben oder der Religion nichts zu tun haben willst. Das MUSS sie aber. Bedingungslos.

Du auf der anderen Seite musst vielleicht darauf verzichten, aktiv zu provozieren. Die Musik kann man ja auch leiser hören. Die Witze kann man vielleicht zuhause einfach runterschlucken.

Aber wie gesagt: Miteinander reden ist das allerwichtigste. Sag ihr, dass du dich gerne in Ruhe mit ihr über das Thema Glauben und Religion und eure Beziehung unterhalten willst. Lass ihr einen Tag Zeit, sich auf so ein Gespräch vorzubereiten. Macht schlicht einen Termin aus.

Und mach ihr klar, dass es keinen Zweck hat, dich bekehren zu wollen. Sondern dass sie damit nur riskkiert, dich nur verlieren. Es darf für sie nicht darum gehen, dir ihre Vorstellungen überzustülpen. Sondern nur darum, wie ihr beide die Situation akzeptieren könnt, um gut miteinander auszukommen.

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Ich persönlich finde es sehr schön, dass Du deinen Glauben nicht komplett verloren hast, sondern nach wie vor an Gott oder ein höheres Wesen irgendeiner Art glaubst.

Aber nur du selbst (bzw. nach christlicher Ansicht mit der Hilfe des Heiligen Geistes) kannst bestimmen, wie sehr und wann und ob du dich damit auseinandersetzen willst. Jedenfalls kann Deine Mutter das nicht!

Sprecht miteinander!

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Tja. Was soll man sagen?

Ich könnte sagen: Okay, 17 Jahre und noch mitten in der Pubertät - Abgrenzung vom Elternhaus, Rebellion gegen die Werte der Eltern um eine eigene tragfähige Weltanschauung zu entwickeln, blabla. Und was bitte sind "satanische Bands"???

Aber Du könntest auch logisch argumentieren: Wenn deine Eltern Vertrauen in ihren Gott haben (naja, Fastenzeit lässt irgendwie auf Islam schließen, aber ich mag mich irren), dann vertrauen sie ihm auch Deinen Lebensweg an. Und trauen ihrem Gott zu, dass er Dir nachgeht und Dich nicht fallen lässt. Und sie bzw. auch ihr Gott akzeptieren, dass Menschen auch einen anderen Weg wählen. Eigenverantwortlich für ihr Tun und Handeln.

Oder ist man in deiner Religion nur eine Marionette? Befehlsempfänger? Eigenes Denken verboten? Kritik, Zweifel und Nachfragen als Todsünde? Das zeigt dann nur, dass das keine innige Herzensbeziehung zu eurem Gott ist, sondern ein totalitäres Angst-/Machtgefüge, destruktiv, fanatisch und krank.

Und wenn Du ernsthaft da raus willst und Repressalien befürchtest (egal ob von Seiten der Eltern oder der Glaubensgemeinschaft), wende Dich ans Jugendamt oder die Sektenbeauftragten in deiner Stadt.

Gruß,

Finchen

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Mit dem 14. Lebensjahr bist du Religionsmündig. Deine Eltern dürfen dich nicht zwingen, irgendeine Religion auszuüben. Aber sie dürfen dich mit in die Kirche oder was auch immer mitnehmen, weil sie bis zu deinem 18. Lebensjahr das Aufenthaltsbestimmungsrecht haben. Sie dürfen entscheiden wo du dich aufhälst.

Das wichtigste ist immer das Gespräch miteinander. Schreibe dir auf, warum du die Religion deiner Eltern nicht gut findest und warum du nicht den selben Weg gehen willst. Entschuldige dich dafür, dass du Dinge geäußert hast, die sie gekränkt haben könnten. Einigt euch darauf, nicht mehr über diese Themen zu sprechen, und dass du dich selbst, eigenständig über Religion informieren willst und bei Fragen selbst kommst.

Ein Argument: "Wenn Gott Liebe ist, dann will er niemanden zwingen ihm zu dienen. Ich schließe nicht aus, dass es einen Gott geben könnte, muss aber meine eigenen Erfahrungen damit machen, welcher Gott der Richtige sein könnte. Wenn es euren Gott gibt und er euch und mich liebt, dann wird er mich zu seiner Zeit ziehen."

Ein weiteres Argument: "Wir sind alle unvollkommen. Niemand kommt mit Glabuen auf die Welt. Wir sind alle erst einmal Atheisten, also Ohne Gott. Erst wenn wir uns selbst damit  befassen oder den Glauben beigebracht kriegen, können wir diesen Gott kennenlernen. Ihr habt mir schon einiges gezeigt, aber für mich reicht es nicht, um Glauben auszuüben. Lasst mir bitte Zeit selbst meinen Weg zu finden. Ich kenne eure Einstellung und respektiere sie, bitte respektiert meine. Ich bin noch jung. Wer weiß was ich noch lernen werde. Jetzt ist erst einmal Zeit um mcih um meine Ausbildung zu kümmern und meien Lebensweg zu gestalten. Wer weis was noch alles kommt..."

P.S.: Was soll "Satanische" Musik sein?

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Geht mir genau gleich aber ganz ehrlich...ich will mich nicht verstellen. Sie sollen Deine Ansichten genauso respektieren wie Du ihre. Sie werden sich nach einer Weile schon damit abfinden. Naja vielleicht solltest Du Dich nicht über Religionen lustig machen wenn sie in Deiner Nähe sind. Aber Du kannst ihr ja mal Deine Ansichten erklären...einfach damit sie wissen an was Du glaubst. Lg :)

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Um Stress zu vermeiden, würde ich sagen, mach mit bis du ausziehst und lebe dein Leben dann so wie es dir gefällt.

Wenn deine Familie nicht mit sich reden lässt, ist das wohl die beste Alternative.

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Du bist mit 14 Religions-mündig, heißt du entscheidest welcher Religion du angehören willst oder eben keiner. Deine Familie hat dir da nicht reinzureden.

Es ist doch gerade ein Gebot der Christen Nächstenliebe zu Leben. Also auch anders denkende zu akzeptieren, egal ob Atheisten oder Homosexuelle. 

Hier siehst du schon wie scheinheilig ihre religiöse Auslebung doch ist. Du solltest klar zu deine Meinung stehen und nur aus deiner Überzeugung handel. Wenn du nicht fasten willst faste nicht. Niemand kann dich dazu zwingen. 

Bald bis zu 18 und kannst ausziehen und musst dich um deine Familie nicht mehr kümmern und ihrer scheinheiligen intoleranten Religion. 

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Wenn du wirklich nicht mehr deine Religion haben möchtest dann spiel noch mit bis du 18 bist dann kannst du aus der Glaubensgruppe raus und entweder suchst du dir dann eine andere Religion oder du bleibst dann einfach ohne Religion und kannst machen was du willst.

In Deutschland gibt es eine Religionsfreiheit die besagt das jeder der Religion nachgehen soll der er nachgehen möchte

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Kommentar von erkennungslos
09.05.2016, 15:08

Man kann schon mit 14 austreten ohne die Einwilligung der Eltern, denn dann ist man Religöismündig. 

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Seitdem du 14 bist hast du deine eigene Wahl der Religionsausübung. Wenn du nicht magst lässt du es einfach. Deine Eltern können dich ja schlecht zwingen an was zu glauben!

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Sieh dir das Video an, ich bin auch gegen Religionen, aber dennoch Christ.

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Sag es ihr doch einfach glaub net das sie für das ein Hausschuh werfen wird aber sag du glaubst das ist nicht ganz richtig letztendlich ist es ja deine endscheidung und dein Glaube

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Erst einmal, was für einer Glaubensgemeinschaft gehören deine Eltern und auch Du noch an? So, und wenn Du dich für den Satanismus interessierst, dann bist Du aber auch irgendwie religiös! Bei mir war es so, dass ich schon den Konfirmandenunterricht teilweise geschwänzt habe, wurde aber trotzdem konfirmiert. Kirchenschwellen habe ich dann aber nur bei Familienfeiern und Konzerten betreten! Nur bis zum Ableben meiner Eltern bin ich dann in der Kirche verblieben. Das nur zu deiner Orientierung!

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Kommentar von Rickykicky1239
04.05.2016, 00:58

Ich interessiere mich nicht für satanismus sondern höre nur solche Lieder und bei uns gehört sich das nicht so :-) 

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Deine arme Mutter wird es sicher Schmerzen, aber, und das sage ich dir als Muslim, du glaubst ja nicht für sie. Und sorry, wenn ich das so sage, aber ich glaube du hast wenig Wissen über den Islam, und ob dein Wissen auch die Wahrheit ist, ist auch fraglich. Imam Ali: "Wenn die Welt Dunkel wäre, und Wissen das Licht, dann ist Wissen, ohne Wahrheit, nichts als ein dunkler Schatten. Du solltest sie nicht belügen, in dem du mit fastest. Fühl dich von mir nicht angegriffen, denn mir ist es egal, an was du glaubst, aber sich über etwas lustig machen, heißt, etwas ohne Argumenten gegenüber zu stehen. Dir wünsche ich alles Gute und viel Kraft, alles durchzustehen und deiner Familie viel Kraft, für die Ihnen bevorstehende Wahrheit.

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Sags ihr, sie muss das tolerieren.

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