Meine Mutter meint, wir hätten Oma das zu Hause genommen?

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4 Antworten

Da Ihre Schilderung den Rückschluß vermuten läßt, das die Oma die Heimunterbringung lediglcih um 1 1/2 Monate übrlebt hat, wäre die Beruhigung darin zu sehen, dass der Wunsch der Oma nach Übernahme des Hauses durch Sie nur ein frommer Gedanke bleibt, soweit da testamentarisch nicht Gegenteiliges verfügt wäre.

Soweit Ihre Mutter als alleneinige Erbin der eigenen verstorbenen Mutter, Ihrer Oma, auftreten kann, wäre sie folglich alleine Erbin des Hauses, könnte Sie auf die Straße setzen oder kräftige Miete von Ihnen verlangen, das Haus versilbern und aus dem Erlös z.B. u.a. der eigenen verstorbenen Mutter ein großzügiges Monument auf dem Friedhof setzen.

So wäre denn in jedem Falle die Seele Ihrer trauernden Mutter nicht nur in moralischer sondern auch pekuniärer Hinsicht getröstet.

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Sag ihr, dass deine Oma doch genau das immer für sie wollte. Es ist doch viel besser, dass ihr Haus, in dem sie so gerne gewohnt hat, jetzt von euch weiter mit Leben gefüllt wird als dass es traurig leer stehen oder von irgendwelchen Fremden verschandelt werden würde. Wenn Oma jetzt auf die Erde schauen könnte, wäre sie bestimmt viel fröhlicher, wenn sie in ihrem Haus lachende statt weinende Gesichter finden würde. Deine Mutter hat jetzt die Chance, den Wohnort deiner Oma wieder ganz neu zu einem gemütlichen, freundlichen warmen Ort zu machen - das ist doch die schönste Art des Gedenkens.

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schelm1 10.10.2017, 10:02

...und das Erbrecht in allen seinen Konsquenzen, was ist denn damit?

Da dürfte der Chance, den Wohnort der Oma wieder ganz neu, gemütlich schnorrend, zu einem freundlichen warmen Ort zu machen, "etwas gehustet sein"!

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Andracus 10.10.2017, 13:18
@schelm1

Ja, hilfreiche Antwort jetzt. Hast du die Frage mal gelesen? Es geht nicht um irgend ein Erbrecht, es geht um Trauerverarbeitung. Und ich wage zu bezweifeln, dass du die Situation gut genug kennst, um so einen Kommentar auch auf sonst irgendeiner Ebene zu rechtfertigen.

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Was wäre denn der Plan B gewesen?

Oma ins Heim und dann Haus verkaufen?
Dann wäre Deine Mutter aber noch mehr traurig da das Haus weg ist.

Es geht hier meines Erachtens nicht um das Haus sondern den Verlust einer Person die nicht mehr da ist.

Menschen gehen unterschiedlich mit Trauer um.

Lasse Deiner Mutter Zeit.

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Lass deiner Mutter ihre Trauerzeit, den Verlust der Eltern zu verkraften braucht auch für Erwachsene seine Zeit.

Wenn deine Mutter mag, lass dir ihre Erinnerungen an Haus und Oma erzählen, frag einfach sowas wie, war das dein Zimmer, wie hattest du es eingerichtet, o.ä. das hilft manchmal.

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