Meine Mutter kümmert sich nicht richtig um unseren Hund. Was kann ich tun?

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9 Antworten

Das ist echt sehr schwer zu beantworten.

Ich habe mir jetzt alles durchgelesen und finde nach wie vor, daß du kira zu dir holen solltest. Ja, es stimmt, deiner Mutter geht es schlechter als dem Hund. Jedoch hat der Hund keine Wahl. Er ist diesem Leben, das er führen muß, ausgeliefert, und du bist die einzige, die das ändern kann. Du mußt allerdings damit rechnen, daß sich deine Mutter dann noch mehr hängen läßt.

Das schlimme ist, daß du daran jedoch nichts ändern kannst. Solange sie nicht einsieht, daß sie ein Alkoholproblem hat, kannst du ihr nicht helfen. Eine Sucht kann man nicht besiegen, wenn der Betroffene das nicht aus freien Stücken will. Sie immer wieder darauf anzusprechen, bringt wahrscheinlich gar nichts, im Gegenteil. Und ihr alles abnehmen, putzen und vielleicht noch einkaufen u. ä. würde ich auch nicht. Damit unterstützt man das womöglich noch.

Wende dich doch mal an die anonymen Alkoholiker, vielleicht kann man dir da Tipps geben, wie man am besten mit der Situation umgehen sollte, damit sie irgendwann einsichtig wird.

Eine weitere Möglichkeit wäre, mal mit ihrem Hausarzt über das Thema zu sprechen. Vielleicht hat der auch Erfahrungen mit sowas.

Den Hund würde ich auf jeden Fall wegholen.

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Zum Wohle des Hundes würde ich ihn an deiner stelle zu dir nehmen, sag deiner Mutter es ist das beste für den Hund. Und wenn sie ihn wieder haben möchte dann wird es Zeit sich ihren Problemen zustellen und dir zu beweisen das sie in der Lage ist sich um das arme Tier angemessen zu kümmern!

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das sind komplexe problem.

bitte nimm kontakt zu den anonymen alkoholikern auf - es gibt auch eine gruppe fuer angehorige..

deiner mutter wie dem hund muss geholfen werden.

rechtlich ist es so, dass nur in sehr seltenen faellen, deiner mutter der hund entzogen werden wird.. oft sind hund gerade auch bei alkoholkranken menschen dier letzte halt und freund.

sprich auch mit euem hausarzt darueber. haettest du denn genugend zeit fuer den hund?

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Kommentar von Finibambini
18.03.2016, 08:45

Ich hätte schon genug Zeit für die Kleine. Ich habe mich schon früher immer um sie gekümmert. Habe sie oft mit zu mir auf Arbeit genommen, damit sie nicht den ganzen Tag alleine ist und auch mal mit Artgenossen spielen kann. Ich war auch diejenige, die mit ihr zum Tierarzt fuhr, wenn irgendwas war. Ich kenne die kleine seit sie ein Welpe ist, habe ich meiner Mutter doch damals geholfen einen auszusuchen. Ich weiß, wie wichtig ihr der Hund ist, deshalb möchte ich nicht das der Kleinen was passiert und meine Mutter unglücklich wird.

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Nimm den Hund auf jeden Fall an dich ! Falls sie ihn dir nicht geben will informiere den Tierschutz bzw das veterinär Amt !
Ich wünsche dir viel Glück
LG

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dann musst du halt etwas dahinter sein, für beide, mutter und hund... d.h. du solltest oft vorbei kommen und den hund gassi führen, und auch schauen, was deine mutter macht...

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Kommentar von Finibambini
16.03.2016, 01:01

Ich bin weggezogen, weil ich genau das nur noch gemacht habe und psychisch und physisch nicht mehr damit klar kam und ich wohne nicht um die Ecke. Ich wohne mehr als 3 h entfernt. Ich hatte gehofft, das das ein Weckruf wird für sie. Aber ich wollte nicht das der Hund darunter leidet.

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Kommentar von Alicechen1234
16.03.2016, 16:03

Wieso soll denn der Hund darunter leiden !? @losloslosx3 Es gibt doch für Alkohol suchten Beratungsstellen! Dafür muss man keinen Hund quälen!

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Hallo Finibambini,
sicherlich bin ich eine sehr große Tierfreundin, doch denke ich, dass die Probleme Deiner Mutter größer sind, als die von dem Hund. Es ist gut, dass Du dort weg bist, denn sonst wird man zur Coabhängigen und schleppt die Probleme eines Suchtkranken mit sich rum. Du solltest wenn möglich Dich halt trotz Deines Auszuges noch ein wenig kümmern und einen Blick auf den Hund haben und Dir die Kleine halt mal zum Spazierengehen abholen und wenn Du die Zeit und Kraft hast, dann vielleicht auch mal den Hof etwas saubermachen. Die im Handel zu kaufende Schokolade ist sicherlich nicht gesund für einen Hund, doch enthält so wenig Schokolade, dass es wahrscheinlich gar nicht ins Gewicht fällt. Achte darauf, ob die Krallen von der Länge her in Ordnung sind und ob das Tierchen sich wohl fühlt und wenn nicht, dann halt schauen, woran es liegt und eventuell zu einem Tierarzt fahren. Es wäre fatal, wenn Du Deiner Mama das Tier wegnehmen würdest, doch auch Du darfst Dich nicht überlasten. Deine Mutter wird so ihre Probleme haben und Dein Wegzug war und ist sicherlich nicht leicht für sie. Vielleicht gibt es in der Nachbarschaft einen zuverlässigen und tierlieben Jugendlichen oder ein Kind, welches sich einen Hund wünscht und keinen halten darf und froh ist, wenn es eine Aufgabe hat, sich ein wenig Taschengeld hinzuverdienen kann und mit Kira gerne spazierengeht und sie beschäftigt, während Deine Mama arbeitet. Hunde schlafen auch sehr gerne und brauchen auch viel Schlaf und wenn sie kein Theater macht, weil sie sich verlassen fühlt, dann ist es doch ok. Es gibt so viele Menschen, die keinerlei Probleme haben und sich trotzdem nicht gut um ihre Tiere kümmern und vielleicht ist Kira bei Deiner Mama glücklich und wäre es bei Dir nicht, weil die Bindung fehlt. Manche Schilderungen hören sich auch dramatischer an, als sie in Wirklichkeit sind und man muss auch nicht immer sofort bei jeder Kleinigkeit zu einem Tierarzt rennen und auch wenn sie mal gebrochen hat, so wird sie sich nicht stundenlang und anhalten übergeben haben. Du bist den ganzen Daheim? Wenn Du doch so viel mehr Zeit als Deine Mutter hast und auch Dich dann in Deinen Augen besser um das Tier kümmern würdest, dann hole Du sie doch zu Dir, wenn Deine Mama keine Zeit hat und bringe sie dann wieder nach Hause. Was und wieviel trinkt Deine Mutter und wirkt sie oft benommen? Vielleicht bringt es ja was, wenn Du sie mal aufnimmst. Vielleicht reicht ein Gespräch, wenn sie am lallen ist und Du spielst es ihr dann vor, wenn sie nüchtern ist, damit sie versteht, warum Du denkst, dass sie ein Problem hat. Es gibt auch Suchtberatungsstelellen, die Dich sicherlich beraten können, was und wie Du Deine Mama zu einer Einsicht bewegen kannst oder wie Du Dich verhalten solltest.

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Kommentar von Welfenfee
16.03.2016, 01:41

Ich habe gerade erst gelesen, dass die räumliche Trennung schon ganz gewaltig ist und Du Dich sicherlich nicht mehr täglich da einbringen kannst und für Dich wird es auch gut sein. Vielleicht sind dort liebe Nachbarn, die sich ein wenig kümmern.

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Kommentar von Finibambini
16.03.2016, 01:52

Vielen lieben Dank für deine Antwort. Ich hatte schon befürchtet  meine Frage ist nicht richtig rüber gekommen. Natürlich will ich ihr Kira nicht wegnehmen. Das ist das letzte was ich tun möchte. Ich liebe meine Mutter und ich liebe die kleine. Ich habe halt nur Angst, das jetzt wo ich nicht mehr da bin. Ihr oder dem Hund was schlimmes passiert. Beides wäre katastrophal. Meine Mutter ist schon ein Starktrinker. Und ich habe es schon sehr oft versucht ihr klar zu machen. Ich befürchte wenn der Kleinen was passiert, dann verliert meine Mutter komplett den Boden unter den Füßen. Es ist schwer für mich so weit weg zu sein, aber auch als ich noch bei ihr gewohnt habe, war ich so machtlos. Ich habe mich um alles gekümmert. Ich hoffte, durch meinen Auszug wird sie selbstständiger...

Gibt es solche Beratungsstellen in jeder Stadt?

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Schokolade ist für den Hund Lebensgefährlich nimm den Hund zu dir ! Das arme Tier hat das nicht verdient. Sag ihr was sie alles falsch macht und was du besser machen würdest wenn der Hund bei dir ist. 

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Kommentar von Finibambini
16.03.2016, 01:04

Ich habe ihr schon versucht klar zu machen das sie was ändern muss. Aber sie ist so belehrungsressitent. Ich denke das hängt mit dem Alkohol zusammen. In ihren Augen macht sie alles richtig und die anderen alles falsch. Ich wünsche mir das sie wenigstens einmal auf mich hört.

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Mach es einfach. Wenn sie vor deiner Tür steht und den Hund haben will nicht aufmachen und ggf. Ordnungsamt / Polizei benachrichtigen

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Kommentar von Finibambini
16.03.2016, 00:57

So drastisch will ich eigentlich nicht sein. Ich liebe meine Mutter, auch wenn sie ihre Probleme hat. Ich würde gerne eine Lösung finden, mit der wir beide leben können.

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Versuche den Hund vorübergehend zu Dir zu nehmen. Sag ihr,das sie Kira jederzeit besuchen kommen kann.Du musst sie überzeugen,das es das Beste für den Hund ist. Rede ruhig und vernünftig auf sie ein. Und das mit dem Alkohol solltest Du auch auf den Tisch bringen. Solange sie die Finger davon nicht lassen kann,kann sie unmöglich die Verantwortung für ein Tier tragen. Alles gute.

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