Meine Mutter hat mehr als 5.000 € Schulden auf meinen Namen gemacht - was soll ich jetzt nur tun?

6 Antworten

Hast du schon die Informationen über die Forderungen erhalten ?
 Was wurde gekauft? Auf welches Handy läuft der Vertrag und und und.

Es gibt normalerweise in jeder Stadt eine gratis Anwaltberatung. Mal hingehen und schauen was der sagt.

Du solltest tatsächlich zu einem Anwalt gehen und dich beraten lassen. Ich vermute, dass du Strafanzeige machen musst um nachzuweisen, das du opfer eines Betrugs warst.

Eine Anzeige wegen Betrug ist schon gestellt, jedoch wartet die Polizei seit knapp zwei Monaten auf Unterlagen. Bevor diese nicht angekommen sind, wird nichts weiter gemacht...

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Das ist schon mal gut. Sollten dir Mahnbescheide oder Vollstreckungsbescheide zugestellt werden auf jedenfall Widerspruch einlegen. Und guck das du schnell einen Termin beim Anwalt machst.

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@mamba84

Muss leider erst auf die Genehmigung des Hilfescheines warten, allein kann ich mir einen Anwalt nicht leisten.

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@19Elli97

Bis dahin wie gesagt aufpassen, ob Schreiben von einem Gericht kommen. Nur das ist erst mal wichtig.

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Der sollte ja bald kommen. achte wie gesagt nur drauf, dass du keine forderung anerkennst und reagiere auf Mahnbescheid bzw Vollstreckungsbescheid mit einem Widerspruch. Ich wünsche dir viel Erfolg

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was soll ich jetzt nur tun?

Erstmal ausführlich berichten:

  • aus welchen Verträgen stammen die Schulden?
  • wie alt bist du?
  • wurden die Verträge mit deiner Zustimmung abgeschlossen?
  • bekommst du Mahnungen?
  • Gab es schon Mahn- oder Vollstreckungsbescheide?

Ich habe probiert, eine Beschreibung aufzugeben, funktioniert aber leider nicht. Die Schulden stammen aus zwei Verträgen, einer bei Neckermann ( ich weiß nicht, was man da bestellen sollte) und bei der Telekom, ich denke mal dass sie dort einen Handyvertrag abgeschlossen hat, näheres weiß ich nicht, da mir bei beidem keine Auskunft erteilt wurde. Ich bin jetzt seit 3 Wochen 18 Jahre alt. Nein die Verträge wurden nicht mit meiner Zustimmung gemacht, ich habe selbst erst in diesem Jahre durch Zufall davon erfahren. Auf meinen Namen kommen Mahnungen ja, auch ein Inkasso Unternehmen ist eingeschaltet. Die Briefe kommen jedoch zu meiner Mutter, da ich mittlerweile bei meinem Freund wohne. Ja, laut einem Inkasso-Unternehmen war 2011 auch schon ein Gerichtsverfahren, zu dem aber scheinbar niemand erschienen ist.

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@19Elli97

Da du offenbar auch im Dunkeln tappst, solltest du dich erstmal bemühen an Informationen zu den Forderungen zu kommen. Werden die Forderungen irgendwie aktiv (durch Briefe) geltend gemacht? Falls ja, kannst du denen folgendes pauschal antworten:

"Werte Damen und Herren, ich bitte um Zusendung folgender Informationen binnen einer Woche: Wesentliche Daten zum Vertragsschluss, Rechnungskopie, Vollmacht des Gläubigers, falls vorhanden Abtretungsurkunde; Mahnungskopie samt Zustellnachweis, falls vorhanden Kopie von Mahn- und Vollstreckungsbescheid samt Zustellnachweisen."

Eine Auskunft muss dir selbstverständlich erteilt werden, wenn die Forderung gegen dich gerichtet ist.

Wenn du die Informationen hast, dann am besten nochmal melden oder eine Rechtsberatung bei Anwalt oder Verbraucherzentrale einholen

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@franneck1989

Werde mich noch heute mit den Gläubigern in Verbindung setzen, danke!

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@19Elli97

Wichtig sind zunächst diejenigen Forderungen, wo es angeblich Gerichtsverhandlungen gab oder wo es einen Mahnbescheid/Vollstreckungsbescheid gab. Ich würde ganz grundsätzlich einen Gang zu einem Anwalt empfehlen. Falls du kein eigenes Geld verdienst, gehe zuvor zu deinem Amtsgericht und lasse dir einen Beratungsschein geben.

Anwalt deswegen, weil du dich schnell mal verzetteln kannst, wenn du das selbst probierst. Zudem deswegen, weil du bei manchen Gläubigern vielleicht nichts mehr Aussichten kannst und das Geld von deiner Mutter zurückholen müsstest oder weil du die Forderung ggf. vor Gericht abwehren müsstest.

Achja: Deine Mutter hat im Grunde mit diesen Aktionen Straftaten begangen, die man bei der Polizei anzeigen könnte.

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@mepeisen

Eine Anwaltskanzlei sendet mir nun den Vollstreckungsbescheid. Gibt es außer Betrug noch etwas, das man anzeigen kann?

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@19Elli97

Ggf. Urkundenfälschung, wenn sie irgendwo deine Unterschrift erfunden hat. Hilft dir aber auch nur bedingt weiter. Außerdem erst anzeigen, wenn klar ist, wie bestellt wurde. Wenn es nur Online-Bestellungen gab, gab es ja auch keine Unterschrift.

Du solltest auf jeden Fall jetzt schon bei den dir zugeschickten Vollstreckungsbescheiden Einspruch einlegen. Dazu formlos das Gericht anschreiben, dass den VB ausgestellt hat und das Aktenzeichen dazu. In wirklich nur einem oder zwei Sätzen schreiben, dass du Einspruch einlegst und Wiedereinsetzung in den vorigen Stand beantragst, weil der VB nicht ordnungsgemäß zugestellt wurde, du zudem ggf. minderjährig warst (je nachdem von wann der ist). Zudem mit wirklich nur einem Wort auf die Strafanzeige hinweisen und auf die noch offene Entscheidung über Beratungshilfe, da du einen Anwalt hinzuziehen willst. Auch bei dem Gerichtsverfahren, wo niemand erschienen ist, funktioniert das eigentlich ähnlich. Einspruch einlegen mit Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand.

Du musst halt jetzt schon selbst Einspruch einlegen, weil du Fristen wahren musst. Sobald die Beratungshilfe bewilligt wurde, übernimmt dein Anwalt dann. Er wird dann je nach Verfahren die Prozesskostenhilfe mit dir beantragen und sich um die restlichen noch nicht titulierten kümmern.

Frage: Die Antwort deiner Mutter, dass du doch einen Kredit aufnehmen sollst für ihre Schulden und man ihr nichts nachweisen könne, hast du das irgendwie schriftlich? Per Mail o.ä.? Dann würde ich das auch der Polizei für die Strafanzeige zukommen lassen. Das könnte auch einen weiteren Straftatbestand erfüllen (Nötigung).

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@mepeisen

Das mit dem Kredit habe ich in WhatsApp, ja.

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