Meine Mutter hat Demenz mit Psychose und wir sind am Ende unserer Kräfte?

13 Antworten

Du bist Betreuerin - demnach ist schon viel gelaufen.

Die Hilfen am Wohnort wirst Du kennen. Es sind offenbar erheblich weniger, als beispielsweise in einer Großstadt. Anlaufstellen wären z.B. Gesndheitsamt, Sozialpsychiatrischer Dienst, Nervenärzte, Sozialstationen, Halma e.V. in Würzburg. Auch die Ambulanz der nächsten geriatrischen oder psychiatrischen Klinik.

Ich habe vor 20 Jahren für meine Tante einen geschlossenen Heimplatz suchen müssen und nur etwas weit weg vom Wohnort gefunden, wo dann auch Einiges schief gelaufen ist. Das Angebot an Heimen ist zwar heute besser, aber Du musst mit Deinen Ansprüchen heruntergehen, was eine optimale Betreuung betrifft.

Noch ein Tipp: Im ZDF bei der Sendung "sonntags" habe ich vor einigen Monaten einen Beitrag gesehen über Pflegeangebote und Pflegeheime speziell für Muslime. Da wird man wohl auch türkisch sprechendes Personal haben. Frag`doch einfach mal bei der Redaktion nach. 

Umfangreiche Beratungen zu diesem Problem bekommt ihr bei allen örtl. ambulanten Pflegediensten, dem Seniorenbüro, dem Pflegestützpunkt und anderen sozialen Einrichtungen wie z. B. dem VdK.

Grundsätzlich gilt: bei der Pflegekasse der Mutter einen Antrag zur Einstufung stellen.

Ihr könnt Pflegegeld beantragen, wenn privat gepflegt wird, Kombileistung wird beantrag wenn ein ambul. PD mit ins Boot geholt werden soll und Sachleistung wird beantragt bei Unterbringung in einem Pflegeheim.

Das nächste was ihr beantragen müsst ist eine Betreuung. Das geschieht über das Amtsgericht. Sinnvoll wäre auch Vollmachten einzuholen, damit ihr die "Geschäfte" der Mutter erledigen dürft. Dabei hilft ein Notar.

Dann habt ihr die Möglichkeit Infoversanstaltungen zu besuchen, die euch einen Leitfaden im Umgang mit Demenz vermitteln.

Hat sie eine Pflegestufe, so kann sie in eine Tages  - oder Nachtpflege gehen. Dazu stellt die Pflegekasse paralell zur Pflegestufe den jeweiligen Betrag nochmals zur Verfügung.

Ihr könnt eine Kurzzeitpflege in anspruch nehmen. Das geht bis zu 12 Wochen oder 3224€, im Jahr, die die Pflegekasse bereitstellt.

Weiter gibt es noch einen Zusätzlichen Betrag bei an Demenzerkranken von 104 oder 204€ mtl. für sogenannte Entlastungsund Betreuungsleistungen nach § 45 SGB XI. Dieses Geld ist jedoch nur von zugelassenen Einrichtungen mit der Pflegekasse abrechenbar.

Irgendwann seit ihr gezwungen das sie ins heim muss bei uns war es auch so meine mutter hat alzheimer demenz einmal brachten wir sie zum arzt und der arzt meinte sie muss ins heim weil niemand mehr bei uns zuhsue richtig aufpassen konnte ich war noch 12 jahre alt meine schwester 15 und mein bruder ist uwar älter muss aber immer atbeiten (Schichten) und jetzt ist sie seit jahren im heim sie kann nicht mehr laufen nurnoch rumgucken einige geräusche rausbringen sonst nichts also sobald sich ihre lage verschlechtert wird sie ruhiger meine mutte lief auch immer nachts rum sie kam in mein zimmer und weckte mich immer auf ich wünsch dir viel glück und kraft bringt sie am besten ina heim auch wenn es euch schwer fällt uns fiel es auch schwer wir waren aber dazu gezwungen...

tut mir leid wegen meiner Rechtschreibung

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