Meine Mutter erstick im Müll?

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10 Antworten

Klar müsste der Platz ausreichen, um die Wohnung in Schuss zu halten. Deine Mutter ist leider ein Messie, und sie wird sich wohl kaum ändern.

Wenn sie einen Partner hätte, der auf sie und die Wohnung achtet, wäre es sicher besser. Leider musst Du damit leben. Wenn Du putzt und machst, ist es immer nur kurzfristig anders, aber es kann nicht sein, dass es auch noch schimmlig und total ungesund dort ist!

Am besten wäre es, wenn Du nicht dort schlafen müsstest, sondern Deine eigene Wohnung hättest. So leid es mir tut, besser wird es sicherlich nicht!

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Es ist von außen betrachtet sicher richtig, dass deine Mutter ein Problem hat, ihre Wohnung in Ordnung zu halten. Sie  kann sich von nichts trennen und lässt auch Schmutz einfach mal außer Acht.

Das tatsächliche "Problem" ist aber eher, dass deine Mutter das eben nicht als Problem wahrnimmt. Sie fühlt sich in ihrem Chaos wohl oder zumindest normal. Und sie wünscht auch nicht, dass ihr Kind ihr sagt, was sie in ihren vier Wänden zu tun hat. (Kenne ich von meiner Mutter, als sie dement wurde).

Ich kann das ein Stück weit nachvollziehen, ich bin diesbezüglich auch ein Chaot; das ist übrigens genetisch bedingt. Es gibt Ordnungsfans und Chaoten. Aber von Zeit zu Zeit packt es mich und ich räume auf. Dabei ist es tatsächlich hilfreich, einen gewissen Ausweich-Stauraum zum Umräumen zur Verfügung zu haben - der lässt sich in 55 qm aber gut herstellen. Schmutz kann ich nicht leiden, vor allem was die Katzen betrifft. Die haben es nicht verdient, im Siff zu leben. Außerdem: Je länger man das Putzen schleifen lässt, umso beschwerlicher wird es später.

Was übrigens Wunder wirkt: Sich ruhig hinsetzen und sich möglichst detailliert vor Augen halten, wie das aufgeräumte und geputzte Zimmer aussieht. Nicht gleich anfangen! Man muss sich zwingen, eine Weile nur virtuell zu arbeiten. In Schritte einteilen, was räume ich wo hin, was putze ich wie, und was für Dekoration stelle ich dann hin. Erst anfangen, wenn es tatsächlich zum dringenden Wunsch geworden ist.

Damit kommen wir zum Wesentlichen: den Katzen. Die armen Viecher leben offensichtlich verwahrlost und medizinisch unbetreut.

Eine Katze, die inkontinent ist, ist IMMER!! krank, hat Schmerzen und muss tierärztlich behandelt werden. Alters-Inkontinenz gibt es bei Katzen nicht.

Es kann auch sein, dass das arme kleine Viech aus schierer Verzweiflung aufs Sofa macht, weil das Katzenklo dreckig ist.

Wenn deine Mutter es nicht rafft, ihre Verantwortung diesbezüglich wahrzunehmen, dann muss sie die Katzen eben hergeben. Der Tierschutzverein kann sich darum kümmern. Wenn du deiner Mutter das deutlich machst, wird sie vielleicht einsichtiger. Sonst lass die Tierchen eben abholen.

Was das Chaos betrifft - ein bezahlter Putzdienst einmal die Woche kostet nicht die Welt und hilft super. Dass deine Mutter sich ändert und alles wegwirft, was du unsinnig findest, ist kaum realistisch. Vielleicht kannst du das heimlich tun (Kühlschrank ausmisten, wenn sie gerade fernsieht o.ä.)

Viel Glück!

 

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Kommentar von Luzie9
06.04.2017, 19:34

Nachtrag: Früher hatte deine Mutter ja auch keine Messiwohnung. Es hat sich also etwas zum Schlechteren verändert.

Vielleicht findet deine Mutter ihr Leben nicht mehr lebenswert. Sie ist es sich nicht wert, es sich schön zu machen. Vielleicht trauert sie auch ihrem früheren Leben nach, wo sie noch ein großes Haus bzw. eine Familenwohnung hatte.

Das deutet auf Depressionen hin, manchmal gepaart mit Suchtverhalten (Alkohol oder Tabletten). Da würde psychologische Hilfe sicher nicht schaden!

Als erste Abhilfe  empfehle ich, alles, was gerade nicht gebraucht wird, in Kisten zusammenzustellen und diese auszulagern (Keller, Dachboden...)

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Es hängt wie immer auch an dem Willen deiner Mutter, ob sie sich überhaupt helfen lassen will. Du kannst mit ihr ein Gespräch suchen, sollte sie aber uneinsichtig sein, wird es problematisch

Der jetzige Zustand kann auch zu Problemen mit ihrem Vermieter führen. Sollte die Ansammlung von Müll die Bausubstanz angreifen und andere Mieter sich belästigt fühlen, so kann er sie abmahnen und schließlich kündigen.

Ich weiss natürlich nicht, ob es ihre Eigentumswohnung ist, aber wenn nicht, würde ich ihr an deiner Stelle auch mal die Konsequenzen ihres Handelns vor Augen führen.

Wenn du sie ZWINGEN willst, dann ginge das zumindest über den Vermieter, indem man mit ihm bespricht, was man machen kann, denn ihm kann es nicht gelegen sein, dass die Wohnung verwahrlost. (Ich weiss, dass das zwischenmenschlich natürlich unterste Schublade ist)

Man muss schliesslich auch mal bedenken, falls man irgendwann doch Erbe sein sollte und das Erbe nicht ausschlagen will, dass auf einem ziemlich hohe Kosten für die Entrümpelung zukommen können.

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Hallo, du kannst deiner Mutter so nicht helfen. 

Sie leidet an einer Pyschischen Erkrankung. Sie nimmt den Dreck gar nicht mehr war. Deine Mutter brauch in erster Linie eine Therapie und evt. einen Klinikaufenthalt.

Du solltest zusammen mit deiner Mutter den Hausarzt aufsuchen.

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Oh je. Klingt als bräuchte sie professionelle Hilfe, entweder von einer Putzhilfe oder eine irgendwie geartete Therapie. Ich habe über 3 Jahre lang zu zweit auf 47 qm gewohnt, ohne dass die Wohnung verkommen wäre. Das ist kein Grund. 

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Also da ich jemand kenne der Mit Mann und Kinder auf 65 qm lebt geht das sehrwohl. Vll leidet sie am Messisyndrom? Du kannst sie ja versuchen zu überzeugeb zum Psychater zu gehen, wird aber warscheinlich sehr schwer, zwingen darf man nicht. Tust mir Leid! Vielleicht komm mit der etwas “emotionalen“ Schiene und schlidere ihr einfach dass wenn es so weitergeht sie sterben wird durch den Schimmel Dreck usw. Der sich ansammelt. Lg

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Wende Dich einmal an den sozialpsychiatrischen Dienst am Wohnort Deiner Mutter, vielleicht kann dieser eingreifen, wenn Deine Mutter dies zuläßt.

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da deine mutter der ansicht ist, zu wenig platz zu haben, solltest du vorschlagen, dinge, die sie mehrfach besitzt oder nicht ständig benötigt in keller-oder speicherraum zu plazieren.

ist das zu viele zeug erst mal weg, wird es ihr gefallen und sie wird es nicht wieder in ihrer ordentlichen wohnung haben wollen.

eine ordentliche wohnung benötigt zudem  weniger putzaufwand.

besorge ein paar stabile kartons und bitte um ihre mithilfe.

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1. danke, jetzt werde ich zu mittag nichts essen können

2. du solltest vielleicht professionelle hilfe holen (eventuell einen psychologen) und mit dieser mit deiner mutter reden

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Klingt sehr nach

Messie-Syndrom

(kannst Du bei Wikipedia nachlesen). Da ist mit Vernunft und guten Ratschlägen nicht viel zu machen. Deine Mutter braucht Hilfe. Du könntest Dich an ein Experten-Telefon wenden.

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Kommentar von Goodquestion42
26.02.2017, 17:54

Das ist eine etwas gewagte Ferndiagnose. Nicht jeder, der nicht in der Lage ist, seine Wohnung zu putzen, ist ein Messi. Aber im Ergebnis bin ich auch der Meinung, dass hier jemand Außenstehendes helfen sollte. Falls es bei deiner Mutter im Ort sowas wie einen sozialpsychiatrischen Dienst gibt,  könntest du dich auch an diesen wenden.

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