Meine Mutter bekommt Hartz IV und ich möchte ein neben Job machen (ich bin 18 Jahre alt) wir mir da was abgezogen?

...komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Auf Erwerbseinkommen stehen dir ab dem 15 Lebensjahr Freibeträge nach § 11 b SGB - ll zu,dass wären vom Bruttoeinkommen zunächst mal 100 € Grundfreibetrag !

Ab 100 € - 1000 € Brutto kommen noch mal 20 % und bei dir dann ab 1000 € - 1200 € Brutto noch mal 10 % an Freibetrag dazu.

Diese Freibeträge werden dann addiert,theoretisch vom Nettoeinkommen abgezogen oder wenn du eine geringfügige Beschäftigung bis zu 450 € Brutto pro Monat machst,von dem was du aufs Konto überwiesen bekommst und das ergibt dann dein anrechenbares Erwerbseinkommen.

Das wird dann noch mal zusätzlich von deinen Leistungen abgezogen die deine Mutter jetzt für dich bekommt und du müsstest diese Kürzung aus deinem Einkommen wieder ausgleichen.

Bei angenommen 450 € Brutto = ausgezahlter Betrag würde dein Freibetrag bei 170 € und das anrechenbare Erwerbseinkommen bei 280 € liegen,dass würde deiner Mutter / Eltern noch mal von deinen Leistungen abgezogen,dir blieben dann im Endeffekt deine 170 € Freibetrag und ggf.das was du jetzt schon als Taschengeld bekommst.

Deine Mutter könnte dann sogar rein rechnerisch noch mal 30 € weniger bekommen,wenn sie für dich Kindergeld / Unterhalt oder Waisenrente bekommen würde.

Denn ab dem 18 Lebensjahr müssen dann vom Jobcenter auf diese sogenannten sonstigen Einkommen 30 € Versicherungspauschale berücksichtigt werden,wenn das Kind kein anderes Einkommen erzielt,also dann in deinem Fall Erwerbseinkommen.

Dann fallen nämlich diese 30 € weg,weil diese dann schon in deinen 100 € Grundfreibetrag enthalten sind,die können aber nur einmal berücksichtigt werden.

So würde dann angenommen dein Kindergeld dann voll auf deinen Bedarf / Leistungen angerechnet,derzeit dann also keine 162 €,sondern dann das volle Kindergeld von 192 €.

Es wird dir gar nichts abgezogen. Aber du musst deine eigenes Einkommen angeben, und dann zum Teil eben davon leben.

Bei Erwerbseinkommen hast du einen Freibetrag von 100 € plus 20 % vom Mehrverdienst.

Erreichst du damit mehr als "deinen Anteil" der Bedarfsgmeinschaft, fällst du dort heraus.

Natürlich kannst du dann nicht kostenlos bei deiner Mutter leben.

die ersten 100 euro sind anrechnungsfrei und darüber hinaus 20% bis 1000 euro.

wenn du also bspweise einen 450 euro job hast, sind 170 euro freibetrag und 280 euro werden von deinem bedarf abgezogen.heißt 280 euro gehen an deine mutter.

Wenn du eine bestimmte Höhe überschreitest ja. Ich nehme an das ihr eine WG seid

Der Freibetrag bleibt dir aber immer, auch wenn es zu einen Abzug kommt


isomatte 17.07.2017, 06:31

Eltern und Kinder können in diesem Fall nie eine WG - bilden,weil sie miteinander verwandt sind !

Solange das Kind noch unter 25 ist oder seinen Bedarf nicht aus eigenem anrechenbaren Einkommen decken kann bzw.kein eigenes Kind im Haushalt unter 6 Jahren betreut und erzieht,gehört das Kind zur BG - ( Bedarfsgemeinschaft ) der Mutter / Eltern.

1
AlexHerzog 17.07.2017, 06:39
@isomatte

Ist ok, ich meine auch eine BG und nicht WG. Danke dafür das du es nicht einfach stehen lassen hast.

Nur wenn das Kind über 26 ist und sie zusammen wohnen bleibt es weiterhin eine BG oder?

0
isomatte 17.07.2017, 06:51
@AlexHerzog

Ab dem 25 Lebensjahr bildet das Kind seine eigene BG - im Haushalt der Eltern,dann hat es auch unabhängig vom Einkommen / Vermögen der Eltern Anspruch auf ALG - 2 und es könnte dann auch ohne wichtigem Grund aus dem Elternhaus ausziehen !

Es müsste dann nur zusätzlich zum ALG - 2 auch noch die Kostenübernahme für eigenen angemessenen Wohnraum beantragen und das müsste auch erst einmal bewilligt werden.

Bei Bedarf könnte das Kind dann auch noch eine Erstausstattung für die erste Wohnung beantragen,die müsste auch nicht zurück gezahlt werden.

Nur die Kaution für die Wohnung müsste zurück gezahlt werden,wenn diese als zinsloses Darlehen beantragt und bewilligt würde,weil man selber kein oder nur geringes Vermögen hätte und sie nicht zahlen könnte.

1

Ist deine Mutter allein erziehend, zahlt dein vater kein unterhalt und bekommt ihr auch wohngeld vom amt gestellt? Wenn ja werden dir warscheinlich bei einem 450€ job nur noch 170€ übrig bleiben. 100€ darfst du behalten plus 20% von dem schon abgezogenem betrag

isomatte 17.07.2017, 06:27

Deine Fragen haben doch mit den Freibeträgen auf Erwerbseinkommen nach § 11 b SGB - ll nichts zu tun !

Wenn sie ALG - 2 oder auch Hartz - lV beziehen,dann bekommen sie min.eine Aufstockung gezahlt und die betrifft immer min.die KDU - Kosten der Unterkunft und Heizung ( Warmmiete ),weil anrechenbares Einkommen erst einmal vom Regelsatz für den Lebensunterhalt abgezogen würde.

0

.... nein, warum auch, wenn Du gar nichts bekommst von denen?

Viel Glück.

isomatte 17.07.2017, 06:39

Wenn die Mutter Leistungen bezieht wird sie wohl für das Kind auch welche bekommen und dann wird auch sein Erwerbseinkommen nach Abzug seiner zustehenden Freibeträge auf Erwerbseinkommen nach § 11 b SGB - ll auf seinen Bedarf angerechnet und von seinen Leistungen die die Mutter für ihn bekommt abgezogen !

Die wird er dann wohl aus seinem Einkommen an die Mutter wieder zahlen müssen.

0
schleudermaxe 17.07.2017, 07:50
@isomatte

.... meine Mutter bekommt und somit habe ich dieses zu akzeptieren und ob es paßt oder nicht, habe ich nicht zu kommentieren.

Wenn nächste Woche ein Baum vielleicht, plane ich ja heute auch noch nicht eine längere Fahrtzeit zur Arbeit ein, oder?

0
isomatte 17.07.2017, 20:29
@schleudermaxe

Deine sinnlosen Antworten und Kommentare kannst du dir sparen,wenn du nichts sinnvolles beizutragen hast und dich nicht auskennst,dann halte demnächst deine Füße still !

Selbst wenn er keine Leistungen vom Jobcenter bekommen sollte,muss er ja irgendwelche Einkommen haben,er kann ja nicht von Luft und Liebe leben,er muss dann zumindest Unterhalt und die Mutter für ihn Kindergeld bekommen.

Wenn er dann einen Nebenjob hat und das anrechenbare Einkommen insgesamt über seinem Bedarf nach dem SGB - ll liegt,dann wird das nicht mehr benötigte Kindergeld welches er zur eigenen Bedarfsdeckung nicht mehr braucht auf den Bedarf der Mutter angerechnet und somit ihre Leistungen gekürzt.

0
schleudermaxe 18.07.2017, 05:59
@isomatte

.... ich beantworte hier die Frage, alles andere geht mich nichts an. Wenn es wichtig wäre, würde danach gefragt werden.

Im Gegensatz zu Dir benötige ich auch nur Löffel, keine Großküchenkellen.

0
isomatte 18.07.2017, 14:03
@schleudermaxe

Du benötigst nur Löffel weil du keine Ahnung von der Materie hast und nichts sinnvolles beizutragen hast,deshalb kommen von dir meist auch nur Beiträge auf die man auch verzichten kann !

0

Was möchtest Du wissen?