Meine Mieter möchten die Belege der Nebenkostenabrechnung vom Vorbesitzer. Muss ich ihnen diese beschaffen?

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7 Antworten

ChristianLE schreibt es schon richtig. Das Wort Vorbesitzer meint den vorherigen Mieter. Von Eigentümer ist hier nicht die Rede. Solltest Du aber mit Vorbesitzer den vorigen Eigentümer meinen, trifft das zu, was schleudermaxe schreibt:

Der neue Eigentümer kann nur das abrechnen, was er auch belegen kann. Fehlen ihm z. B. Kaufbelege für Heizöl aus dem Abrechnungsjahr, kann er das vor seinem Hauserwerb bezogene Heizöl nicht an die Mieter weiter berechnen. Will er das tun, braucht er tatsächlich die Belege vom vorherigen Eigentümer.

Bezieht sich also die BK-Abrechnung in Teilen auf Belege, die der neue Eigentümer nicht vorliegen hat, kann er darauf auch keine Abrechnung stützen.

Nun kann es natürlich sein, dass Mieter hohe Vorauszahlungen geleistet haben und nicht damit einverstanden sind, dass die BK-Abrechnung nur einen Teil des Abrechnungjahres umfasst. Sie wollen sicher gehen, dass sie nicht viel zu viel voraus bezahlt haben und sie wollen natürlich, dass alle Vorauszahlungen des Abrechnungsjahres berücksichtigt werden und nicht nur die, die der neue Eigentümer erhalten hat.

Der Käufer eines Hauses sollte sich also mit dem Verkäufer soweit einigen, dass er alle Abrechnungsbelege, die das laufende Abrechnungsjahr betreffen, auch erhält, um sie seiner ersten BK-Abrechnung mit den Mietern zu Grunde legen zu können. Ob nun der Verkäufer auch die Vorauszahlungen an den neuen Eigentümer weiter reicht, ist eine Frage, die allein den Kaufvertrag betrifft. Die Mieter können sich auf ihre geleisteten Vorauszahlungen für das Abrechnungsjahr berufen und ggf. vom neuen Eigentümer eine Menge Geld zurück fordern, das dieser womöglich gar nicht erhalten hat.

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Kommentar von bwhoch2
06.01.2016, 09:52

Danke für die Auszeichnung.

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... nein, wozu denn auch? ... wenn er die alten BK-Abrechnung prüfen möchte und dazu Einblick nehmen muß, hat er den alten Vermieter aufzusuchen, so jedenfalls der BGH. Ess ei denn, der ist nicht vor Ort, dann bekommt er Kopien zugestellt, so die Gerichte hier bei uns. Zudem ist mir aber die Frage etwas zu dünn. Ein Vermieter rechnet ja immer für ein Jahr ab und hat somit für dieses Jahr alle Belege über die Kosten und Lasten, so jedenfalls bei uns.

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Kommentar von rotreginak02
19.11.2015, 11:46

Die Frage ist tatsächlich etwas zu "dünn" .......

Grundsätzlich aber tritt ein neuer Vermieter/Eigentümer in alle Rechte und Pflichten des Vorherigen ein, und ist daher erst einmal gegenüber dem Mieter der Ansprechpartner. Daher sehe ich es wie "ChristianLE" und "anitari", dass er nun auf Verlangen des Mieters die Belege beschaffen muss.

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Mieter haben das Recht die Originalbelege die der Abrechnung zu Grunde liegen einzusehen.

Sind das teilweise Belege des ehemaligen Eigentümers, mußt Du die beschaffen.

Ohne Belegeinsicht, wenn vom Mieter gefordert, wird eine evtl. Nachzahlung nicht fällig.

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Kommentar von schleudermaxe
19.11.2015, 08:09

... aber ein Vermieter wird doch wissen, daß er nur abrechnen/verteilen kann, was er auch an Belegen hat, oder? Da muß doch nichts besorgt werden.

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Der Mieter hat einen Anspruch darauf, alle relevanten Rechnungen/Belege einzusehen, die der entsprechenden Abrechnung zu Grunde liegen.

Befinden sich die Belege beim Voreigentümer, musst Du diese dort abfordern.

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Nebenkosten oder betribeskosten.  Also strom und gas?

Das muss und kannst du nicht herausfinden es sei denn der vormieger gibt es heraus

Die nk. Müsstest du wie gesagt haben

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nein. Er kann nur seine verlangen. Zudem sind die Verbrauchswerte des Vormieters nur mit Einverständnis dessen weiterzuleiten.

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Kommentar von Georg63
18.11.2015, 22:38

Hier ist nicht die Rede von einem Vormieter.

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Die nebenkostenabrechnung musst du 10 jahre aufbewaren.  Sollte lso ja kein problem sein eine zu fotokopieren

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