Meine Mama ist kürzlich verstorben. Was hilft mir jetzt?

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8 Antworten

Du bist nicht verrückt und ich schätze niemand wird das von dir denken. Deine Gedanken sind völlig verständlich. Ich bin 21 und hab meinen Papa verloren (unter anderem). Du solltest versuchen dir gutes zu tun und genauso darfst du aber auch Tränen, wut und all die Gefühle die du beschrieben hast zulassen. Und ich rede auch mit meinen verstorbenen und finde das es gut tun kann...so direkt an den Himmel glaube ich nicht aber an ein Leben nach dem Tod. .und auch das die Seelen weiterhin miteinander verbunden sind. Mir hilft es an ein Leben danach zu glauben auch wenn sich mein glaube im laufe der Zeit verändert hat. Was mir auch hilft ist all meine Gedanken aufzuschreiben. .das bringt manchmal Ordnung rein. Trauer ist jedoch auch bei jedem anders..auch wenn deine Mama immer schon im koma lag..ihr Tod ist noch sehr frisch. Und vielleicht ist das letzte Stück Hoffnung mit gestorben als sie dann wirklich ging. . . Rede mit jemandem darüber. Ich wünsche dir viel kraft und hoffe meine Antwort hat irgendwie geholfen.

Deine Gedanken und Gefühle sind völlig normal, das gehört zum Trauerprozess. Auch wenn du deine Mutter nicht wirklich kanntest, ist ihr Tod dennoch belastend. Nimm dir die Zeit, lass deine Gefühle zu! Meine Mutter starb und ich konnte mich weder von ihr verabschieden, noch an ihrer Beerdigung teilnehmen. Was mir sehr geholfen hat, war so eine Art Trauertagebuch zu schreiben. Ich schrieb alles auf, was ich meiner Mutter gerne noch gesagt hätte, aber nun nicht mehr konnte. Das könnte dir auch helfen. Schreib einfach Briefe an deine Mutter! Erzähle ihr von deinen Gedanken.

LG RosaCanina

Denk dran, deine Mutter wird immer ein Teil von dir bleiben. Sie ist jetzt an einem für sie besseren Ort, von dem sie von ihrem Schmerz erlöst ist. Deine Mutter wäre stolz auf dich, schliesslich bist du ohne sie groß geworden. Die Liebe einer Mutter zu ihrem Kind ist die stärkste Liebe der Welt, also ist es ganz normal, dass auch du dich nach der Liebe einer Mutter sehnst. Doch vergiss nicht, dass beispielsweise deine Oma immer für dich da gewesen ist, diese Menschen lieben dich über alles, doch sie wissen genau, dass sie niemals einen Ersatz für deine Mama leisten könnten. Auch sie leiden. In solchen Zeiten solltet ihr zusammenhalten und vielleicht sogar untereinander darüber reden. Eventuell teilt ihr sogar eure Erfahrungen und du hilfst damit dir sowie deinen Mitmenschen. Lass dich davon nicht kaputt machen. Das Leben hat viele Facetten, doch du wirst das schaffen, Viel Glück !!

Iwie hat mich deine "Geschichte" voll mit genommen. Mein Beileid vorab! Ich finde es echt schlimm was dir und deiner Familie passiert ist.

Ich weiß nicht so wirklich,ob ich an den Himmel glauben soll,aber meistens ,wenn mir gesagt wurde das jemand Verwandtes gestorben ist,wurde immer gesagt das es eine Erlösung für den jenigen war,weil derjenige sich nur gequält hätte. Deshalb habe ich immer geglaubt,dass es ihm jetzt besser geht. Ich habe mal etwas gelesen,woran ich noch bissel fest halte: Als wir im Bauch der Mutter waren,wussten wir nicht was nach der Geburt ist und dann sind wir geboren und wir haben die Welt erblickt. So wie wir im Bauch der Mutter nicht wussten,was passiert,ist es auch so ,dass wir nicht wissen was nach dem Tod ist ,es ist ja noch niemand zurück gekommen. (Ich glaube um diesen Gedanken aufzunehmen muss man bissel an Gott glauben).

Und ja ich rede auch manchmak mit Verstorbenen ,meistens am Todestag und am Geburtstag.Ich habe mein Opa auch nie kennen gelernt,da er 12 Jahre vor meiner Geburt gestorben ist (Ist zwar kein Vergleich dazu,dass man seine Mutter nie wirklich kennen gelernt hat ,aber es ist ja trotzdem ein sehr enger Verwandter).

Und deine Gefühle die du im Moment hast ,sind vollkommen normal!

Alles Gute!

Deine Situation ist wirklich sehr schlimm. Am meisten hat sicherlich deine Oma über all die Jahre leiden müssen. Ihre Tochter hat, wie du richtig geschrieben hast, von ihrem Baby nichts mitbekommen. DAs tat ihr sicherlich sehr weh. Kein Wunder, daß sie fertig ist. Sei jetzt sehr liebevoll zu ihr. Sie braucht ebensoviel Beistand wie du.

Du selbst solltest dir sagen, daß es deiner Mama auf jeden Fall jetzt besser geht. sie leidet nichts mehr. Sie schläft einen traumlosen Schlaf, aus dem es allerdings ein Erwachen geben wird, in der Auferstehung. Wäre es nicht wunderbar, wenn sie - dann vollkommen gesund - dich, ihr Baby, auf das sie sich bestimmt sehr gefreut hat - und ihre eigenen Mama in die Arme schließen kann?

Ich beschäftige mich seit langem gründlich mit der Bibel und bin mir ganz sicher, daß es einen Gott, einen liebevollen Schöpfer gibt. Er leideet sehr daranter, wenn er sehen muß, was der ungerechte Gott dieser Welt, der Adam und Eva im Paradies verführte, aus seiner ursprünglich vollkommenen Schöpfung gemacht hat. Krankheit, Elend und Tod waren ursprünglich nicht vorgesehen, sondern sind das Ergebnis der Abkehr der Menschen von ihrem Lebengeber.

Unter allen Umständen solltest du dich informieren, was in der Bibel steht. Ich schicke dir per Kompliment einen link, wo du vieles nachlesen kannst, je nachdem es deine Zeit erlaubt.

Du kannst mit ihr reden, sie ist jetzt im Himmel und da geht es ihr gut. Irgendwann kommt sie dann auch wieder hier runter, wie wir alle hin und wieder. Spreche mit ihr und teile deine Gefuehle und Gedanken und sie wird dich hoeren. Die Kommunikation laeuft eher im Geiste ab, sie kann fuehlen was du denkst. Ihr habt diesen Weg gewaehlt und du kannst sie fragen warum! Dieses Erlebnis wird dich auf etwas hinweisen, wonach alle Menschen suchen, es aber vergessen haben, naemlich die Erkenntnis, das wir mehr sind als der Koerper und unsere Gedanken, viel mehr und dieser Fingerzeig wird dich befreien. Alles Gute!

Hallo NichtZwei

Du schreibst: „Du kannst mit ihr reden, sie ist jetzt im Himmel und da geht es ihr gut . . .“

Hast Du da eine zuverlässige Quelle, mit der Du diese Vermutung belegen könntest?

Soweit es mich betrifft, ich habe da ganz andere Informationen - und die lauten so: „Denn die Lebenden wissen, dass sie sterben werden, die Toten aber wissen gar nichts. Ihre Verdienste werden nicht belohnt, denn niemand denkt mehr an sie. Ihr Lieben und ihr Hassen und ihre Eifersucht sind längst dahin. Sie haben auf ewig keinen Anteil mehr an dem, was unter der Sonne geschieht. Was immer du zu tun vermagst, das tue! Denn bei den Toten, zu denen du gehst, gibt es weder Tun noch Planen, weder Wissen noch Weisheit.“

Zitiert aus dem Bibelbuch Prediger 9:5, 6, 10 aus der Neue evangelistische Übersetzung

Und diese zitierte Quelle halte ich doch für einiges zuverlässiger als Deinen - wenn auch gut gemeinten - Versuch, Trost zu vermitteln, der sich u. U. als leeres Versprechen erweisen wird. Oder sehe ich da etwas übersehen?

Damit ich nun nicht falsch verstanden werde: Keinesfalls möchte ich mit meinem Bibelzitat Deine tröstenden Worte durch Trostlosigkeit ersetzen. Das liegt mir fern. Aber vielleicht stimmst Du mir zu, dass - wenn wir schon Trost vermitteln möchten - dann sollte es echter Trost sein. Trost, der sich auf Gottes Wort stützt und deshalb dann auch zuverlässig ist.

Und ich denke mal, dass es allemal trostreicher ist, wenn man aus der von Gott inspirierten Bibel definitiv weiß, dass Tote ganz einfach tot sind - aber dass sie die Hoffnung haben, wieder aufzuerstehen. Oder findest Du nicht?

Ausführlich argumentiert und biblisch begründet habe ich dieses Thema hier schon einmal:

https://www.gutefrage.net/frage/was-passirt-nach-dem-tod#answer56064938

Auch Dir alles Gute



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nein das ist nicht verrückt.

Hör nicht auf deinen Bruder. jeder geht mit trauer anders um. man muss sie nicht nach außen zeigen um "kein roboter" zu sein... Wenn du versuchst krampfhaft gefühle zu verheimlichen könnte dir das schaden, aber ich glaube das tust du nicht.

Ich kann nicht behaupten eine ähnliche situation wie du gehabt zu haben, aber ich kann dir sagen wie ich mit trauer umgehe: Ich erinner mich an die momente die ich mit den leuten hatte. Denke zurück an die besuche die du bei ihr gemacht hast. Schau dir bilder von ihr an, als sie noch ganz wach war. Behalte sie im herzen. Für mich zum beispiel lebt mein opa immernoch in mir weiter, weil ich viel an ihn denke und versuche ein so guter mensch zu sein wie er es war, auch wenn er schon 4 jahre tot ist...

Lass die traurigkeit zu, nur lass sie dich nicht kaputt machen. Wenn sie dir fehlt, denk an sie :)

Ich hoffe deiner oma gehts bald wieder besser. sprich mit ihr, ich glaube sie kann ein offenes ohr brauchen. außerdem kann sie dir vielleicht sachen über deine mutter erzählen die du noch gar nicht weißt :) Alles gute!

Sicher ist es für Dich schwer, damit klar zu kommen.

Den besten Gefallen kannst Du Deiner Mutter tun, wenn du auf den Erwerb von Bildung und Sozialverhalten achtest.

Das geht los bei Rechtschreibung und Grammatik, (Aufbau darauf ist Lernziel der 6. Klasse).

Himmel, Gott und sonstige Pseudoheilige mögen einen Trost darstellen - wenn es DIR hilft, ist es OK.

Ich bin absolut sicher, dass diese ganzen "Götter und Götzen" das Gegenteil dessen sind, wie die Welt in Wirklichkeit ist.

Sicher ist aber auch, dass es eine Verbindung gibt - Deine "Lieben" werden auf Dich acht geben - unabhängig von der Verwandtschaft.

Das entbindet Dich aber nicht von der Pflicht, Dein eigenes Leben zu regeln.

Wenn Du gut klar kommst, erfreust Du sicher Deine Ahnen.

Wer an irgendwelche Götter, Götzen oder (noch viel schlimmer) mittelalterliche Schriften glaubt, hat schon verloren.

Mag sein, dass solche Illusionen dummen Menschen helfen kann - wer ehrlich ist, wird aber schnell merken, dass es auf andere Dinge ankommt.

Sei Dir sicher, dass Deine Lieben Dich sehen, spüren und lieben.

Jede "Religion" ist dabei eher schädlich als nützlich.

Fühle es einfach - das braucht seine Zeit.

Ich wünsche Dir alle Gute und Erfolg in Deinem Leben.

Solltest Du Probleme haben, wen de Dich gern an mich.

Ich werde helfen - klar doch.

Kopf hoch !

Alles wird gut.

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