Meine Lebensgefährtin möchte ihre Mutter aus Mexico zu sich holen, für Wohnraum sowie der Lebensunterhalt für die Mutter ist gesorgt. Was muss erfüllt sein?

... komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Fam.zusammenführung ist nicht möglich da Deine Freundin sicher schon über 18 ist und keiner Erziehung bedarf.. und wohl auch mit mit dem Ehemann ihrer Mutter hier noch minderjährig zusammen lebt..

nur in Ausnahmefällen wenn Deine Freundin nachweislich genügend Einkommen/ Vermögen hat  und  die Mutter  kurz vorm sterben ist  ( medizinische Gutachten erforderlich) die Tochter  die Mutter hier solange selber pflegen wird ,weil die Mutter ansonsten keine lebende Fam.angehörige in Mexiko hat, dann   könnte sie dann ggf. aus humanitären Gründen  hier bleiben..kommt aber auch noch auf den Aufenthaltstitel Deiner Freundin drauf an..

für Urlaub, bei Sicherstellung einer Bürgschaft, Verpflichtungserklärung, KK-Versicherung  kann sie aber als Gast herkommen.. die Höhe erfährst Du in Eurem Ausländeramt, denn die sind Regional etwas verschieden..

es ist ein Nachweis über die Lebensunterhaltssicherung für den gesamt geplanten Zeitraum des Aufenthaltes nachzuweisen, das kann auch über ein  Zugriffsrecht  für die BRD auf Haus & Grundstück sein oder auf ausreichendes Vermögen z.Bsp. Kunstschätze sollte die Mutter oder Freundin nicht flüssig sein..

sollte die Mutter eine Hochqualifizierte sein, kann über einen verbindlichen Arbeitsvertrag, der ihr jährlich etwas über 48 000€ einbringt auch einen Aufenthaltstitel erhalten..dann erhält sie die Blaue Karte 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Guten Tag,

Grundsätzlich braucht ein Ausländer eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis, die auch als Niederlassungserlaubnis bezeichnet wird, um sich dauerhaft in der Bundesrepublik Deutschland aufhalten zu können. 

Die Voraussetzungen, unter denen eine Niederlausungserlaubnis zu erteilen ist, sind in §9 Absatz 2 Aufenthaltsgesetz (AufenthG) geregelt. Diese kannst du dort nachlesen.

Einige der dort genannten Voraussetzungen werden bei der Mutter nicht gegeben sein. Insbesondere wird sie nicht im Besitz einer Aufenthaltserlaubnis seit 5 Jahren sein, sie wird nicht 60 Monate Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung geleistet haben, schließlich wird sie auch nicht über die erforderlichen Kenntnisse der deutschen Sprache verfügen. 
Eine Erlangung der Niederlassungserlaubnis wird also zu diesem Zeitpunkt bei der Mutter nicht möglich sein. 

Also fallen diese Möglichkeiten schon einmal weg.

Es bleibt daher zu prüfen, ob zunächst einmal die Erlangung einer befristeten Aufenthaltserlaubnis möglich sein wird. Diese ist gemäß §7 AufenthG dann zu erteilen, wenn ein im Aufenthaltsgesetz benannter Aufenthaltszweck vorliegt. Diese Zwecke sind im AufenthG in den Abschnitten 3 bis 7 geregelt. 

Dort kannst du diese ohne Probleme nachlesen.

Namentlich unterscheidet, dass Gesetz zwischen dem Aufenthalt zum Zwecke der Ausbildung, der Erwerbstätigkeit, Aufenthalt aus humanitären Gründen, aus familiären Gründen und besonderen Aufenthaltsrechten. 

Bei der Mutter kommen der Zweck der Ausbildung und wohl auch die der Erwerbstätigkeit nicht in Frage. 
Für einen Aufenthalt aus humanitären Gründen fordert das Gesetz die Anerkennung als Asylberechtigter. Auch diese Möglichkeit wird bei der Mutter nicht gegeben sein.

Die einzige Möglichkeit, eine, wenn auch zunächst befristete, Aufenthaltserlaubnis für die Mutter zu erlangen, wird sein, dass man sich auf die grundsätzliche Zulässigkeit des Familiennachzugs stützt. 

Der §27 Absatz 1 AufenthG bestimmt, dass "die Aufenthaltserlaubnis zur Herstellung und Wahrung der familiären Lebensgemeinschaft im Bundesgebiet für ausländische Familienangehörige (Familiennachzug) zum Schutz von Ehe und Familie gemäß Artikel 6 des Grundgesetzes erteilt und verlängert".

Was sich jedoch zunächst in der Praxis gut anhört. wird von den zuständigen Behörden sehr breitflächig ausgelegt.

Die jeweiligen Verfahrensweisen der Ausländerbehörden sind hier unterschiedlich und breitflächig gestaffelt.

Es kommt immer auf die Umstände des Einzelfalles ein. Vielfach wird demjenigen, zu dem der Nachzug stattfinden soll vorgehalten, dass ja die familiäre Lebensgemeinschaft auch in dem Land hergestellt werden kann, aus dem der Nachzug gerade erfolgen soll.

Die Tatsache, dass deine Lebensgefährtin nunmehr deutscher Staatsbürger ist, hilft bezüglich des Nachzuges der Mutter nicht weiter, da das Gesetz nur den Ehegatten des Deutschen begünstigt und die Eltern nur dann, wenn es sich um einen minderjährigen Deutschen handelt. Dies trifft auf euch nicht zu. 

Ich denke, dass die Chancen eines dauerhaften Bleibens hier in Deutschland schlecht sind.

Hat ein bisschen gedauert mit dem Schreibe aber Ich hoffe ich konnte dir trotzdem weiterhelfen.

Liebe Grüße

Wissensdurst84

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Bitterkraut
28.12.2015, 14:33

Woher weißt du, daß die Lebensgefährtin die deutsche Staatsbürgerschaft hat?

1

Wendet euch hier ans Ausländeramt. Dort wrid man euch die Bedingungen nennen können. Ob deine Freundin ihre Mutter nachholen kann, wird auch von ihrem hiesigen Aufenthaltsstatus abhängen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Möglich wäre dass nur, wenn die Mutter mehrere Mio. $ mitbringen würde. So lässt sichs von jedem nicht-EU-Land unproblematisch einreisen. Multimillionäre sind in jedem Land gerne gesehen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Danke 

 Wissensdurst84

die Mutter kann sich Finanziell bis zu ihrem Lebensende ihren Lebensunterhalt bestreiten, des weiteren ist sie der deutschen sprache mächtig besser wie manch deutscher bürger.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

schau mal hier:

Deutsche Botschaft der Bundesrepublik in Mexiko

Horacio 1506,
Col. Los Morales, Sección Alameda
11530 México, D.F.
Tel Nr.: 5283.2200
Fax Nr.: 5281.2588

Email: info@mexiko-stadt.diplo.de

Christoph Breunig

......dort kannst du dich genau informieren. Lg

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Tobby67m
28.12.2015, 14:14

meine Lebensgefährtin ist gerade in Mexico und hat auch bei der Botschaft schon ihr Anliegen vorgetragen, die verweisen wieder nach Deutschland und diese wieder nach Mexico. Das ist leider der reinste Saftladen. keiner will eine anständige Auskunft geben.

1
Kommentar von Bitterkraut
28.12.2015, 14:26

Das hiesige Ausländeramt gibt sicher schneller Auskunft, als die Botschaft in Mexiko.

0

Was möchtest Du wissen?