Meine kleine Katze wurde von den Jagdhunden des hiesigen Försters zerfleischt, was steht mir an Recht zu?

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7 Antworten

Schrecklich, wenn so was passiert!!

Was auch schrecklich ist, ist diese überdramatische und unkluge Schlussfolgerung. Wie kommt ihr, und gewisse andere Antworter auch, darauf, dass ein Hund der Katzen jagt automatisch ein Kinderkiller ist? Dies ist absolut absurd. Katze wird als Beute angesehen, das hat nichts mit Kindern oder allgemein Menschen zu tun! 

Den Köter hättest du dir auch sparen können, lässt dich nur unnötig agressiv und überteibend erscheinen. Du schreibst von Ungerechtigkeit und Rache. Aber wenn man einen Freigänger hat, riskiert man auch, dass der Katze was passiert. Es hätte auch ein Marder, ein Fuchs oder sonst ein Tier sein können. Auch ein Jäger hat das recht, wildernde Katzen abzuschiessen.

Deine Katze killt ja auch Vögel, Mäuse, Blindschleichen und viele andere Kleintiere. Anders als der Hund quälen die Katzen ihre Beute noch vor dem Töten. Sei froh, dass es so schnell gegangen ist!

Und ja, es ist tragisch dass ihr das mitansehen musstet, aber mehr als Schadenersatz könnt ihr nicht erwarten, da es eine Sachbeschädigung ist. Ihr könnt höchstens die Hundehaltung vom VetAmt überprüfen lassen. Der Wert einer Katze wird aber relativ gering sein, ausser es ist eine Rassenkatze, darum wird dem Fall wohl keine grosse Beachtung geschenkt werden. Schmerzensgeld könnt ihr vergessen. Wenn ihr aber zu viel Geld habt, könnt ihr einen Anwalt da dran setzen.

Das ist ja schrecklich - das tut mir sehr leid.

Ich würde auf jeden Fall Anzeige erstatten. Wenn auch nur wegen "Sachbeschädigung".  Aber dem Förster würde ich das Leben schwer machen. Das geht gar nicht.  Gerade er müßte seine Hunde im Griff haben und die dürfen schon gar nicht einfach auf ein Privatgrundstück laufen.

Ich befürchte allerdings daß ihr nur sehr geringen "Schadenersatz" erhalten werdet und auch Schmerzensgeld wird in diesem Fall kaum relevant sein. Es sind ja "nur Tiere".  Bitte nicht falsch verstehen. Ich kann Eure Wut und Trauer sehr gut verstehen - aber rechtlich gesehen war es eben "nur eine Katze".

Ich würde da jedem erzählen und den Förster damit in der ganzen Gegend unmöglich machen. Sowas soll jeder wissen und der Typ sollte sich nicht mehr vor die Tür trauen können.  Und sollten mir diese Hunde irgendwann vor die Füße kommen hätte ich garantiert ein Pfefferspray dabei und würde es auch benutzen.

Hallo,

tut mir furchtbar Leid für Euch!

schaltet einen Anwalt ein, der sich in Tierrecht auskennt.

Der Förster muß auch seine Hunde im Griff haben!!!

Nicht zu denken, was hätte passieren können, wenn ein Kleinkind im Garten gespiel hätte1

Habt ihr denn keinen Zaun und kein Tor?

Sonst sehe ich nur die Möglilchkeit, ein Gehege zu Bauen, so daß Katz und Hund bei euch in Sicherheit spielen können/an der frischen Luft kommen können.

Emmy

Gut, dass Du den Besitzer der Hunde angezeigt hast. Wegen Schadenersatz kannst Du Dich evtl. an nen Anwalt wenden, der sich mit Tierrecht auskennt und ich denke, der kann Euch weiterhelfen.

Wie können die Hunde überhaupt auf Euer Grundstück kommen? Ist das offen, habt Ihr keinen Zaun darum oder wie ist das möglich.

Kitawah 23.04.2017, 17:58

Es ist ein Bauernhof und Rundumzaun ist wegen der Ein- und Ausfahrt schlecht möglich. Aber selbst bei einem Zaun wären die Viecher locker drüber gesprungen

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maxi6 24.04.2017, 17:54
@Kitawah

Im Prinzip haben keine fremden Hunde auf Eurem Grund und Boden was verloren. Der Besitzer dieser Hunde ist für sie verantwortlich.

Wenn Du die beiden Hunde nochmal auf Eurem Hof siehst, würde ich an Deiner Stelle sofort wieder ne Anzeige machen. Ich hoffe auch, dass Du von der Polizei noch mal was hörst, nachdem Du ja bereits Anzeige erstattet hast.

Frag ruhig nochmal nach, was aus dem Ganzen geworden ist, denn da muss unbedingt was passieren.

Auch wenn der Typ Förster ist, hat er seine Hunde von fremden Grundstücken fernzuhalten, egal ob ein Tor offen oder geschlossen ist.

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Arme Kitawah...!
Ich befürchte, dass deine Einschätzungen nur zu richtig sind.
Jagdhunde sind eitgentlich bestens dressiert, dass so etwas eigentlich ausgeschlossen sein sollte! Doch, das hilft euch jetzt nichts!

Also, zuerst einmal die eigenen Nerven beruhigen, das hat Vorrang. Dann hattet ihr die Polizei gerufen, und die haben alles aufgenommen, das ist die Hauptsache.

Was nun mit dem Halter geschehen wird, wäre rein spekulativ. Sehr bedenklich, dass die Hunde offenbar auf euer Grundstück 'geschickt' wurden? Denn alleine werden Jagdhunde wohl nicht durchs Gelämde stromern.

Ja, jetzt wäre morgen nach einem Rechtsanwalt zu schauen, der möglichst NICHT gerne von Revierförstern oder Behörden engagiert wird (ich weiß jetzt auch nicht, wie man das auf die sichere Art herausbekommt). Auch weiß ich nicht, ob ein Anwalt mit Schwerpunkt "Tier" hier der richtige wäre, wenn es doch hier um das überfallartige Eindringen auf euren Garten- / Terrassenbereich geht. Wenn das mal nicht Strafrecht betrifft?

Heute werdet ihr bitte dringend(!) an eure Gesundheit denken und entsprechende Schockbetreuung (Krankenhaus?) durchführen lassen, denn auch eure fürchterliche Nervenbelastung sollte dokumentiert sein! Dass euch natürlich sämtliche Nerven und Ängste durchdrehen, ist wohl klar...

Alles Gute euch und viel Kraft, das Schreckliche irgendwann verarbeiten zu können, wünsche ich euch! :- |


Könnt Ihr das eigene Grundstück nicht sichern mit Zäunen?..das wär mir auch zu gefährlich.Leider wird sowas soweit ich weiss in Deutschland nur als Sachbeschädigung behandelt...ein Haustier ist hier nicht viel wert.

auf jeden Fall wird die Anzeige dem Amtstierarzt oder wie sich dieser Posten eben in Deutschland nennt automatisch vorgelegt, dieser wird die Hunde zu 99,9% einschläfern lassen, sicherheitshalber würde ich hier aber nachhaken, das dies tatsächlich passiert.

Den Jäger würde ich auch in jedem Fall anzeigen, sodass gegen ihn ein Tierhalteverbot verhängt wird, weil er seine Viecher nicht im Griff hat und eine Gefahr darstellt.

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