Meine Kinder können wegen meinem Ex nicht mehr zum Arzt weil ich mir die Versicherungskosten nicht leisten kann die meine GKV WEGEN IHM JETZT STELLT?

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5 Antworten

Da die Kinder nicht über eigenes Einkommen verfügen, kann hier wohl nur der geringste Satz für Freiwillig Versicherte angesetzt werden.

( Als Denkansatz )

http://www.deutsche-anwaltshotline.de/rechtsberatung/101527-sind-kosten-der-privaten-krankenversicherung-in-den-unterhaltszahlungen-inbegriffen

Kindesunterhalt und Krankenversicherung - Aachener Kanzlei für ...

mainz-kwasniok.de/kindesunterhalt/private-krankenversicherung/

Ist das Kind seit der Zeit der Minderjährigkeit nicht bei einem
Elternteil gesetzlich krankenversichert, so erhöht sich sein Bedarf also
um den anfallenden Beitrag zur Krankenversicherung.

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Hallo Letifi,

hier läuft etwas falsch.

Mein Ex-Mann hatte unser beiden Kinder von deren Geburt an über sich privatversichert

Nach diesem Text gehe ich davon aus, dass du von ihm geschieden bist.

Dann stellt sich doch nur die Frage, wer hat denn das Sorgerecht für deine Kinder, bzw. bei wem leben sie denn?

Ich kann hier nicht erkennen, weshalb das Einkommen deines EX-Mannes hier überhaupt berücksichtigt wird.

Außerdem, selbst wenn der Vater die Kinder über sich selbst versichern müsste, besteht die Möglichkeit die Kinder freiwillig in der GKV zu versichern - der mtl. Beitrag pro Kind dürfte dann so bei ca. 75 € liegen.

13000€ pro Kind nachzuzahlen

Wie kommst du denn auf diesen Betrag.

Liegt dir ein Bescheid der Krankenkasse vor?

Und was wurde denn da als Grund angegeben?

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Kommentar von Letifi
02.02.2017, 21:24

Diesen Betrag hat mir meine Krankenkasse jeweils für jedes Kind per Post geschickt! Und das Geld verlangen die für 2013 und 2014 wo wir noch verheiratet waren da er anscheinend seine Einkünfte nicht angegeben hat für diese Jahre! Ich wurde ein Jahr nach unserer Trennung angeschrieben wegen meinen Einkünften und wurde gefragt was mein Ex für Einkünfte hat worauf ich meine angegeben habe und mitteilte das man ihn selber nach seinen Einkünften fragen müsse was meine kk dann auch tat! Und darauf hin bekam ich die Post mit diesen Beträgen für die Jahre 2013 und 2014 weil er sie eigentlich wieder privat über sich hätte versichern müssen

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Die Rechtslage sieht folgendermaßen aus:

"Nicht jede Familie kann die Kinder kostenfrei in der GKV mitversichern. Das ist der Fall, wenn ein Ehepartner privat versichert ist und sein monatliches Gesamteinkommen ein Zwölftel der Jahresarbeitsentgeltgrenze übersteigt und regelmäßig höher ist als das Einkommen des anderen gesetzlich versicherten Ehepartners (§ 10 Abs. 3 SGB V). Die monatliche Einkommenshöchstgrenze liegt in 2017 bei 4.800 Euro brutto.

Beispiel: Der Ehemann und Vater ist Mitglied in der GKV, während die Ehefrau und Mutter in der PKV ist. Sie haben einen 15 Jahre alten Sohn. Der Vater verdient 3.700 Euro, die Mutter 5.000 Euro pro Monat. Da die Mutter privat versichert ist, ihr Einkommen die Jahresarbeitsentgeltgrenze übersteigt und auch regelmäßig höher ist als das Einkommen des Vaters, kann der Sohn nicht über die Familienversicherung des Vaters versichert werden. Für den Sohn müssen die Eltern eine eigene Krankenversicherung abschließen.

Die Ausschlussregelung in § 10 Abs. 3 SGB V ist mit dem Grundgesetz vereinbar und trägt zum sozialen Gleichgewicht einer funktionierenden demokratischen Gesellschaft bei (Bundesverfassungsgericht, Beschluss vom 14. Juni 2011, Az. 1 BvR 429/11). Die Krankenversicherungsbeiträge für Kinder können aber als Sonderausgaben in der Einkommenssteuererklärung geltend gemacht werden. ..." (Quelle: http://www.finanztip.de/familienversicherung/#c11401)

Also wird Dein Noch-Ehemann die Kosten für seine Kinder tragen müssen. Er kann sie immerhin steuerlich absetzen! Ist doch schon mal was!

Die Frage ist, wenn Du und Dein Noch-Ehemann geschieden seid, die Kinder bei Dir leben, ob Du sie dann in die Familienversicherung reinbekommst? Es steht zu befürchten, daß die GKV immer noch erwartet, daß Dein Ex seine Kinder privat versichert.

Die geforderten 630 € pro Kind / pro Monat erscheinen mir allerdings sehr hoch, denn wenn ich mich freiwillig (ohne Einkommen = Hausfrauentarif) versichere, kostet das um die 180 € und für Schüler / Studenten gibt's da doch ermäßigte Beiträge, die bei rund 80 € liegen. Da solltest Du noch mal nachfragen, wie es zu diesem horrenden Betrag kommt.

Achte nur darauf, daß bei der Unterhaltsregelung Dein Anwalt die Frage der Krankenversicherung für die Kinder nicht vergißt!

Ich sag's ja schon lange: Ein Dreckssystem von Bürger-Ausplünderung haben wir!

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geh mit den Schreiben zu deinem Anwalt und lass den das für dich klären-

er wird auch die Prozesskostenhilfe für dich beantragen können, so dass dir keine weiteren Kosten entstehen.

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Nimm dir einen Anwalt. Du bekommst sicher Prozesskostenbeihilfe.


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