Meine Katze hat Verdacht auf FIP?

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5 Antworten

Die Diagnose einer unheilbaren Krankheit ist immer ein Schock. Aber du solltest dich davon nicht so beeinflussen lassen, dass es deine letzte Zeit (und dann später die Erinnerung) mit der Katze beeinträchtigt.

Ich habe bereits mehrfach Hunde/Katzen gehen lassen müssen, teilweise mit "Vorankündigung" (ich wusste, dass sie krank sind und ich über kurz oder lang entscheiden müsste, wann ich ihr Leid beenden lassen) sowie überraschend durch eine akut lebensbedrohliche Krankheit.

Auch FIP war leider schon dabei.

Wir haben natürlich alles versucht, um die Diagnose sichern zu lassen und auch, was uns der Tierarzt in Bezug auf eine Leidenserleichterung vorgeschlagen hat, aber irgendwann kam dann der Tag, wo wir auf Anraten des TAs die kleine Katze gehen ließen, weil sie sonst wirklich qualvoll gestorben wäre. Dies ist in meinen Augen wirklich der einzige "Dienst", den wir unseren Gefährten noch erweisen können, dafür zu sorgen, dass sie einigermaßen schmerzfrei gehen können und nicht zu warten, bis die Krankheit einen qualvollen Tod bringt.

Das einzige, worum du dich nicht "sorgen" musst - wenn es wirklich FIP ist, wird es normalerweise nicht "monatelang" gehen.

Bereite deiner Mietze noch ein paar schöne Tage/Wochen, und hör auf den Tierarzt deines Vertrauens, wenn er dir sagt, dass es Zeit zum Loslassen ist.

Ich weiß, wie furchtbar es ist, ein Tier gehen lassen zu müssen und hatte auch schon Katzen mit FIP.

Da in Deinem Fall die Veränderung beim Tier schon da ist, kann ich Dich nur bitten, ihm das Ende so leicht wie möglich zu machen. Er wird leiden, jetzt schon, und das wird sich nicht bessern sondern verschlechtern. So schlimm es auch ist, eine Entscheidung treffen zu müssen, sie ist unausweichlich. Würdest Du darauf warten, daß Dein Kater von allein stirbt, würdest Du Dir immer Vorwürfe machen.

Natürlich ist es in der Natur so geregelt, daß man ihn nicht einschläfern lassen muß, aber auch als Mensch wünscht man sich ein schmerzfreies und würdevolles Ableben. Dein Tierarzt wird Dir sagen, wann der Zeitpunkt gekommen ist, laß ihn dann bitte nicht allein, nimm ihn auf den Arm, halte sein Pfoten und gib ihm das Gefühl, daß Du für ihn da bist.

Mir hilft in solchen Momenten sehr das Gedicht von der Regenbogenbrücke von P. Dahms. Daran glaube ich fest, und es gibt mir ein bißchen Trost.

Ich wünsche Deinem Tier und Dir Kraft, alles durchzustehen und liebe Grüße.

Oh man... das tut mir sehr leid für dich :(

Meine Patin hatte das gleiche Problem mit ihrem Hund. Das macht einen ganz schön fertig.

Trotz alledem musst du jetzt an deinen Kater denken und dich um ihn kümmern. Er merkt sicherlich auch das du ihn "meidest" und das macht es für deinen Kater nicht besser.

Wie alt ist er denn?

Denk an die schöne Zeit die du mit ihm hattest und auch wenn es dir mega schwer fällt, begleite ihn noch die letzte Zeit und kümmere dich ganz viel um ihn, viel Körperkontakt kann nicht nur Menschen sondern auch Tieren sehr helfen, mach es ihm so komfortabel wie möglich und überwinde dich. Dein Kater ist immer noch dein Kater und so schlimm es auch ist wenn er "gehen muss" so hast du doch dann alles getan um ihm ein schönes Leben zu bieten und hast ihn sein Leben lang begleitet, auch auf diesem letzten, schweren Weg.

Noch mal... tut mir wirklich sehr sehr leid für dich, ich hab selbst 3 Hunde und mich graut es schon vor dem Tag an dem sie nicht mehr da sind. Aber man weiß das man ihnen ein schönes Leben geboten hat und das finde ich ist doch was Wert!

Sei Stark. LG

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