Meine Katze hat ganz geschwollene Pfotenballen....

 - (Haustiere, Katzen, Pfote)

8 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Laß das mal nachgucken: Es handelt sich um "plasmazelluläre Pododermatitis" zu dem keine 100% wirksame Behandlungsmöglichkeit bekannt ist, evtl. funktioniert ein AntiBiot. mit dem Wirkstoff Doxicyklin. Durch ein angegriffenes Immunsystem (Kontakt mit Umweltgiften, allergische Disposition, Mäuse und Fischfütterung als Quelle für Quecksilber, DDT, Dioxin, Thallium und Nitrit -> überdüngte Felder), kann es zu diesem Krankheitsbild (aufgeblähte und schwammige Ballen) kommen. Im fortgeschrittenem Stadium kann die Ballenhaut aufplatzen und es quillt das Ballenkissen hochrot hervor. So entstehen sehr schmerzhafte, nässende Wunden, die sich infizieren. Also so weit darf es nicht kommen! Auch wird dringend davon abgeraten, daran herum schneiden zu lassen (Ballen "abtragen" lassen). Die Ballen sind sehr stark durchblutet und eine chirurgische Entfernung nützt nur dem Chirurgen. Therapie: wenig Fertigfutter, kein Fisch, Calendula D 12 einmal täglich 5 bis zur Abheilung (2-3 Wochen?) unterstützend kann man immunstimulierende Mittel geben wie Zylexis (Paramunitätsinducer). Damit die rissige Ballenhaut geschmeidig bleibt, sollte man sie mit Olivenöl massieren.

Ja, meine TA kam nun durch suchen im Internet auch auch diesen Weg. Mimi muß nun Kortison nehmen und so wie es wieder besser wird, will sie es dann langsam wieder ausschleichen. Ihre Pfoten sind schon etwas besser- also nur noch halbe Luftballons ;-) Zum Glück sind sie nicht aufgegangen. Ich bin ja im normalen Leben kein Fan von Kortison, doch es scheint keine andere Lösung zu geben. Meine TA meinte, dass es manchmal auch ganz wieder verschwindet, darauf hoffe ich nun, sonst kann ich Mimi wohl nicht später in den Freigang lassen ;-) Vielen Dank! LG Tessa

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Ja, meine TA kam nun durch suchen im Internet auch auch diesen Weg. Mimi muß nun Kortison nehmen und so wie es wieder besser wird, will sie es dann langsam wieder ausschleichen. Ihre Pfoten sind schon etwas besser- also nur noch halbe Luftballons ;-) Zum Glück sind sie nicht aufgegangen. Ich bin ja im normalen Leben kein Fan von Kortison, doch es scheint keine andere Lösung zu geben. Meine TA meinte, dass es manchmal auch ganz wieder verschwindet, darauf hoffe ich nun, sonst kann ich Mimi wohl nicht später in den Freigang lassen ;-) Vielen Dank! LG Tessa

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Hier muss ich mal von meiner Katze erzählen, vielleicht hilf es ja jemandem: Irgendwann schwollen ihre Pfotenballen ganz enorm an und die Ballenhaut begann aufzupaltzen und sich zu verkrusten. Sie mochte gar nicht mehr aufstehen. Die Tierärztin diagnostizierte Plasmazelluläre Pododermatitis (allerdings nur durch Augenschein und ohne Gewebeprobe). Seitdem bekam sie Kortison und die Schwellung ging zurück. Allerdings kehrte sie immer wieder und die Dosis musste immer weiter erhöht werden. Nach 3 Jahren bekam sie eine offene Gebärmutterentzündung. Nach der Hysterektomie brauchte die Katze kein Kortison mehr. Ob es an dem Antibiotikum lag, das nach der OP verabreicht wurde, oder ob es mit der Veränderung im Hormonhaushalt zusammenhing, weiss ich nicht. Fakt ist, nach 3 Jahren Kortisongabe brauchte sie von heute auf morgen nichts mehr. Seit 2 Jahren geht es ihr wieder gut, nur kleine Narben sind an den Pfötchen geblieben. Bei einer Krankheit, bei der keine Ursachen bekannt sind, ein kleines Wunder für mich.

ja ich würde auch vorschlagen in eine tierklinik zu gehehn ansonsten geb ihr weiter das antibiotikum und guck obs dann nach 1-2 wochen weg ist.. lg Flo96

meine Kleine hatte das auch! Ich war bei mehreren Tierärzten, die Diagnosen und Behandlungsvorschläge waren sehr unterschiedlich - von "Hmmm, keine Ahnung" bis hinzu "die Pfote muß ab" Beim letzten Tiearzt hatte ich dann Glück, der hat sich die Kleine genau angesehen, Antibiotika gegeben und einen Immunverstärker und die Schwellung ging zurück, ihr ging's gut und sie war wieder putzmunter. Was KLabeuter sagt hört sich ja so ähnlich an. Laß dich auf jeden Fall nicht verunsichern und hol die mehrere Meinungen ein und entscheide dich für die Behandlung, die du für dein Tier möchtest. Gute Besserung!!

Als ich meine Katze bekam, hatte sie das gleiche Problem. Dazu kam, dass die geschwollenen Pfoten Risse bekamen. Mir konnte kein ansässiger Tierarzt eine Lösung sagen. Ein schweizer Tierarzt konnte helfen. Es wäre eine Autoimmunkrankheit. Das würde auch erklären, dass das Geschwisterkind davon nicht betroffen ist. Wie beim Menschen, der Eine hats, der Andere nicht. Therapievorschlag: 2 x tägl. 1/2 Tbl. Traumeel S von der Fa. Heel (homöopathisches Mittel) und in jede Fütterung 1 Messerspitze Weizenkeime (keine Weizenkleie) geben - gibts in Reformhäusern oder preiswerter bei Kaufland. Bei meiner Katze war das Problem in ca. 5 Monaten behoben.

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