Meine Katze (6 Mon) hat keine Lust mehr zu spielen. Kann das am Neuzugang (Katze 9 Wo) liegen?

5 Antworten

du die mögen sich. würdest du an jemanden gekuschelt schlafen den du nicht magst? vermutlich nicht und ne katze auch nicht. das "fetzen fliegen" ist ziemlich sicher spiel und das wissen beide. deswegen hat die kleine auch so wenig hemmungen die große anzuspringen. die weiß dass ihr nix passiert


das fauchen und quieken liegt vermutlich daran dass die große zu grob ist, du sagst dass sie auch zu früh von mama wegkam, meist fehlt diesen katzen feingefühl und sie können ihre kraft nicht einschätzen. evtl muss die große auch noch klarstellenwer der chef im raum ist. aber sie putzt die kleine. das ist fellpflege. sehr deutliches "ich mag dich".


spielen.. naja eine katze hat eine gewisse menge energie zum spielen. und im moment geht die in die kleine :) die ist spannender als ein lebloses spielzeug auf dem boden. im moment ist die kleine neu und toll und faszinierend. sie wird vermutlich wieder mehr mit dem spielzeug machen wenn es normal ist dass da noch ne katze ist. aber dass für eine frisch vergesellscahftete katze alles andere erstmal langweilig wird ist nicht unüblich :) ist wie ein kleines kind das ein ganz tolles spielzeug bekommen hat und alles andere erstmal ignoriert.


hast du das gefühl dass die große überfordert ist? fängt sie raufereien auch mal an oder zieht sie sich zurück? weicht sie der kleinen aus? oder fängt sie raufereien auch mal an?

edith, alles was ruhig und friedlich verläuft ist gut :)

so für dich zum überprüfen, woran erkenne ich ob katzen sich hassen oder ob sie spielen. katzen die sich mögen gehen, abgesehen vom raufen, entspannt miteinander um. man kann im selben zimmer sitzen und schlafen, miteinander kuscheln, man kann im selben zimmer, evtl sogar nebeneinander fressen. die katzen können aneinander vorbeigehen ohne dass das knurren und fauchen und prügeln losgeht

katzen sie sich nicht leiden können halten immer einen gewissen abstand ein. oft spannt sich die ganze katze an sobald die andere ins bild kommt. drohgebärden wie aufgestelltes fell oder seitlich stehen.  streit endet meist damit dass die unterlegene abhaut und sich versteckt. oft geht das theater los sobald die andere katze das zimmer betritt

woran mache ich fest dass die beiden sich grundlegend schon sympatisch sind, evtl noch grenzen abstecken aber insgesamt auf nem guten weg sind? die große putzt die kleine. keine katze hat je in einem ernsthaften kampf die andere geputzt, sich gegenseitig waschen ist was für freunde. und die kleine hat die große als kissen benutzt, hat also die nähe der großen gesucht und erwartet dass sie da auch in sicherheit und in frieden schlafen kann.

der rest ist nun warten :) ich erwarte dass die sich nun buchstäblich zusammenraufen und die geräuschkulisse mit der zeit nachlässt.

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Also ich habe nicht das Gefühl dass die Große überfordert ist, sondern manchmal eher genervt, weil die Kleine zum Pratzeln anfängt. Meist fängt schon die Große an, dann wird die Kleine gejagt. Nach einer Rangelei lässt die Große sie in Ruh, dreht sich um und geht oder legt sich unweit von der Kleinen einfach entspannt am Boden (ruhiger Schweif, der liegt ganz gerade am Boden, aufgestellte Ohren). Dann fixiert die Kleine sie und springt sie an. Und wieder geht das Raufen los.

Gestern habe ich mir eingebildet, dass die Kleine kurz der Großen nachgelaufen ist. Und heute hat sie sich im Badezimmer hinter dem Türstock klein gemacht und als die Große vorbeikam ist sie vorgesprungen. Aber es wurde nicht gerauft. Die Große zuckte nur kurz und beide gingen normal weiter.

Die Kleine aufs Kistl und die Große hat sie dabei beobachtet, ist einfach in der Tür vom Badezimmer gesessen und hat ihr beim Geschäft zugeschaut. Irgendwann danach ist sie selber aufs gleiche Kistl gegangen.

Heute Früh haben Beide in meinem Bett geschlafen. Die Große am Fußteil der anderen Bettseite - dort liegt sie immer. Und die Kleine an meiner Seite (die braucht noch extrem die Körpernähe).

Ja ich dachte auch dass Putzen positiv ist, aber warum quiekt und faucht die Kleine dann trotzdem? Ich werde nicht schlau daraus.

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@Monique70

eine katze nach einem ernsthaften streit ist aufgeregt. die legt sich nicht auf den boden und entspannt. ihrer meinung nach ganz klar ein spiel

das am badezimmer.. spielaufforderung der kleinen, die große ging nciht drauf ein, die kleine hat akzeptiert dass grad keine tobezeit ist. passt^^

das mit dem klo würd ich im auge behalten. es gibt sowas wie klomobbing, dass die eine katze die andere beim geschäft stört. dabei gehts um dominanz. durchdringend anstarren kann da schon reichen. kann genausogut sein dass die große nur neugierig war und geguckt hat was die kleine da tut

nur weil die große grade putzen will heißt das nicht dass die kleine grad geputzt werden will^^ vllt wurde sie auch aus versehen zu fest gehalten und hat deswegen protestiert. oder wollte grundsätzlich grad nicht festgehalten werden.

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Keine Panik wir bekamen zu unseren 10-11 Jahre alten Katzen eine jüngere Katze, obwohl die jüngere anfangs mit den älteren gestritten hat bekam die jüngere später Anerkennung. Als die jüngere Katze Babys bekam war es mit den kleinen genauso. Heute werden die kleinen Katzen von den älteren akzeptiert. Und wenn Katzen mal streiten kann dass schon mal vorkommen.

Sorry, aber alles, was du da schreibst, deutet auf ein freundschaftliches glückliches Katzenzusammenleben hin. Das sind wohl deine ersten Katzen?

Katzenkinder müssen raufen und toben, das ist ganz normal. Das ist pures Spiel und mehr nicht. Durch das beißen und sich gegenseitig anfallen, lernen sie. Sie lernen z.B., ab wann etwas weh tut, und werden mit der Zeit weniger heftig beissen und krallen, bzw. gar nicht mehr.

Dass die Katzen sich die ersten Tage anfauchen ist auch normal. Sie kennen sich ja nicht, und haben erstmal Angst voreinander. Fauchen ist nichts Böses, das ist einfach ein Zeichen von Unsicherheit und Angst. Und du siehst ja, das hat sich schon gelegt. Sie KUSCHELN nachts sogar schon zusammen. Das machen nur Katzen, die sich sehr gut verstehen.  Was willst du mehr?

Deine Tiger sind noch Kinder (das Kleine eigentlich noch zu klein zur Abgabe, aber sie hat immerhin einen tollen Spielkumpel). Das Getobe wird noch locker ein bis zwei Jahre so weiter gehen, bis die Katzen erwachsen sind und ruhiger werden. Das gehört einfach zur Katzenhaltung dazu.

Was dein Spielzeug anbelangt, weiß  ich  nicht, ob der Boden übersät ist, oder wie man sich das vorstellen muss. Es ist wichtig, ein bisschen Spielzeug herumliegen zu haben. Aber es brauchen keine 20 Sachen zu sein. 

Wir haben z.B. einen Korb, wo alles für die Katzen drin ist, da graben die sich auch immer wieder selber mal was aus. Wenn zu viel rum liegt, gebe ich alles wieder in den Korb.

Wichtig ist auch, das Spielzeug nicht nur hinzulegen, sondern dieses auch zu bewegen. "Totes" Spielzeug ist langweilig. Bällchen oder Stinkekissen sollen geworfen werden, Katzenangeln hochgehoben und damit gewedelt werden... . 

Raschelpapier ist super, Karton auch. Es ist nur gut, sowas immer wieder auszuwechseln, dann haben die Tiger immer wieder etwas Neues zu entdecken. Etwas, was immer da steht, interessiert auf Dauer nicht mehr.

Fazit: Du hast ein prima Tiger-Team, welches bestens miteinander auskommt. Und es war absolut kein Fehler, eine zweite Katze zu holen,denn Einzelhaltung von Katzen (vor allem von Katzenkindern) ist grausam. Katzen sind keine Einzelgänger, sondern sehr soziale Tiere. Die gehen ohne Kontakt zu Artgenossen zu Grunde.

Also: Alles richtig gemacht :o) !


Hallo, danke sehr, das beruhigt mich schon. Ich habe nämlich schon in einem Forum eine am Deckel bekommen. Weil ich um Gottes willen so eine junge Katze dazu geholt habe. Aber ich habe halt schon auch gelesen und gehört dass das kein Problem sein kann. Jetzt bin ich halt verunsichert. Ich habe sämtliche Bälle mal weggeräumt und gestern den Laserpointer ausgegraben, das hat die Große voll motiviert. Allerdings stand dann die Kleine etwas im Weg und wurde angefaucht.

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@Monique70

pft. es gibt foren wo leute wirklich sehr exakt auf das alter achten. die beiden sind 3 bis 4 monate auseinander. das wächst sich raus, in nem jahr spielts keine rolle mehr. ja, ein kitten spielt anders als ein teen. ja, kann sein dass das zu konflikten führt. aber nicht so anders dass sie jetzt gar nicht mehr miteinander klarkämen.

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@palusa

Es dreht sich ja auch nicht um den Altersunterschied, warum du eine "auf den Deckel" bekommen hast, sondern, weil das Kleine 3 Wochen zu jung von der Mutter weg genommen worden ist. Katzenwelpen sollten mindestens 12 Wochen bei ihrer Katzenfamilie sein, um ausreichend sozialisiert zu sein. Wenn die Resterziehung jetzt nicht deine vorhandene Katze übernehmen würde (was ja nicht immer so klappt, wie bei dir), dann bestünde jetzt die Gefahr lebenslanger Verhaltensstörungen. DESWEGEN die Sache mit dem "Deckel". Die Leute haben schon recht... . Sei denen nicht böse.

Wenn du dir je nochmal eine Katze holst, dann achte auf das Mindestalter von 12 Wochen.

Aber grundsätzlich, so wie du das schreibst, wird es sicher keine Probleme geben, außer eben, dass die Kurze im Moment noch zu jung ist.

Vom Altersunterschied geht sogar noch mehr. Ich sage, ein Katzenkind kann man gut zu einer / mehren Katzen dazugeben, wenn die nicht älter als 3 Jahre sind. Bei älteren Katzen sollte man dann besser 2 Kitten nehmen. Aber deine sind ja im Prinzip fast gleich alt. 

Mein letztes Katzenkind kam vor 3 Jahren zu mir, da waren die anderen 3 Katzen (2x) 3 Jahre und 2 Jahre alt. Der 3-jährige Kater hat den Zwerg damals vom Fleck weg adoptiert und von hinten nach vorne abgeschlabbert und ist mit ihm rumgetobt. Heute sind alle vier ein tolles Tigerteam.

Alles Gute für deine beiden Fellknäule !

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Das hört sich alles super an . Nein ..nicht "so lala"...und auch  kein "Waffenstillstand" , sondern Annäherung .. sie haben schon Sympathie.zueinander entwickelt . das Raufen und ist doch normal  ... anders wäre nicht so gut . beide Katzen sind sehr jung . die Große ist ja auch noch  fast ein "Kind" , also paßt das schon . natürlich wäre es besser gewesen , die Kleine erst mit 13 Wochen von Mama zu trennen , aber war ja wohl nicht deine Schuld ( !? ) . also .. von der Vergesellschaftung her mußt du dir Keine Sorgen machen .

aber bitte Beide  Katzen  kastrieren lassen .  da deine Große ja schon 6 Monate alt ist würde ich jetzt noch warten , bis die Kleine 5 Monate alt ist und dann Beide zusammen zur Kastra bringen . läßt du die Große jetzt kastrieren ist das auch doof , dann kann es sein , daß es "Krieg"  zwischen den Beiden gibt ... unkastriert und kastriert verträgt sich schlecht !

und zum Spielzeug ... bitte alles was Bänder hat (Angel , Wollknäule ) nicht bei deiner Abwesenheit rumliegen lassen . die Jungkatzen können sich damit strangulieren . !!!  ob das Spielzeug zuviel ist , mußt du selber sehn .. wenn  es die ganze Wohnung "zumüllt" würde ich reduzieren .

Kratzbäume  sind aber Pflicht ! ... ich nehme mal an , daß sowas vorhanden ist !?  .. wenn nicht .. dann bitte besorgen .. und nicht so ein dünnes wackeliges Billigding . du schmeißt nur das Geld letztendlich zum Fenster raus .. hab meine Erfahrungen gemacht . ich habe EchtholzKletterbäume , die sind nicht kaputt zu kriegen und sind stabil ,,,,.. die kriegst du nicht umgeschmissen ...

Balkon .. wenn vorhanden auch unbedingt absichern .. Katzennetz oder Gitter anbringen .  .. oder bekommen sie später Freigang ??  dann auch Bitte nicht vor Kastra rauslassen !!!!

noch ein letzter Rat .. fütter bitte KEIN Trockenfutter .. spätere Nierschäden sind keine Seltenheit bei Trofu-Katzen . wenn möglich ausschliesslich Nassfutter geben .. mit mindestens 60% Fleischanteil und OHNE Getreide und Zucker !  VG

Danke für deine Antwort, freut mich dass ich nicht einen Blödsinn gemacht habe, dass ich mir eine Junge genommen habe. Beide wurden zeitig von der Mama weggeben. Die Große wurde von der Slowakei mitgenommen und konnte bei der Bekannten nicht bleiben, also suchte sie einen Platz. Warum so zeitig von der Mama weg weiß ich natürlich nicht. Und die Kleine war eines von vielen Findelkinder, die eine Tierärztin versorgt und dann in ihrer Praxis vergeben hat.

Einen großen Kratzbaum habe ich, einen stabilen. Ich habe vorher viel gegoogelt, die meisten günstigen sind wirklich Schrott, zum Glück gibt es heutzutage soviele Bewertungsplattformen ggg.

Ich habe einen von Fressnapf, einen ca. 1,50 cm hohen, stabilen, mit dicken Säulen und einer großen Stand-Plattform. Daneben steht noch ein Mini-Kratzbaum, der aber für die Große viel zu klein ist und die Kleine bevorzugt den auch nur als Sprungbrett zum Großen.

Über das Futter habe ich mich auch erkundigt. Ich schaue nur auf den Fleischanteil und ob Getreide und Zucker lese ich auch immer nach. Trockenfutter hat bisher die Große nur tagsüber zusätzlich bekommen, etwa 1-2 Esslöffel voll. Nur damit sie ein bissl was zum Knabbern hat, wenn sie alleine ist. Bekommt sie jetzt auch, wenn ich arbeiten bin. Weiß aber nicht ob die Kleine nicht davon was stibitzt. Sie trinken aber auch brav. LG

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@Monique70

Ja ..sehr  gut !  machst du im Großen und Ganzen ganz prima !

(((noch was eingefallen (!!!):  zwei Klos wären sinnvoll ... und wenn du unbedingt Trofu beifüttern willst/mußt .. dann empfehle ich ORIJEN oder GRANATAPET  (onlineZooplus).. diese Sorten sind meiner Meinung nach eine der Besten .. ich gebe diese Trofusorten aber nur als Leckerli !  es ist wirklich so , daß die Katzen das fünffache von dem trinken müßten , wie sie gefressen haben .. und das tun keine gesunde Katze .)))

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@TommyXXL

und großes DH für dich Cindylisa! ich hoffe meine Ergänzung zu deinem Post war recht so  und in deinem Sinne !?

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ich denke mal sie müssen sich aneinander gewöhnen, aber lieber nicht aus den Augen lassen sonst verblutet mal eine oder so...

Das Problem ist, dass ich nicht den ganzen Tag und die Nacht dann auch noch die kleine Lilly wegsperren kann, dann gewöhnen sie sich vielleicht noch schwerer aneinander. Chloé haben wir leider auch viel zu jung bekommen. Das war ein Fehler, aber ändern kann ich es jetzt auch nicht. Ich habe die beiden ja nicht den Mamas weggenommen.

Chloé haben wir durch Zufall bekommen, sie wäre ins Tierheim gekommen. Und dort wo sie war als wir sie holten, konnte sie auch nicht bleiben. Und Lilly habe ich von einer Tierärztin, die einige Findelkinder bei sich in der Praxis hatte und ihnen Plätze besorgt hat.

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die kleine hat ncith die kraft die große ernsthaft zu verletzen und wenn die große der kleinen was hätte tun wollen hätte sie das schon getan.

verletzungen erwarte ich eigentlich nicht

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