Meine Hündin kommt nur wenn sie will:(

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10 Antworten

Geduld, ihr kenn euch noch nicht so lange... lass die Hündin gar nicht erst auf den Gedanken kommen deinem Befehl nicht zu gehorchen.

Übe in der Wohnung, wenn immer sie auf dich zukommt, sagKomm, wenn sie bei dir ist, Loben Brav komm streicheln, freue dich dass sie bei dir ist.

Die Schwierigkeit langsam steigern, rufe sie nur, wenn du sicher bist, dass sie auch kommt, sonst holst du sie wortlos ab.

Das Buch von Urs Ochsenbein Das Hunde ABC für Hundehalter und solche die es werden wollen beschreibt diese Vorgehensweise sehr gut und führt innert kurzer Zeit gut zum Ziel. Er hat eine Anzahl Grundübungen und gute Erklärungen wie man einen Hund korrigiert. Hast du seine Gedankengänge verstanden, gehorcht dein Hund aufs Wort.

Das Zauberwort heisst Beziehung, du misst es deinem Hund leicht machen zu gehorchen. Er kann kein Deutsch, du musst die Sprache lernen die dein Hund versteht und du musst wissen wie der Hund denkt.

Wann immer der Hund zu dir kommt, lobe ihn! Egal ob du gerade wütend bist, die Verantwortung für den Gehorsam liegt bei dir!

Niemals darf der Hund die Erfahrung machen dass sein Meister schimpft, wenn er zurück kommt! Kein Hund hat Lust zu kommen, wenn er weiss, dass er geschimpft oder bestraft wird.

Rufen, wenn sie kommt Leckerli Wenn sie nicht kommt lauter und böser rufen (richtig anschnauzen also) Dabei kannst gern auf sie zugehen und wild gestikulieren damit sie merkt das etwas los ist. Ein kleiner Klaps auf den Hintern ist auch ok (sollte nicht weh tun sie nur erschrecken)

Birdy13 24.01.2013, 11:10

Das geht nicht sie ist ein kleiner Angsthase und wurde in Mallorca wahrscheinlich auf der Straße oft geschlagen und dann im Tierheim dort auch deswegen geht das mit dem Klaps nicht aber trotzdem danke:)

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altesaege 24.01.2013, 11:14
@Birdy13

Dann sieht die Sache natürlich komplett anders aus. Diese Info hätte in die Frage gemusst, ist ja wichtig.

Meine Einschätzung (ohne Erfahrung) wäre hier wirklich viel zeit investieren und immer loben wenn sie kommt bzw Leckerli geben

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T4YFUN23 24.01.2013, 11:20
@altesaege

ich selbst habe auch einen Straßenhund.

Es sind schon viele gute Kommentare dabei. Am Besten du Trainierst mit dem Futter. Hat dein Hund Hunger, wird er kommen wenn du ihn rufst. nur dann gibt es nahrung sonst nicht! Das sollte sie ziemlich schnell drauf haben. wenn das klappt kannst du es erschweren indem due sie rufst, kommt sie gibt es futter, dann schickst du sie weg und rufst wieder.. usw. am ende wenn die trainigseinheit gut war ruhig den Rest auf einmal als ab´schließende Belohnung aus der Hand füttern

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Ist das zufällig ein Beagle :-D

Sie ist einfach noch ein bisschen zu abgelenkt von den anderen Einflüssen um sie herum. Halte durchwunden belohne sie mit einem ganz besonderen Leckerei wenn sie kommt.

Birdy13 24.01.2013, 11:08

nee sie ist ein Jack russel Pinscher Andaluz

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versuchs mal mit Wurst!!!! das wurde mit ihr scheinbar nicht ordentlich oder garnicht geübt. also immer genug Wurststückchen oder Käse dabei haben, mein Hund will schon garnicht mehr von mir weg :)

Birdy13 24.01.2013, 11:12

Ja sie liebt Käse und Wurst aber nach der 2Woche will sie beides nicht mehr:(

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AlinaUNDKira 24.01.2013, 11:33
@Birdy13

dann geh am besten doch mal zur Hundeschule...

ne möglichkeit wäre es noch das mit deinem Hund an der Schleppleine zu üben, so hat sie eig keine andere wahl als zu dir zu kommen

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vielleicht hat der Hund gesundheitliche Probleme. Ich denke das er vielleicht etwas schwer hört. Laß ihn doch mal untersuchen.

Du bist nicht wichtig genug für sie. Nur noch aus der Hand füttern.

Birdy13 24.01.2013, 11:14

ok gut danke dann werde ich das jetzt mal machen danke;)

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Dann liegt es wohl an euch. - Müsst ihr eben konsequent beibringen.

Also...mein Dackel ist soooooo gut erzogen. Wenn ich zu ihm sage "Kommst Du oder Kommst Du nicht!" dann kommt er, oder eben nicht :)

LG, Hourriyah

Birdy13 24.01.2013, 22:54

Ja so ist es bei mir auch:)

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der hundepsychologe würde nun sagen: kein futter mehr aus dem napf,sondern nur noch in form von leckerlis als belohnung wenn sie kommt.

bei einem älteren hund weiß man meistens nicht, wie er aufgewachsen ist,bzw welche erfahrungen er gemacht hat. du mußt geduld haben.

Delveng 24.01.2013, 12:03

Meine "Hundepsychologin" ist da ganz andrer Meinung.

Leckerlies als Erziehungsmaßnahme kommen gar nicht in Frage.

Neutrale Dominanz und die Qualifizierung als Respektsperson ist das Mittel der Wahl.

Folgt der Hunde einer Anweisung wird gelobt mi Wort und Tat (Zuwendung).

Folgt der Hund der Anweisung nicht, erfolgt eine Konsequenz.

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Blondyhamburg 24.01.2013, 16:23
@Delveng

deine hundepsychologin (im übrigen kann sich jeder so nennen) hat keine ahnung, erst einmal muß sich deine hündin eingewöhnen! wie sieht denn die konsequenz aus, wenn dein hund nicht kommt? läufst hinterher und schlägst sie?

warum fragst du hier überhaupt?

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Blondyhamburg 26.01.2013, 11:09
@Delveng

delveng: die frage bezieht sich nicht auf deinen hund und darauf was deine psychologin sagt :D

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Delveng 26.01.2013, 11:42
@Blondyhamburg

Hallo @Blondyhamburg,

warum fragst du hier überhaupt?

Was sollte dann diese Frage?

Jeder Fachmensch für Hunde darf seine eigene Meinung, seine eigene Art und sein eigenes System haben und ausüben.

Wenn jemand in der Erziehung von Hunden mit Leckerlies arbeitet und das mit Erfolg, so ist das vollkommen legetim.

Ebenso legetim ist es, auf den Einsatz von Leckerlies zu verzichten.

läufst hinterher und schlägst sie?

Wie stellst Du Dir das in der Realität vor?

Die Frau, die meine Hündin sozialisiert hat, ist ein Mensch mit einer etwa 30-jährigen Erfahrung. Sie ist Tierpsychologin (Ich weiß, dass das keine geschützte Berufsbezeichnung ist), Hundeverhaltenstherapeutin und "Hundetrainer". Sie sozialisiert und resozialisiert Hunde und bildet Hundehalter zum Rudelführer aus.

In ihrer Arbeit hält sie sich streng an die Regeln der Natur. Stell Dir einen Rudelführer (Hund) vor, der im Rudel die "Ansagen" macht. Ist für Dich vorstellbar, dass ein solcher Hund Leckerlies mit sich führt und verteilt, wenn ein Mitglied des Rudels das macht, was der Rudelführer "anordnet"?

Nein, die Mitglieder eines Rudels ordnen sich aus Respekt vor dem "Chef" unter und verhalten sich diszipliniert. Sie wissen genau, verstoßen sie gegen die Rudelregeln, haben sie Konsequenzen zu erwarten bis hin zum Ausschluss aus dem Rudel.

Einen "Hundetrainer" als unfähig zu bezeichnen, ohne den Menschen zu kennen und ohne den Menschen bei der Arbeit erlebt zu haben, wirft ein eher negatives Licht auf den Meinungsäußerer.

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Blondyhamburg 26.01.2013, 16:54
@Delveng

sorry wir sind aber nun mal keine hunde und deshalb keine rudelführer und somit beissen wir auch nicht bei verstoß gegen die rudelregeln. ich halte schon seit 100 jahren hunde und habe teilweise mehr ahnung als sog. selbsternannte hundepsychologen etc.

so und um sich auf die frage zu beziehen, muß sich der alte hund erst einmal eingewöhnen,stimmst du mir da zu?

und der VIP hundepsychologe martin rüttger von VOX belohnt auch mit leckerlis :)

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Delveng 26.01.2013, 17:17
@Blondyhamburg

Hallo @Blondyhamburg,

die meisten Menschen sind keine Rudelführer und das nicht nur deshalb, weil sie keine Hunde sind. Die meisten Menschen haben nicht die Gabe, die Fähigkeit (sind nicht ausgebildet worden), sich beim Hund als Rudelführer zu qualifizieren.

Mir ergeht es übrigens ebenso. Auch ich konnte mich bisher nie qualifizieren. Ich werde toleriert, aber nicht respektiert.

Ich weiß jedoch aus täglicher Erfahrung, dass Hunde durchaus Menschen Respekt zollen können und als Rudelführer anerkennen.

Wenn Du schon seit 100 Jahren Hunde hast, dann hast Du aber ein begnadetes Lebensalter erreicht.

Du hast recht. Es gibt viele Menschen, die sich selbst als Hundepsychologe bezeichnen ohne auch nur annähernd wirklich etwas vom Fach zu verstehen.

Dass der Martin Rütter Leckerlies einsetzt, ist sein gutes Recht. Ich schrieb ja schon, dass jeder "Fachmensch" für Hunde seine eigene Meinung, seine eigene Art und sein eigenes System haben kann. Viele Wege führen nach Rom. Man kann niemals sagen, das Eine sei richtig und das Andere sei falsch. Wer mit seiner Arbeitsmethode Erfolg hat, hat recht.

Selbstverständlich gebe ich Dir recht. Jeder Hund, ob jung oder alt, muss sich erst einmal eingewöhnen. Manchmal geht es schnell, manchmal braucht man viel Geduld.

In erster Linie geht es darum, dass der Hund Vertrauen gewinnt. Das muss mit viel Liebe, mit viel Geduld und auch ein wenig mit Konsequenz erreicht werden.

Es muss erreicht werden, dass eine möglichst starke Bindung zwischen Hund und Mensch entsteht, basierend auf Vertrauen, Liebe und Zuwendung.

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Blondyhamburg 27.01.2013, 09:45
@Delveng

na dein letzter kommentar hört sich endlich gut an! es geht um liebe und verständnis zu dem hund und nicht um bedingungslosen gehorsam.

ich kenne jemanden,der hat seine thai-rigdebag-hündin so verkorkst,dass er sie abgeben mußte. er hat sie behandelt wie ein kuscheltier und sie als "rudelführer" gebissen, wenn sie ihm nicht gehorcht hat. der arme hund konnte nicht alleine sein,auch das auto hat er zerlegt und war sehr aggressiv gegenüber anderen hunden. ein hundetrainerin die die hündin ein paar wochen aufgenommen hatte (gegen bezahlung natürlich), hat nun neue besitzer gefunden, bei dem "mo" nicht mehr negativ auffällt.

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Delveng 27.01.2013, 10:55
@Blondyhamburg

Hallo @Blondyhamburg,

falls Du mich einmal irgendwann und irgendwie so verstanden hast, dass ich den absoluten Gehorsam des Hundes gegenüber dem Menschen predige, dann hast du mich gründlich missverstanden oder ich habe mich missverständlich ausgedrückt.

Die Freiheit ist, auch für den Hund, das höchste Gut. Abgesehen davon, dass jeder Hund gewisse Rudelregeln befolgen sollte, nein, befolgen muss, zu seiner eigenen Sicherheit, ist jedem Hund, im Rahmen der Rudelregeln, jede Freiheit zu lassen.

Ein Hund ist ein Hund und er sollte, jederzeit, Hund sein und bleiben dürfen. Die Erziehung eines Hundes sollte das Ziel haben, dass der Hund seinem Rudelführer in Liebe Respekt erweist, aber sonst sein natürliches Hundeleben in vollen Zügen geniessen darf.

Er sollte mit anderen Hunden spielen und toben dürfen, er sollte Spaß am Leben haben dürfen. Was er nicht dürfen sollte, ist, er sollte sich zwar verteidigen dürfen, aber nicht attakieren und nicht mobben. Er sollte andere Hunde so respektieren wie auch er respektiert wird. Er sollte niemals andere Hunde wegen irgendwelcher Reccourcen angehen. Futter, Knochen, Spielzeug. Jeder kommt an die Reihe und für jeden ist etwas da.

So sollte ein Hund erzogen werden.

Viele Menschen neigen dazu, einen Hund zu "vermenschlichen", ein ganz großer Fehler, wie ich finde. Meistens wird das Verhalten von Hunden völlig missinterpretiert und ihnen werden menschliche Eigenschaften zugeschrieben. Der Hund ist aber kein Mensch und wird es niemals sein.

Wenn ich die Hunde im Rudel beobachte, ziehe auch ich Schlüsse aus dem, was ich sehe. Wenn ich mit der Trainerin darüber spreche, bin ich immer sehr unsicher, ob die Interpretation meiner Beobachtung richtig oder falsch ist. Ich bin einfach (noch) nicht in der Lage, die Körpersprache der Hunde richtig zu erkennen, zu lesen und zu interpretieren. Laut der Trainerin ist es eigentlich ganz einfach und eindeutig - für mich jedoch nicht.

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