Meine Freundin will sich wegen (Depression) nicht helfen lassen

Support

Liebe/r markus804,

das ist eine schwierige Situation. Ich möchte Dir daher zunächst einmal eine Anlaufstelle geben: http://www.nummergegenkummer.de Dort findest Du eine kostenlose Telefonnummer, die Du zum einen an Deine Freundin weiter geben kannst, zum anderen kannst Du Dir dort vielleicht selbst einen Rat holen, wie Du am besten mit ihr umgehen könntest.

Herzliche Grüsse

Frieda vom gutefrage.net-Support

4 Antworten

es gibt mehrere probleme, wenn sie keine professionelle hilfe mit antidepressiva und betreuung bekommen will, kannst du persönlich wenig machen, aber vlt. hilft eine ablenkung vom alltag, wie beispielsweise ein urlaub mit ihr oder ähnliches!

Urlaub ist in 3 Wochen geplant.

Wo sie sagt das sie 3 Kreuze macht wenn wir Urlaub haben und 1000 Kreuze wenn wir dann im Urlaub sind, sie freut sich wahnsinnig drauf mit mir endlich mal rauszukommen.

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Hmm in letzter zeit haben sehr viele Menschen die ich kenne Depressionen und meist sagen die Ärtzte das es an mangeln von Vitaminen liegt und an dem sehr schlechtem Wetter.... ich bin mir nicht wirklich sicher, wie genau du ihr helfen kannst.. vllt solltest du sie einfach darauf nicht ansprechen und versuchen so gut es geht normal mit ihr zu sein..vllt mal wieder mit ihr ausgehen ...auf jegliche art stimmung machen...aber ich bin darin leider kein experte ...aber vielll glück

Wir waren letztens auf ner Hochzeit, fahren am We gemeinsam weg seis zum Essen oder ins Kino, kochen abends oft zusammen...

Also ich geb mir mühe sie "abzulenken" und das sie nicht iwie doof drauf ist

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Das Problem ist leider: Du kannst ihr nicht helfen... und je mehr Du versuchst, ihr zu helfen, desto mehr Widerstände werden aufgebaut.

Das ist ein bekanntes Problem der Helfer... diese sorgen sich bald mehr um die Depression, die Sucht, die Schulden, das Essverhalten, Sauberkeit der Wohnung.... als die betroffene Person selber. Sie übernehmen das Problem, und gestalten es bald mit eigenen Inhalten.. weil es gute Menschen sind.

Das nennt man Co - Abhängigkeit und ist unter Helfern weit verbreitet: Es sind Familienangehörige und beste Freunde, die zuerst in die Beratungsstellen kommen... und irgendwann komt der Betroffene vielleicht sogar mit.

Aber dann hilft es immer noch nicht: Denn der Betroffene kommt nur um die Familie, den Freund, die Ehefrau zu beruhigen... nicht weil er es selber will: Auch dann nicht, wenn er es sagt, bzw. dem Beratungstermin zustimmt!!!

Er, der (oder die) Betroffene will damit nur dieser nervenden Bedrängnis des "Komm, sieh doch endlich ein dass Du ein Problem hast..." entkommen: Und Hilfe ist so nicht möglich! Weil nicht nachhaltig!

Du kannst selber nichts tun, außer Deiner Freundin Deine ehrliche Besorgnis zu nennen ... und die damit verbundenen Situationen: "Schau, letzten Dienstag, hast Du mich um Hilfe gebeten.... angerufen... Dich mit mir treffen wollen...... - ... aber dann ist passiert.... hast Du gemacht.... - ... und ich komme mir da so veralbert vor.... ausgenutzt.... hast Du mir das Geld trotz Versprechen nicht zurückgegeben...."

Und das mit deutlichen Konsequenzen: "Ich bin für Dich da... und Du kannst mein letztes Hemd haben.... aber wenn Du nicht ehrlich bist.... wenn ich sehe was Du Dir da antust... - ... kann ich einfach nicht unterstützen.... tut es mir selbst nicht gut, Dich so zu sehen.... ist es für mich selber schwer,mich damit zu beschäftigen...... kann ich da einfach nicht mit Dir gehen...!"

Du kannst nur ein bisschen spiegeln, wie Deine Freundin gerade auf Dich wirkt... alle Moralvorhaltungen, Bedenken.... würde er vielleicht in einem vertrauten Gespräch mit Einsicht und "Ja, Du hast schon Recht,- aber...!" Kommentieren.... und da weitermachen wo er aufgehört hat. Wenigstens wenn er aus Deinen Augen verschwunden ist.

Aber wenn Du so klar sein kannst wie oben beschrieben.... wenn Du stabil bleibst... dann kann sich Deine Freundin Deiner Freundschaft und Stärke entsinnen... wenn sie beim Ausstieg Hilfe braucht

Es ist leider so: Der Entzug der Nähe... Deiner Nähe! ist vielleicht das einzige, dass Deine Freundin in ihrer Not so erreichen kann, dass sie wach wird und ihr Problem endlich angeht:

So wie manche Männer erst dann zur Suchtberatung gehen, wenn die Ehefrau auszieht... der Chef die Kündigung auf den Tisch legt... das alles ist leider kaum Unterschied zu der von Dir aufgezeigten Ausgangsposition.... Schade, dass ich Dir nicht mehr positive Ansätze geben kann

Sincerly Norbert

Nichts geht ohne sie oder ihn... auch nicht mit Zwang!

Sie hat manische Depressionen - wie verhalte ich mich richtig?

Hallo Community,

eine sehr gute Freundin von mir hat manische Depressionen und ich weiß gerade nicht wie ich damit umgehen soll. Ich habe es erst vor kurzem bestätigt bekommen, weil ich mir die ganze Zeit davor schon gedacht habe, dass etwas nicht stimmt. Sie selber redet darüber nicht mit mir. Ich habe es schon vor einem Jahr mal angesprochen aber ich habe keine Antwort bekommen, deswegen haben wir das Thema lange Zeit vergessen.

Sie hat dann immer ihre Phasen in denen sie komplett abstürzt und wie in ein Loch fällt und nur weint. Die Schwester von Ihrer Mutter hat sich wegen der selben Krankheit umgebracht und ihre Mum macht sich natürlich auch Sorgen ohne Ende. Und ich mache mir auch Sorgen...

Die Schwester von dieser Freundin hat mich aufgeklärt und mir auch erzählt, dass sie wenn sie ihre schlechte Phase hat einsieht, dass sie Hilfe braucht. Aber wenn man sie mal wann anders drauf anspricht, wird man nur blöd angemacht und es wird schlichtweg von ihrer Seite schlecht über Psychologen geredet.

Sie weiß nicht, dass ich so viel über sie weiß, aber mir sind schon viele Dinge aufgefallen unter anderem ihre Fassade. Ich kenn mich recht gut aus mit Psychischen Störungen, weil ich früher selber Depressionen hatte und es aus meiner Familie kenne. Ich weiß nur nicht wie ich mich ihr gegenüber richtig verhalten kann. Ich kann sie ja schlecht darauf ansprechen, dann merkt sie vielleicht, dass ich was erfahren habe, was sie nicht will, dass andere es erfahren. Sie hat ja nicht umsonst eine Fassade.

Ich würde ihr ja liebendgerne helfen, aber ich habe schonmal einer psychisch kranken Person in die ich verliebt war versucht zu helfen und bin schließlich selber daran zerbrochen und in Depression verfallen. Ich kann mich nicht auf sie einlassen, weil ich mich selber schützen will,..weil ich Angst habe,.. aber auf der anderen Seite, will ich ihr ja helfen - weiß aber nicht wie ich mich verhalten kann.

Ich würde sie gerne überzeugen, es mal mit einer Therapie zu versuchen. Ich kenne auch eine sehr gute Psychologin, bei der ich selber mal war, aber ich will sie nicht verletzten, weil sie außer mir keine anderen engen Freunde hat. Und da will ich nicht, dass sie dann zu mir Abstand nimmt, weil ich was weiß, was sie aber niemand wissen lassen will...

Was kann ich tun....

Wie kann ich ihr helfen, ohne mich dabei zu verletzen?...

Sollte ich mich mal mit ihrer Mutter unterhalten?

Danke im Voraus für alle Ideen, Gedanken und Einfälle :)

Gruß

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