Meine Freundin will magersüchtig werden, was tun?

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7 Antworten

"Sie will Magersüchtig werden" ? Ist es nicht eher so das sie sich zu fett fühlt und sehr dünne Menschen als ideal ansieht? Sie WILL das im grunde wahrscheinlich nicht aber sie will kontrolle über sich ,das wenigstens einwas in ihrem leben klappt und das bringt sie in diese lage.

Wenn die Mutter nicht merkt das ihr Tochter eine Essstörrung hat dan finde ich das sie nicht die beste Ansprechpartnerin ist, jedoch muss sie ihrer Tochter dringend einen Termin bei der Kinder und Jugendpsychatrie machen und dafür sorgen das sie dort regelmäßig hin geht . Deshalb solltest du ihr das dringend sagen 

Viel Glück

Lass die Mutter besser aus dem Spiel. Oft ist die Mutter auch Teil des Problems, aber das ist sehr kompliziert und nicht leicht verständlich.

Du kannst niemandem helfen, der sich nicht helfen lassen will.

Deine Freundin ist entweder bereits magersüchtig oder sie wird sich nicht davon abhalten lassen. Viel eher hört sich das nach einem typischen Fall von Borderline-Störung an – aber nur mal so ins Blaue geschossen.

Das Dilemma liegt erst mal aus Deiner Seite. Wenn Ihr Euch nicht persönlich kennt, kannst Du sie nicht im Geringsten wirklich einschätzen. Es kann durchaus sein, dass es ihr nur um die Aufmerksamkeit geht, die sie nun durch Dich erhält. Wenn ich mit Borderline aber richtig liegen sollte, wird sie – unabhängig davon, ob sie bereits unter Magersucht leidet oder nicht – dieses Spiel immer weiter auf die Spitze treiben, damit Deine Aufmerksamkeit nicht nachlässt.

Das hört sich jetzt erst mal nach Absicht und Hinterhältigkeit an, aber das ist es ganz sicher nicht! Es ist ein typisches Symptom dieser Störung.

Leider wird es wohl so sein, dass je mehr Du Dich engagierst, um so mehr wird sie sich in ihrer Absicht bestätigt fühlen. Das ist leider das Paradoxe an dieser Situation. Auch ihre Eltern werden i.d.R. durch Druck und Zwang eher das Gegenteil erreichen. Sie wird das Essen einfach hinterher ausk0tzen.

Wenn sie sich bereits so versteift hat, das durchzuziehen, dann kann keiner mehr was machen. Es gibt zwar ein paar Spezial-Kliniken, aber erstens sind die Wartelisten viel zu lang und zweitens besteht gerade für unerfahrene Magersüchtige die Gefahr, sich dort erst recht verleiten zu lassen.

Magersüchtige untereinander bestärken sich enorm und die haben dann Tricks drauf, da staunst Du Bauklötze oder Dir wird selbst k0tzübel.

Deine letzte Chance ist, ihr eine Spezial-Therapie für Magersüchtige zu empfehlen. Wenn sie sich darauf einlässt, ist sie gerettet. Wenn nicht, dann nicht. Aber das musst Du akzeptieren!

Ein "normaler" Mensch ohne psychiatrische Erfahrungen wird an diesem Problem kaputt gehen oder selbst zum Fall für den Seelen-Klempner. Bei diesen Ess-Störungen ist die Wahrnehmung der Patienten so sehr verschoben, dass ein gesunder Mensch das einfach nicht begreifen kann. Je mehr man sich engagiert zu helfen, um so mehr wehrt sich der Patient. Und daran verzweifeln die meisten Angehörigen, bis sie irgend wann einfach keine Kraft mehr haben und aufgeben müssen. Das ist besonders für Eltern und Partner extrem hart.

Darum lass Dir einen guten Rat geben und mach nur noch einen allerletzten Versuch und rate Ihr zu einer Fach-Therapie für Ess-Störungen.
Wenn sie darauf nicht hört, bist Du besser beraten, den Kontakt abzubrechen.

Glaube mir, das ist besser für Euch beide. Es tut mir wirklich Leid, Dir keine hoffnungsvollere Antwort geben zu können.

Die Antwort ist hoffnungsvoll genug. Sie weiß, dass ich ihr bald viellicht nicht mehr helfen werde. Und ja, ihre Mutter ist auch ein Teil ihrer Depressionen. Ich werde deinen Vorschlag annehmen und es nochmal versuchen, wenn sie sich nicht helfen lässt, lasse ich es.

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@Lela652

Aber lass Dich nicht einwickeln! Magersüchtige und Borderliner, beide können auf den Menschen spielen, wie auf einem Klavier. Und wenn es auf die leichte Tour nicht geht, dann wird gedroht mit Selbstverletzung oder Selbstmord.

Darauf darfst Du AUF GAR KEINEN FALL herein fallen!

Wenn es passiert, wirst Du es ohnehin nicht verhindern können. Du kannst sogar daneben sitzen und die kippt irgendwann um, ohne dass Du etwas gemerkt hast.

Glaube mir, ich habe das schon viel zu oft mitgemacht. Viel zu oft.

Die einzige Chance, dann noch zu helfen, ist wirklich GAR KEINE REAKTION zu zeigen. Auch wenn es paradox klingt.
Also, das gilt natürlich nicht, wenn sie umgekippt ist. Dann rufst Du natürlich den Krankenwagen und brichst dann jeden Kontakt ab.

Viel Glück!

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Sag ihr, was passiert, wenn sie magersüchtig wird. Welche Schmerzen sie aushalten muss. Welche Folgeerscheinungen es gibt. Rate ihr dringend davon ab - es ist schrecklich!

Man kann nicht einfach aus Willen magersüchtig werden. Sie macht das,weil sie große Aufmerksamkeit braucht und Jemanden,wo sie weiß,dass er nicht gehen wird. Nicht aus Boshaftigkeit,sondern aus Selbstbewusstseinsmangel,Angst,Zweifeln u der Depressionen. Magersucht entsteht meistens eher durch eine psychische Krise. Aber nicht einfach,weil man es will. Dann wäre jeder magersüchtig,der das sagt und sich trotz Normalgewicht zu dick fühlt. Mit der Therapie hast du Recht,wäre das Beste für sie. Ich würde die Mutter ansprechen,bzw anschreiben. Du bist nicht verantwortlich für die,auch wenn du das große Bedürfnis zu helfen hast. Menschen,die psychisch krank sind oder generell krank sind,wo es Etwas Größeres ist,sehen es nicht ein. Egal wie viel man sagt. Da sie so oft in die Situation geflüchtet sind,dauert es auch womöglich ein Jahr,zwei oder viel länger. Weiß man nicht. Jedenfalls ist der Wunsch magersüchtig sein zu wollen,auch der Drang perfekt sein zu wollen. Klar,du kannst immer und immer deine Meinung sagen. Aber es wird nicht einfach mit Worten oder Treffen wieder gut. Sie muss selber aus ihrer Situation raus wollen. Sonst bringt es nicht. Bspw,wenn Jemand Kettenraucher war. Immer in jeder Situation sich damit erleichtert hat oder entspannt hat. Dann sieht die Person trotz der Schädlichkeit nicht ein,dass es nicht gut ist. Sie sieht nur,dass das Eine gute Möglichkeit ist,Stress zu bewältigen. Und bei Krankheiten,denkt man dann meistens auch eher im Tunnelblick. Und denkt,dass die Krankheit,dass Einzige ist,was noch geblieben ist. Das ist nicht ganz abwegig. Wenn man sich so stark isoliert,dann gehen die Kontakte auch irgendwann flöten oder der enge Draht ist nicht mehr da. Nur,wenn man einsieht,dass man die Angst verlieren muss,das Leben anzufangen u vielleicht wieder bei 0 zu starten,dann befreit man sich von einer psychischen Krankheit. Das geht nicht so schnell. Hab von meiner Erfahrung geredet. Lg

Sie will ja wieder 'normal' werden... Sie ist davon überzeugt, dass es bei ihr nicht so schlimm wird und sie daher es alleine schafft, aber das wird sie nicht. Ich habe ehrlich gesagt auch keine Lust mehr zu Helfen... Aber ich will sie auch nicht im Stich lassen.

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Ja..Das ist so ein Widerspruch in sich. Da kann man nur hoffen. Du kannst ihr beistehen,aber musst einsehen,dass du nichts für sie entscheiden kannst u sie würde sich vielleicht generell mehr Anerkennung u Aufmerksamkeit wünschen,was schwer ist. Du solltest am besten eben deine Sichtweise der Mutter verdeutlichen. Aber zu einem Psychologen zu gehen,wenn man es nicht will,nützt nicht wirklich etwas. Du kannst ihr empfehlen,dass du froh wärest,wenn sie zu einem geht. Das hab ich irgendwann selber angenommen,weil ich eben so nicht mehr weiter machen wollte. Sie muss es schlussendlich allein bestimmen,was sie tut. Ist leider so. Man kann nur als unterstützende Hand da sein. Das war jetzt auch Alles,was ich zu sagen kann. Viel Glück.

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Du kamst eigentlich nur die Mutter informieren wen sie auf keinem hört  oder versuche es mit Abschreckung zb durch Bilder der ersten Magersüchtige die tot ist und  sich zum Skelett runter hungerte Viellicht denkt sie auch das sie dan mehr beachtet wird sage das ihrer Mutter und selbst wen sie sauer ist irgendwann wird sie einsehen das du richtig gehandelt hast. Dan hast du dir nichts vorzuwerfen wen sie es doch macht.!

Das ist oft ein ideal von magersüchtigen, "essen ist böse und lieber sterbe ich als zu essen"

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Es wird wohl kein Über-Argument geben, mit der sie von jetzt auf gleich zur Vernunft bringen kannst. Die einzige Möglichkeit wäre, mit ihrer Mutter sprechen, auch wenn du dann riskierst, dass sie vielleicht nicht mehr mit dir reden wird. Falls es wirklich soweit kommen sollte, wird sie bestimmt aber wieder den Kontakt aufnehmen nachdem sie sich wieder beruhigt und ihren Fehler eingesehen hat. Könnte aber etwas länger dauern.

Wenn sie sich nicht helfen lassen und mit niemandem reden will, lass es doch.

Dann würde ich mir aber auch verbitten, das sie mich mit ihren Problemen zuquasselt.

Wenn du die Nummer der Mutter hast, schreib ihr. Und wenn sie sich dann immer noch sträubt, einweisen lassen.

Ich wäre nicht der seelische Mülleimer für jemanden der sich selber zu Grunde richten will und keine Einsicht zeigt.


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