Meine Freundin will einen Yorkshireterrier von einem Privatverkauf adoptieren .

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12 Antworten

Mal ganz ehrlich:

Warum nicht?

Es gibt viele Hundehalter, die nur einmal "Babys" haben wollen!!!

Ich habe selbst mal einen Wurf aus einer Dackelmischlingsmutter und einem reinrassigen (papierlosen) Rauhhaardackelrüden grossgezogen und verkauft!

Sie waren also zu 3/4 reinrassig.

Ich habe es gemacht eben weil ich EINMAL sehen wollte wie Hundebabys aufwachsen und auch meinen Kindern dieses Erlebnis gönnen wollte!

Natürlich waren alle 5 Welpen regelmässig beim Tierarzt, wurden regelmässig entwurmt und haben hochwertiges Futter bekommen (die Mama ebenso).

Meine Welpen wuchsen in unserer (grossen) Küche auf mit Familienanschluss, 2 Katzen und 2 Kindern; ausserdem haben sie vor der Abgabe den Kindergarten nebenan regelmässig besucht (Dorf halt- da geht sowas noch).

Auch wenn ich die Welpen als reinrassig hätte verkaufen können, war ich ehrlich und habe sie als Mischlinge angeboten, superliebe Familien gefunden und trotzdem bei jedem Auszug bittere Tränen geweint- eben weil man an seinen Babys ja auch hängt!

Ich habe allerdings auch weit mehr Geld reingesteckt als dass ichr ausgeholt habe- Platz vor Preis galt bei mir!

Lieber mache ich eine junge Familie glücklich, bei der ich das Gefühl habe, dass es der Hund dort gut haben wird als dass ich mich selbst daran bereichere!

Die neuen Eltern wußten, dass ich keine Garantien geben kann, aber wer kann das schon? Jeder Hund kann krank werden!!!! Auch reinrassige mit Papieren können später an Krebs erkranken!

2 Jahre nachdem ich die Welpen verkauft hatte, rief eine meiner Käuferinnen an und fragte nach ob ich mal wieder Welpen habe- sie würde sooooo gerne noch einen Hund aus dieser "Verpaarung" haben wollen, weil ihrer sooooooo ein toller lieber kleiner Kerl ist! Leider musste ich sie enttäuschen, denn für mich ist es wirklich ein einmaliges und unvergessliches Erlebnis geblieben- also nix mit Dauerträchtigkeit!

(im Übrigen hab ich damals nur 120 Euro pro Welpe Schutzgebühr verlangt- was ich an Geld reingesteckt habe, war auf jeden Fall mehr!)

Also wenn du dir sicher sein kannst, dass es sich -wie bei mir- um jemanden handelt, der nicht ständig Welpen hat, kannst du ruhig einem Kauf zustimmen.

ABER eben mit dem Wissen: es gibt keine 100 %igen Garantien, dass ihr einen rassetypischen Vertreter seiner Art bekommt, der niemals nicht krank wird!

Ich habe meine Yorkiehündin aus der Hobbyzucht. Da es viele Vermehrer gibt, die die Welpen als Geldmacher behandeln, bin ich vorsichtig vorgegangen: Ich habe mir das Zuchthaus zeigen lassen, viele Fragen gestellt, und geschaut ob sie die richtig beantworten konnte, den Impfpass zeigen lassen, die Welpen angeschaut, die Muttertiere zeigen lassen etc.. Man muss halt sehr gut aufpassen, und auch mal ohne Vorankündigung bei der Hobbyzüchterin klingeln. Außerdem sollten die Welpen verspielt sein und zu einem kommen, auf keinem Fall verängstigt!

Manche Leute wollen keine Tierheimhunde, aus welchen Gründen auch immer. Mein Grund war, ich wollte mit meinen Eltern einen Welpen so erziehen, das er zu uns passt. Also das er als Welpe an lernt, das ich als Kind auch mal rumhüpfe oder unruhig werde, und das der Hund nicht nach mir deswegen schnappt. Es wär aber auch kein problem gewesen einen Tierheimhund aufzunehmen, allerdings war in dem Tierheim nur Große Hunde, wir wollten aber einen kleinen. Das nächste Tierheim war 2 Stunden entfernt, deshalb wollten wir nicht unbediengt zu anderen tierheimen

Wie gesagt: Wen deine Freundin und die Eltern einen Hund aus privatverkauf haben möchten, müssen sie aufpassen das der Hund entwurmt, gechipt, und geipmft ist. Wie wärs wenn du beim Kauf mitkommst und beobachten kannst ob die Welpen verängstigt sind oder so? Denn deine Freundin wird garnicht drauf achten, das ist normal, denn sie will jetzt einfach nen Hund fürs Leben.

LG Celina

unter "privatverkauf", "hobbyzucht", "liebhaberzucht" sind of thundevermehrer unterwegs, die zu miesen bedingungen hunde zuechten -die mutterhuendinnen sind dauertraeuchtig und diewelpen ungeimpft und nicht sozialisert. wer dort einen hund kauft, unterstuetzt die hundemafia!

ausserdem sind die welpen oft todkrank, weil dortan allem gespart wird, kein tier arzt, mieses futter etc.

hunde holt man sich aus dem tierheim -auch dort gibt es rassehunde und welpen oder bei einem anerkannten uechter. dort soll man auch genau hingucken. weiviel hunde hat man dort/ wie werden sie gehalten(familienanschluss ist ein muss), liegen alle papiere vor (zuchterlaubnis, impfungen, stammbaum etc)... mutter und am besten auch vater des welpen muss man sehen.

Hallo, wenn es sich um sogenannte "Kinder der Liebe" handelt - d.h. im allgemeinen Mischling, kann ein Privatverkauf durchaus seriös sein, aber bei Rassehunden ist das immer etwas heikel, insbesondere was den Charakter und die Gesundheit des Tieres angeht. Ich kann nur davon abraten. Gg

Wenn ja, dann aber nur nach einer gründlichen Untersuchung von einem kompetenten Tierarzt. Sorry, aber nur so ist sie einigermaßen auf der sicheren Seite. ABer ich finde es sehr unseriös, auch von den Käufern ( die das Ganze ja unterstützen) Hunde (als Massenware ohne Zuchtgenehmigung ) einfach so Welpen bekommen zu lassen. Sorry, aber warum muss das sein? Gibt es keine Züchter? Sind im Tierheim nicht schon genug arme Hunde? Muss man das unterstützen? Ganz ehrlich, ich finde es auch nicht ok, im Ausland Tiere zu besorgen, während hier im eigenen Land die Tiere in den Heimen dahinvegetieren.

Abgesehen davon, dass ich nie einen Hund vom Züchter, sondern immer aus dem Tierheim holen würde, sind viele reinrassige Tiere eher anfällig für rassebedingte Krankheiten als Tiere, die einen bunt gemischten Stammbaum haben. Viele Hobbyzüchter achten auch überhaupt nicht auf Genetik, und selbst wenn, so sind manche Hunde von der Rasse her schon Qualzuchten. Hier ein paar typische Krankheiten: http://www.krankenhaeuser.de/lexikon/Medizin/Genetik/Qualzucht.html

Annemaus85 14.07.2011, 00:01

Mit Züchter meine ich sowohl Hobbyzüchter als auch seriöse Züchter.

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Es gibt jetzt zwar schon einige Antworten, aber mich hätte jetzt interessiert ob es sich um einen Welpen oder einen erwachsenen Hund handelt. Einen erwachsenen Hund aus privater Hand zu übernehmen finde ich z.B. in Ordnung - so landet er wenigstens nicht im Tierheim (allerdings wäre ich auch da vorsichtiger - der Hund könnte komplett verzogen sein und nun wollen die Besitzer ihn loswerden)

Haiherz 14.07.2011, 20:26

Sie will sich einen Welpen kaufen .

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niska 14.07.2011, 23:17
@Haiherz

Das ist natürlich ne schlechte Idee, wie schon alle anderen gesagt haben. Mein Mitbewohner hat auch nen Hund aus Privatzucht, da kann ich nur sagen, dass man sich nicht zu schade sein sollte für nen Hund auszugeben, der von nem ordentlichen Züchter kommt oder gleich da einen Hund zu holen wo ohnehin viele Hunde aus Hobbyzuchten landen: Im Tierheim.

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Und - daraus geht jetzt nicht hervor, ob du es gut oder schlecht findest > aber das ist auch egal, denn sie muss selbst entscheiden und zwar ob du es gutheisst oder nicht!!! Gruss inga

Das Problem hierbei ist, dass es sich bei laienhaften Privatvermehrungen, die mit Züchten gar nichts zu tun haben, ein Teufelkreis handelt.

Nämlich genau solche Mischlinge aus unseriösen Vermehrungen landen meistens im Tierheim, weil sie keiner haben will, da keine Papiere, wahrscheinlich irgendwelche Erbfehler, die man nicht ausschießen kann und und und.

Nimmt man den Welpen direkt vom Vermehrer ab, unterstützt man diesen, nimmt man ihn aber später aus dem Tierheim, tut sich nur ein Platz für den Nächsten auf.

Sie soll schauen, ob die Leute die Welpen BIS ZUR 12.WOCHE !!! verantwortungsbewußt aufgezogen haben, bestens sozialisiert und vorerzogen haben, geimpft und entwurmt haben und auch die Elterntiere gesund sind. Alles muß stimmen, die Welpen dürfen weder zu jung bei Abgabe noch superängstlich sein. Alles sollte sauber sein und mit den Leuten muß man über alles freundlich reden können.

Ich halte gar nichts von diesen Laienverpaarungen, im Gegenteil, würde sie bekämpfen wollen, damit Leute damit aufhören. Aber die Welpen müssen halt auch irgendwo hin und meistens eben leider im Tierheim.

Also, genau hinschauen, wie die Welpen aufgezogen worden sind und dass sie den TA schon mehrmals gesehen haben!

Nein , absolut nicht. Entweder man geht zu einem seriösen Züchter oder ins Tierheim - Privatverkäufe oder sogenannte Wühltische sind nur da um schnelles Geld zu machen - ohne Bedenken, dass dadurch Krankheiten etc. bewusst mitgezüchtet werden. Die Hunde leben in meist schlechten Verhältnissen, werden nur als Gebärmaschine angesehen, die kleinen bekommen keinerlei Sozialisierung oder Prägung mit auf den Weg..

(es gibt natürlich - wie überall - auch ein paar Ausnahmen.. aber meistens trifft Geschriebenes zu.)

Von daher.. bitte im Tierheim nachschauen.. :)

Haiherz 13.07.2011, 23:56

Nur das Problem : Sie lässt sich nicht überreden .

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Annemaus85 14.07.2011, 00:02
@Haiherz

Sie soll sich im Internet belesen. Die Freude wird riesig sein, wenn ihr Billighund sich nach kurzer Zeit als chronisch krankes Tier entpuppt, für das sie hunderte oder tausende Euro beim Tierarzt hinblättern muss! Nicht zuletzt, dass man mit dem Kauf bei solche Leuten das Leid vermehrt, denn die vermehren dann fleißig weiter, weil immer wieder ein Idiot kommt, der die Tiere kauft, aus Mitleid oder welchen Gründen auch immer.

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Celtica 14.07.2011, 08:15
@Haiherz

Dann sollte sie sich eigentlich gar keinen Hund zulegen, wenn ihr das alles so shitegal ist.

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Hmm schwierig. Einerseits hast schon recht mit den übervollen Tierheimen. Dann gibts ja auch einige seriöse Züchter hier. (VDH als Stichwort). Wenn man einen Hund süss findet, ists echt schwer nein zu sagen. Aber BITTE lieber nochmal informieren und gut nachdenken. Wenn jeder jeden Hund adoptieren würde, nur weil er so süss isst....

Annemaus85 14.07.2011, 00:05

Zum VDH fällt mir folgendes ein: http://www.youtube.com/watch?v=_uQAI7wTC74

Klar, ein schwarzes Schaf, aber wie viele schwarze Schafe gibt es? Und ist es verantwortungsvoll überhaupt so viele Hunde zu züchten in Anbetracht der Situation in den Tierheimen? Ist es sinnvoll Schäferhunde und andere Rassen so zu züchten, dass sie ganz typische Krankheiten, wie Hüftdysplasie, aufweisen?

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Monasophie17 14.07.2011, 11:46
@Annemaus85

Oh, was den VDH betrifft, bin ich leider auch nimmer ganz überzeugt. Ich war mal bei einer VDH-Züchterin, die über 60 !!!! Zuchttiere in einer 2-Zimmer Etagenwohnung hielt, die Hunde fast nie raus kamen, sie nimmt wahllos immer nur 2-3 Tiere 1 X am Tag runter vor die Tür. Sie räumt noch heute sämtliche Preise bei Ausstellungen vom VDH ab, trotz mehrfacher Meldungen beim VDH und auch Veterinäramt. Keiner hat was dagegen getan und schreibt man mit Namen im Internet über sie, bekommt man ne Rufmordanzeige von ihr, die sie bisher durchbekam!!!!

Züchter sollte man IMMER vor Ort besuchen gehen und genau hinschauen!

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Ja, klar! Mein Hund Laprador habe ich auch bei einem Privatverkauf gekauft in Frankreich. Er wurde sehr gut erzogen! Also kein Problem! Die Hunde im Tierheim werden schon irgendwann gekauft! :)

Annemaus85 14.07.2011, 00:00

Nein, da viele so denken wie du ("das kann doch jemand anderes machen") müssen leider etliche Tiere ewig im Tierheim leben, das ist einfach nur traurig, weil sie niemals in den Genuss eines richtigen Zuhauses kommen. Jeder, der die weitere Vermehrung noch unterstützt ist mitschuldig, weil es sich dann für die Züchter lohnt, weiterzuvermehren.

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inicio 14.07.2011, 15:56

nein, soll ise nicht machen -weil da gibt es viel zu veile schwarze schafe darunter! die tiere im tierheim werden aus verschiedenen gruenden abgegeben -wegen krankheit, umzug und der unfaehigkeit der besitzer hunde zu erziehen.

ich habe 2 prachtexemplare aus dem tierheim!

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inicio 14.07.2011, 16:00
@inicio

sorry doppelt und leider unkorrigiert...

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