Meine Freundin tut sich selber weh?

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Hay leider wirst du da mit gut zu reden keinen Erfolg haben deine Freundin hat eindeutig ein Psychisches Problem (nicht beleidigend). Sie ritzt sich weil sie etwas belastet der Schmerz lässt sie für eine Weile vergessen. Sie benötigt Hilfe Borderliner neigen auch in ausgeprägter Form zum Suizid . Es gibt Beratungsstellen die dir helfen können deiner Freundin die nötige Hilfe zu besorgen.

Mfg; Rettungswagen

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Hallo Jeremy,

ich möchte Versuchen dir zu erklären, was bei einer Therapie passiert. Ich weiß nicht, wie alt ihr seid, aber wenn du etwas nicht verstehst, kannst du mich gerne fragen. Ich werde versuchen, dir alles zu beantworten, sofern ich es kann.

Zu meiner Person: Ich hatte vor jetzt zirka 17 Jahren ein traumatisches Erlebnis, dass in einer starken Depression endete und ich begann zu trinken und wurde zum Alkoholiker. Vor dreizehn Jahren habe ich dann einen Entzug gemacht und gehe seit dem - am Anfang wöchentlich, jetzt wenn ich das Gefühl habe, es zu brauchen - zu einer Psychotherapeutin. Nun, ich trinke seit 13 Jahren nicht mehr. Mir ist klar, dass sich mein Krankheitsbild nicht das selbe ist wie das deiner Freundin, aber aus Gesprächen mit einigen "Ritzern", weiß ich, dass es sehrwohl einige Übereinstimmungen gibt.

Nochmals: Ich möchte mich hier nicht zum Experten für Psychotherapie aufspielen, denn der bin ich nicht, aber ich möchte versuchen, dir zu vermitteln, wie so eine Psychotherapie abläuft - aus der Sicht des Patienten, denn da bin ich Experte.

Wie schon in den anderen Antworten beschrieben, hat deine Freundin ernsthafte Probleme, an deren Lösung sie alleine scheitern wird. Auch du wirst ihre Probleme nicht lösen können und versuche es auch nicht! Wenn, dann muss sie die Probleme selber lösen oder einen anderen Weg finden um damit fertig zu werden - Ich weiß, das hört sich jetzt frustrierend an, aber deine Freundin braucht Hilfe. Die kann sie nur bei einem spezialisierten Arzt, einem Psychotherapeuten/einer Psychotherapeutin bekommen.

Der erste Schritt wäre, sie muss einsehen, dass sie ein Problem hat. Das es nicht "normal" ist, sich selbst zu verletzen. Das wird schon ein sehr schwieriger Schritt, denn wer will/kann es sich schon selbst eingestehen, dass man einen Psychotherapeuten braucht - das tut sehr weh und vergrößert eigentlich den Leidensdruck. Es ist ein Prozess, der sehr lange dauern kann. In dieser Phase wäre es für sie wichtig, dass du ihr zeigst, dass du trotzdem noch ihr Freund bleibst und zu ihr hälst, egal was andere Leute sagen. Das wird jetzt auch für dich schwierig, denn es ist nicht leicht einer "Außenseiterin" die Treue zu halten! An diesem Punkt ist auch sehr viel Fingerspitzengefühl gefragt, denn wenn man zuviel Druck ausübt (immer sagt: "Du  musst dort hingehen" "Du musst die Therapie machen"), kann es passieren, dass die Patientin komplett blokiert und nichts mehr hören will.

Erst wenn sie selbst dazu bereit ist, Hilfe anzunehmen, kann Sie den nächsten Schritt setzen und mit einer Therapie beginnen. In einer Therapie erzählt man der/dem Psychotherapeutin/en was einem gerade beschäftigt, was einem bewegt. Zu Beginn ist das sehr, sehr schwierig, denn der Mensch vergräbt seinen Kummer und Schmerz, gegen den er selbst nicht nichts tun kann, ganz tief in seiner Seele in der Hoffnung das er dort bleibt. Es fühlt sich an, als ob ein tonnenschwerer Stein auf dem Magen liegen würde. Nun, irgendwann bricht der Schmerz mit voller Härte heraus und das sind die Momente in denen sich deine Freundin ritzt, weil sie den Grund für ihren Kummer niemanden sagen kann (warum auch immmer). In der Therapie wird versucht es ihr zu ermöglichen, diesen Kummer und Schmerz in Worte zu fassen - ihn auszusprechen, ihn aufzuschreiben oder auch in Bilder zu auszudrücken, auch Tanz oder Musik sind mögliche Ausdrucksformen. Dieser Schritt kann jetzt wieder dauern, bis plötzlich der Patient merkt, wie erleichternd es ist, dieses Geheimnis nicht mehr alleine mit sich herumtragen zu müssen.

Und glaube mir der Spruch: "Geteiltes Leid, ist halbes Leid" stimmt wirklich. Auch wenn sich an dem ursprünglichen Problem gar nichts geändert  hat, aber es befreit und diese tonnenschwere Last ist auf einmal weg. Man kann jetzt beginnen, die Probleme zu lösen, die Ursachen für das ganze Leiden zu beseitigen.

Nochmals: Was du als Freund tun kannst, ist für sie da zu sein und ihr zuzuhören. Das ist für sie die größte Hilfe! Das hört sich jetzt nicht wirklich viel an, ist aber eine große Herausforderung und der größte Dienst, den man einem Freund/einer Freundin erweisen kann. Und du kannst mir glauben, es ist einen Mamuthaufgabe. Du solltest aber dafür sorgen, dass du nicht an dieser Aufgabe selbst zerbrichst, das ist schon oft passiert! Versuche jemanden zu finden mit dem du reden kannst, einem/r der/die mit der ganzen Sache nichts zu tun hat und die am Besten deine Freundin gar nicht kennt. Möglicherweise gibt es auch Selbsthilfegruppen für Angehörige in deiner Nähe. Es geschieht zu deinem Schutz und zum Schutz der Privatsphäre deiner Freundin. Psychotherapeuten machen das auch so, bei ihnen heißt das Supervision.

Ich hoffe, ich habe mich einigermassen klar ausgedrückt und du kannst mit meinen Ausführungen etwas anfangen. Nochmals: Solltest du noch Fragen haben, scheue dich nicht mir zu schreiben.

Du hast den ersten wichtigen Schritt gesetzt, indem du dich an dieses Forum gewendet hast. Irgendwann wird es dir deine Freundin danken können!

Gar nichts. Sie ist ein Fall für einen spezialisierten Psychiater und auch erst das, wenn sie selbst erkennt, dass es komplett idiotisch ist, was sie da abzieht. Solange sie sich nicht helfen lassen will, scheitert jede Therapie. 

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