meine freundin möchte die täter nicht anzeigen...

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11 Antworten

Dräng sie bloß nicht dazu! Das ist ganz allein ihre Entscheidung. Und so hart das klingt.. nach so einer langen Zeit sind ihre Chancen auch eher gering, dass dabei was rauskommt. Wenn das damals nicht Dokumentiert wurde sind die Chancen für eine Verurteilung quasi gleich 0, da es ja nicht mehr wirklich nachweisbar ist. So ist leider unser Rechtssystem, Steuerhinterziehung ist 10 mal schlimmer als Vergewaltigung in deren Augen. Daher würde das für sie vermutlich lediglich ein "alte Wunden wieder aufreissen" bedeuten.. und ob sie das möchte entscheidet SIE und NICHT DU!

vergewaltigung ist etwas schlimmes, denn das opfer schämt sich oft und spricht nicht gerne darüber. es ist anstrengend einen prozess zu führen sie muss womöglich die täter wiedersehen (kA) und gegen sie aussagen, sich also zurückerinnern, das kann sehr schmerzhaft sein. außerdem hat sie auch keine beweise weil das alles schon so lange zurückliegt. ich würde sie zu nichts drängen, das kann z.B. zu streit in euerer beziehung führen und auch wenn es scheiße ist dass die täter ungeschoren davon kommen und sowas vllt mit noch jemandem machen. das wichtigste für dich ist ja dass es ihr gut geht und solange sie zu einer therapeutin geht ist sie denke ich auf dem besten weg sich zu erholen auch wenn ich mir nicht sicher bin ob man sich wirklich jemals ganz erholen kann. ich hoffe ich konnte dir vllt ein bisschen helfen :) ich wünsche deiner freundin gute besserung falls man das so sagen kann ♥

Wenn deine Freundin dies nicht will, dann hat sie ihre schwerwiegenden, persönlichen Gründe dafür. Nach einer Vergewaltigung fällt das bemitleidenswerte Opfer nämlich erst einmal in ein tiefes Loch, aus welchem deine Freundin scheinbar wieder herauskriechen konnte. Sie steht heute mit beiden Beinen wieder im Leben und so sollte es auch in deinem eigenen Interesse bleiben. Nur weil du die Täter bestraft wissen möchtest - was durchaus verständlich ist - macht aber eine Anzeige in Bezug auf deine Freundin keinen Sinn. Denn wenn sie eine solche Anzeige nicht möchte, dann deshalb, weil sie nicht erneut in dieses tiefe Loch fallen will. Eine Strafanzeige führt nämlich dazu, dass genau dies in den meisten Fällen passiert. Respektiere die Meinung deiner Freundin und helfe ihr so gut du kannst. Dränge sie aber nicht zu einer Strafanzeige, denn dann erlebt sie alles noch einmal und das ist sicherlich das Letzte was du ihr und dir selbst wünschen kannst. Erst wenn sie selbst zu dem Entschluss kommt "Jetzt zeige ich diese Schweine an!", dann darf dies auch so sein!

Da kannst du nichts machen. Außer ihr mal zu raten, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, denn wenn sie nicht mal in der Lage ist, Anzeige zu erstatten, dann sitzt das Trauma noch sehr tief. Bevor sie das nicht verarbeitet hat, wird sie wahrscheinlich immer Beziehungsprobleme haben und vielleicht noch einige psychische Störungen.

Lieber Vidal, schön, dass Du Dich dem Leiden Deiner Freundin annimmst und ihr beistehen/ helfen willst. Deine Freundin müsste anstrengende bürokratische und auch seelisch wieder aufwühlende Fragen beantworten, was einerseits kräfteverzehrend ist, andererseits notwendig, um zukünftige potentielle Opfer zu schützen und sie in ihrem Empfinden teilweise heilen könnte. Zur Zeit lebt sie in eine Situation, die sie als vollkommen ungerecht empfinden muss - sie lebt mit den Folgen als Opfer, die Täter allerdings "frei", unbestraft. Kannst Du ihr anbieten, bei einem therapeutischen Gespräch teilzuhaben und mit dem Therapeuten zu sprechen ? Manipulieren sollte er sie nicht, sie muss die Anzeige selbst wollen; wenn Du sie unter Druck setzt, wird sie sich den Freiraum durch Distanz erkämpfen; ohne ihre Zustimmung handeln, wäre ebenso bevormundend und verletzend, wie sie fürchtet, behandelt zu werden. Kennt sie die Täter, kann sie diese benennen ? Wenn ja, würde ich versuchen, sie von einer Anzeige zu überzeugen; ansonsten werden die Täter nach fünf Jahren wohl kaum gefasst.

Nichts, leider :(

Vermute auch, dass deine Frage bald hier gelöscht wird. Aussage "ausländische Mitbürger" in Verbindung mit etwas negativem ist ja hier nicht geduldet und politisch zu unkorrekt.

Hättest bloß schreiben müssen, dass sie die Mitbürger mit Migrationshintergrund zu unfreiwilligem Sex genötigt hat, dann würde die Frage bestehen bleiben :(

eventuell wär da noch die Verjährung, ich weiss aber nicht wie das bei Sexualdelikten ist...

Sie meint 30 Jahre sie Arbeitet bei einer Anwaltskanzlei..

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Das muß deine Freundin ganz alleine entscheiden, ob Anzeige oder nicht. Dräng nicht darauf

Von diese 5 Mitbürgern sind bestimmt paar Deutsche dabei

Echt? Welche Glaskugel hast du?

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das ist ihre entscheidung - lass sie bloss in ruhe........

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