Meine Freundin liebt einen Baptisten...

10 Antworten

HeiKessi22, viele Religionen haben förmlich Angst voreinander; sie fürchten, dass ihre Mitglieder durch "falsches" Zeugnis abgeworben werden und ihre Seelen verloren gehen könnten. "Normale" Baptisten sind Freikirchler, also von religiöser Toleranz. Es gibt auch auch sehr strenge Richtungen, die man u. a. häufig und Rußland-Aussiedlern findet; sie kapseln sich ab von anderen. Diese Hürde zu überwinden, darf es sehr großer Toleranz und viel Fingerspitzengefühl. Und so. Grüße!

Danke für die Antwort!

ich glaube sogar, dass seine Familie aus Russland kommt...

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@Kessi22

Mein Bruder ist auch mit einer Russlanddeutschen Baptistin zusammen und er ist evangelischer Christ in einer freikirchlich geprägten Gemeinde. Die sind jetzt schon mehrere Monate zusammen und sie hat sich immer noch nicht getraut, es ihren Eltern zu sagen... Das ist schon echt hart. Die Kinder so unter Druck zu setzen...

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Baptisten sind unter sich um nicht von Gott abzufallen. Wenn er ein Baptist ist und sie katholisch ist würde das auf Dauer nicht gut gehen. Wenn er echter Baptist ist würde er jeden Sonntag zum Gottesdienst gehen und sie nicht. Irgendwann müsste sie sich entscheiden ob sie mitgeht oder eben nicht. Wenn sie dann nicht mitgehen möchte ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass er auch nicht mehr hingeht um ihre Beziehung zu retten. Dann wäre zwar die Beziehung für den Augenblick gerettet, aber dafür das Leben nach dem Tod zerstört... Wie können Gott und Jesus jemanden zu sich in den Himmel nehmen, der sich auf der Erde von Ihnen abgewandt hat, wegen einer Beziehung in der Schule? 

Hey, also das ist von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich. Es gibt Russlanddeutsche Baptisten, die sehr konservativ sind und da kenn ich Leute, die überhaupt keine Beziehung haben dürfen (bis sie ins heiratsfähige Alter kommen :P). Dann gibts wiederrum die Evangelisch Freikirchlichen Gemeinden - Die auch Baptisten heißen und bei denen das meistens nicht so konservativ abläuft. Da gibts häufig Beziehungen auch mit "Außenstehenden". Aber das hängt auch ein bisschen vom Alter, von den Eltern und der Erziehung ab. Gibt da auch unterschiedliche Strömungen und Richtungen.

Ich kenne wie gesagt beides. Aber ich bin der Meinung, dass es nicht so sehr auf die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gemeinde ankommt, sondern auf die Entscheidung für Gott, die Beziehung, die man mit ihm lebt. Das ist tausend mal wichtiger als die Gemeinde, die man sich ausgesucht hat.

Du siehst also, man kann nicht pauschal sagen, dass Baptisten "unter sich" bleiben. Da gibts solche und solche.

Die Religion kann man in dem Fall außer acht lassen. Man sollte sich nicht negativ von irgendwelchen Geschichten beeinflussen lassen bzw. einschränken lassen. Außerdem ist es nicht mehr zeitgemäß sich aus diesem Grund so zu verhalten.

Mit freundlichen Grüßen Ahornsirup

Der größte Unterschied ist wohl die Gläubigentaufe im Erwachsenenalter. Mir fällt jedenfalls kein guter Grund ein, warum zwei Christen sich nicht lieben dürfen.

Diese Gläubigentaufe führt dazu, dass die meisten Mitglieder der baptistischen Kirchen wirklich Gläubig sind, während in den großen Kirchen viellecht 90% der offiziellen Mitglieder nicht religiös sind, sondern nur auf dem Papier Mitglied dieser Kirche sind.

Aus der Frage ging leider nicht hervor, ob es sich bei der Freundin wirklich um eine gläubige Katholikin handelt, oder um eine Atheistin, die lediglich auf dem Papier katholisch ist.

In letzterem Fall wären die Bedenken des Baptistischen Freundes immerhin nachvollziehbar.

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@martin7812

ich denke auch, wenn beide gläubige Christen sind, egal ob ev. kth. oder freikirchlich, spielt es keine Rolle. Wenn einer gläubiger Christ ist und der andere nicht, ist das schon schwieriger. Kenne ich selbst. Habe als gläubige Christin schon Beziehungen mit "Papier"-Christen geführt und das war einfach nur anstrengend.

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