Meine Freundin hat jetzt eine Depression wegen Mobbing bei der Arbeit. Ist das Arbeitsunfall und soll die Firma dafuer entschaedigen?

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5 Antworten

was ein Unfall ist, weiss man- stell dir einen Unfall im verkehr vor und dann weisst du, dass Depression kein Arbeitsunfall sein kann.

bei psychischen Erkrankungen ist es grundsätzlich schwer, eine schuld zuzuweisen- auch wenn die betroffenen oft schnell einen schuldigen finden, es bleibt die Tatsache, dass nicht jeder auf Mobbing mit Depression reagiert. das heisst, deine Freundin hat einen Anteil an der Depression- nicht im sinne von schuld, sondern sagen wir eher im sinne einer Anfälligkeit für diese Erkrankung, an der weder deine Freundin noch der Arbeitgeber oder der mobber schuld sind. daher ist mit einer Entschädigung durch die Firma nicht zu rechnen.

die Firma hätte deine Freundin nur zu entschädigen, wenn sie nachweislich ihrer Fürsorgepflicht nicht nachgekommen wäre z.b. deine Freundin hätte auf das Problem deutlich/nachweislich hingewiesen, es wären massive = rechtlich relevante übergriffe gewesen und es wäre nichts passiert, um deine Freundin zu schützen.

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Nein, das ist weder ein Arbeitsunfall noch ist die Firma dafür haftbar.

Wenn sie selbst kündigt wird sie für 3 Monate vom Amt gesperrt und erhält kein Geld. Sie könnte versuchen eine Art Attest vom behandelnden Arzt zu bekommen und damit zum Jobcenter zu gehen. Ob die das gelten lassen weiß ich allerdings nicht....

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Eine Depression ist kein Arbeitsunfall.

Auch wird das Mobbing nicht von der Firma, sondern von einzelnen Mitarbeitern ausgehen. Daher wird und kann die Firma hier nichts entschädigen. Deine Freundin kann die Person, die sie mobbt in einem Zivilprozess verklagen. Dazu braucht sie jedoch erst einmal einen Rechtsanwalt und viel Geld und Nerven.

Wenn sie -ohne ärztliche Bescheinigung- selber kündigt, bekommt deine Freundin auch noch eine Sperre bei der Agentur für Arbeit für 3 Monate....

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Eine Depression kann nur von einem Arzt diagnostiziert werden. War sie schon beim Arzt?

Nein, Mobbing ist kein Unfall. Der Arbeitgeber haftet nicht dafür.

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Kommentar von congcong
24.02.2016, 12:35

Ja, sie war schon beim Artzt, und der Artzt sagt sie hat schwere Depression. Sie moechtet jetzt die Arbeit kundigen, dann soll die Firma entschaedigen? Danke!

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Kommentar von congcong
24.02.2016, 18:08

en, das ist besser.Vielen Dank!

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Nein, aber was willst Du denn tun ?

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Kommentar von Mamue1968
24.02.2016, 12:23

Der zuständige Arzt ist ein Facharzt für Psychiatrie, Sie sollte schon behandelt werden !

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