Meine Frau hat als Gläubigerin ein Versäumnisurteil eines AG aus dem Jahre 2002. Jetzt ist der Wohnort des Schuldners bekannt. Was ist zu tun?

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4 Antworten

Warum schickt ihr nicht den GV hin?

Den Titel an ein Inkassobüro zu verkaufen ist zwar möglich, aber mehr als 10 bis 20% der Gesamtforderung wird man euch nicht zahlen.

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Wenn dir die neue Anschrift bekannt ist, kann du auch einen Gerichtsvollzieher beauftragen. Es gibt seit dem 1.4. einen Formularzwang für Gerichtsvollzieheraufträge: http://www.bmjv.de/SharedDocs/Downloads/DE/Formulare/Vollstreckungsauftrag_an_Gerichtsvollzieher.pdf?__blob=publicationFile&v=2

Den kannst du an das zuständige Amtsgericht, in dessen Bezirk der Schuldner wohnt, schicken und die leiten den Auftrag an den zuständigen GV weiter. Du musst nur gucken, was du beantragst. Empfehlenswert wäre es, die Pfändung zu versuchen und falls das keinen Erfolg bringt, die Abnahme der Vermögensauskunft zu beantragen. 

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Ich fürchte, daß Du drauf sitzenbleiben wirst.

Ob Mietnomadentum eine "v.u.H." (vorsätzliche unerlaubte Handlung) ist und von einer Restschuldbefreiung ausgeschlossen ist, weiß ich nicht; das kann Dir nur ein Anwalt sagen.

Aber Du kannst davon ausgehen, daß sich der Typ als Hartz-IV-Empfänger einen schönen Lenz macht und sich mit an sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit hinter einer Privatinsolvenz versteckt. Was soll ein Forderungsaufkäufer aus so einem Parasiten noch rausprügeln?

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Verzichte auf eine inkassobude

Geh lieber zu einem richtigen Anwalt

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