Meine Frage ist: Glaubt ihr an Gott?

Das Ergebnis basiert auf 49 Abstimmungen

Ja, ich glaube. 57%
Nein, ich glaube nicht. 35%
Ich bin nicht sicher und bin noch verwirrt. 8%

27 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Ja, ich glaube.

Ich glaube an Gott, ich bin Christ.

Ich glaube, dass diese Welt durchdacht und geplant wurde, ich glaube nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Auch gibt es Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann wird das Wunder auch bestätigt. Die Ärzte wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Sie können im Internet nach "Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein Leben nach dem Tod zu glauben.

Ich habe auch Sachen erlebt, die meinen Glauben gestärkt haben.

Es kommt mir vor, als hätte ich das schon ein paar mal gelesen.

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Nein, ich glaube nicht.

Ich glaube nicht an einen personifizierten, allmächtigen Schöpfergott, weil es dafür keine naturwissenschaftlichen Beweise gibt und weil die Eigenschaften, die ihm zugeschrieben werden, nach unserem Kenntnisstand unmöglich sind.

Auch die angeblichen heiligen Schriften sind für mich nicht von einem höheren Wesen diktiert, oder "göttlich inspiriert", sondern wurden von Menschen verfasst, niedergeschrieben und auch verändert.

Allerdings glaube ich, dass es eine "höhere Ordnung" gibt, also universell wirksame Prinzipien, die wir jedoch nicht mehr intellektuell erfassen können, die sich also unserem Verständnisvermögen entziehen und die wir daher "Chaos" oder "Zufall" nennen.

Damit meine ich aber keinesfalls eine höhere Intelligenz, sondern eher eine Art "Hyper-Physik", deren Konzepte wir niemals verstehen werden.

Ich akzeptiere aber, dass es Menschen mit Gottesglauben gibt und ich betrachte sie deswegen keineswegs pauschal als "naiv" oder "weniger intelligent" - ich teile einfach ihre Überzeugung nicht, sondern habe ein anderes Weltbild.

Lediglich bei extrem konservativen und fanatischen Formen von Religiosität wende ich mich aktiv dagegen, weil sie Menschen diskriminiert, ausgrenzt und sie massiv ihrer persönlichen Freiheit berauben.

schade, dass deine Antwort so spät eingegangen ist, die sollte meiner Meinung nach viel mehr gewürdigt werden, als so manche hier :)

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Ja, ich glaube.

Für mich gibt es viele Gründe dafür, dass es Gott gibt und dass die Bibel Gottes wahres Wort und Offenbarung für uns Menschen. Nach der Bibel:

  • gibt es einen Gott
  • hat unser Leben einen wirklichen Sinn und eine Zukunft
  • kennt und liebt dieser Gott jeden einzelnen und nimmt Anteil an unserem Leben
  • trennt uns Sünde (unser Egoismus und seine Folgen) von Gott
  • bleibt diese Trennung auch über den Tod hinaus bestehen, wenn wir nie bewusst auf die Seite Gottes treten
  • gibt es weder eine Wiederverkörperung (Reinkarnation) noch Höherentwicklung noch Selbsterlösung
  • sind Himmel und Hölle Realitäten
  • gibt es nur einen Weg, mit Gott versöhnt zu werden
  • können wir über unsere Zugehörigkeit zu Gott eine klare persönliche Gewissheit erlangen.
Ja, ich glaube.

Ich glaube natürlich. Alles andere zu behaupten halte ich persönlich für ziemlich naiv.

Selbstverständlich habe ich auch Vertrauen auf wissenschaftliche Methodik.

(Ist ja kein Alleinstellungsmerkmal für Atheisten.)

Einstein, Newton, Hawking und viele andere, haben einen großen Beitrag dazu geleistet.

Ich bin ein Mensch. Und ich neige dazu weiterzudenken. Ich habe eine blühende Phantasie. Finde ich mega gut. bin ja schliesslich kein NPC in einem Computerspiel.

Ich kann aber noch unterscheiden zwischen dem, was auf Wissenschaft lediglich weitergesponnen wurde (meinem Glauben zum Beispiel) und dem, was sich tatsächlich noch im Rahmen des überprüfbaren bewegt.

Für mich persönlich gibt es keinen einzigen Hinweis, der nicht auf "Gott", zumindest im spinozistischen Sinne hindeutet!

Ich bin also eher theistisch-agnostisch, mit Sympathie für den Jesusgedanken (ja, das geht) als alles andere. Ich lege mich aber was den Glauben angeht nur ungern fest.

Denn Wissen, kann ich es nicht! Fühlen jedoch schon! Und das reicht mir, persönlich.

An was andere Glauben oder nicht glauben ist mir eigentlich egal. Ich heb nur gern ne Braue wenn jemand kommt und meint es sei unumstreitbar SO oder SO!

Deswegen schätze ich sogar Dawkins. (Übrigens. Wusstet Ihr dass er sich selbst mal agnostisch genannt hat?)

Für mich gehen Wissenschaft und Religion Hand in Hand, wie ein sich gegenseitig beflügelndes Paar! Coole Sache eigentlich. Nur der Fanatismus (Ruhig mal in Wikipedia nachschlagen), der stinkt!

Disclaimer: Meine Worte stellen keinen Anspruch auf allgemein anerkannten Wahrheitsanspruch.

Gruß :-)

Woher ich das weiß:Hobby – Beschäftigt mich

Diese Frage wurde hier schon oft gestellt.

Ich wiederhole meine frühere Meinung dazu, warum ich NICHT glaube (im religiösen Sinne):

1) Misstrauen gegenüber der Sache an sich, oder wie der deutsche Philosoph Hans Albert formulierte: „Die moralische Bilanz des Christentums ist erschreckend. Angesichts der Tatsachen des „real existierenden Christentums“, die uns die Geschichtsschreibung überliefert hat – einer militanten Religion, die unmittelbar nach ihrem Sieg in der in der konstantinischen Wende zur Verfolgung ihrer Gegner übergegangen ist, ist die These, dass es sich um eine Religion der Liebe handelt, nicht besonders glaubwürdig.“

2) Misstrauen gegenüber den beteiligten Personen, oder wie die amerikanische Frauenrechtlerin Susan Anthony sagte:“ Ich misstraue Menschen, die genau wissen wollen, was Gott von ihnen verlangt, weil ich jedes Mal bemerken muss, dass es sich stets mit ihren eigenen Wünschen deckt.“  

3) Beleidigung des gesunden Menschenverstande, oder wie der britische Dokumentarfilmer D. Attenborough bemerkte: „…wenn du die Natur für die Schöpfung eines gütigen Gottes hältst, solltest du auch an einen kleinen westafrikanischen Jungen denken, dessen Augapfel von einem winzigen Wurm durchbohrt wird und ihn langsam erblinden lässt. Der Schöpfergott, an den du glaubst, hat höchstwahrscheinlich auch diesen Wurm geschaffen.

4) Verletzung elementarer logischer Regeln, oder wie der amerikanische Bürgerrechtler Dan Barker sagte: „Die Idee der Sünde entstammt der Bibel. Das Christentum ist daher nur ein Heilmittel gegen eine Krankheit, die sie selbst geschaffen hat. Würden Sie jemandem dankbar sein, der Sie mit einem Messer stechen würde, um Ihnen ein Pflaster verkaufen zu können?

5) angeborenem Skeptizismus gegen jeglichen Anspruch, sich beherrschen zu lassen, oder wie der französische Schriftsteller Charles Baudelaire sagte: „Gott ist das einzige Wesen, das, um uns zu beherrschen, noch nicht einmal existieren muss.“

6) Unlauterkeit der handelnden Personen, oder wie der bekannte Napoleon Bonaparte feststellte:“Ich bin umgeben von Priestern, die mir wieder und wieder versichern, dass ihr Reich nicht von dieser Welt sei, aber beständig ihre Hand nach allem ausstrecken, was sie greifen können.“

7) eigenen negativen Erfahrungen, oder wie der amerikanische Anwalt Clarence Darrow resümierte: „Manche sagen, die Religion mache die Menschen glücklich. Dasselbe ließe sich von Lachgas sagen.“

8) ganz profaner Angst, oder wie Mark Twain sagte:“ Es sind keineswegs die Teile der Bibel, die ich nicht verstehe, die mich an der Bibel stören, sondern die Teile, die ich verstehe.“ Oder vom selben Autor: „Der Mensch ist das religiöse Tier. Es ist das einzige Tier, das seinen Nächsten wie sich selbst liebt - aber, wenn dessen Theologie nicht stimmt, ihm die Kehle abschneidet.“  

9) oder einfach aus Selbsterhaltungstrieb, oder wie ein unbekannter Autor formulierte: „Der Höhlenmensch, der nachgeschaut hat, warum es im Busch raschelt, lebte länger als der, der glaubte, dass es der Wind sei!“

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