Meine Frage die ich gerne mit euch gemeinsam angehen möchte ist die Frage danach was wir eigentlich sagen wenn wir "Natur" sagen. Hierzu möchte ich unten sagen?

9 Antworten

Für meine Begriffe ist etwas nur dann natürlich, wenn es auch ohne Menschen in der freien Natur existieren würde bzw. könnte.

Ich denke so verstehen auch die meisten Menschen diesen Begriff.

Wenn man so argumentiert, dass der Mensch selber Teil der Natur ist und somit alles, was vom Menschen geschaffen wird auch natürlich ist, dann wäre alles natürlich und somit würde eine Klassifizierung in Kategorien wie "natürlich" und "unnatürlich" bzw. künstlich keinen Sinn ergeben.

Tipp: Mit solchen Gedankengängen würde ich mich zu einem dedizierten Philosophie-Forum begeben. GF ist nicht für tiefgründige Unterhaltungen geeignet/Vorgesehen.

Zu der Frage:

Es geht hier doch nur um einen Begriff, der dazu dient etwas bestimmtes Auszudrücken. Mit "Natur" meint alles, was nicht vom Menschen geschaffen wurde. Dann haben wir noch den Begriff der "Freien Natur", der nochmal differenziert zwischen Vom Menschen beeinflusster Natur Z.B. ein Garten und eben der eigenständig "Freien" Natur und den der "Unberührten Natur", der die Abwesenheit jedes Menschlichen Einflusses Meint.

Natur gegen Zivilisation. Wenn man lang genug Philosophisch darauf rumreitet kann man natürlich sagen der Mensch ist Teil der Natur damit kann er nichts künstliches schaffen.

Die Sprache dient aber nunmal dazu sich über seine Umgebung unterhalten zu können. Dazu sind Worte die Grundsätzliche abstrakte Dinge beschreiben notwendig. Darum haben wir auch Begriffe, wie "Gesellschaft" und "Wirtschaft". Man kann bei etlichen Begriffen hinterfragen, ob sie in sich überhaupt schlüssig sind. Begriffe zu haben, die zwischen unserer Art und deren Erzeugnissen und allem, was nicht unserer Art entspringt, unterscheiden, ist Hilfreich und wichtig.

Sie Erfüllen ihren Zweck: Jeder weiß was gemeint ist und nur dazu ist Sprache da. Ein Wort soll verstanden werden und muss keiner philosophischen Sinnhaftigkeits-Prüfung standhalten.

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Das der Mensch zur Natur gehört stellst Du hiermit in Frage????Natur gegen Zivilisation. Wenn man lang genug Philosophisch darauf rumreitet kann man natürlich sagen der Mensch ist Teil der Natur damit kann er nichts künstliches schaffen.

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@Lucifergold50

Der Mensch selbst ist Teil der Natur. Von ihm Geschaffenes allerdings nicht.

Das ist die Definition des Begriffs...

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Für mich ist Natur alles, was ist. Wir Menschen sind ein Teil von ihr. Somit ist selbst die Atombombe ein Teil der Natur.

Dies sehen viele Menschen leider nicht, weil sie zu arrogant und abgehoben denken. Der Mensch ist auch nur ein Tier. Anders zu denken ist mMn gefährlich — und zwar für den Menschen selber.

Woher ich das weiß:
eigene Erfahrung

Trennung zwischen Mensch und Natur

Häufig trennt man sprachlich Mensch und Natur. Man sagt, dass der Mensch in die Natur eingreift. Das impliziert für mich, dass es auf der einen Seite die Natur und auf der anderen Seite den Menschen gibt. Ich würde aber sagen, dass die Natur über den Menschen in sich selbst eingreift. Wieso erkennt man nicht, dass der Mensch selbst ein Teil Natur ist?

Und um gleich eine weitere Frage anzuschließen. Wieso trennt man zwischen Mensch und Tier, obwohl der Mensch eine Trockennasenaffenart ist? Sind diese Trennungen Bestandteil ideologischer Vorstellungen oder doch rational begründbar? Im Religionsunterricht wird es nicht gern gehört, wenn ich sage, dass der Mensch ein Tier ist. Mein Körper macht jedenfalls keine Photosynthese. Zu den Pilzen würde ich mich auch eher weniger zählen.

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Frage zu Sigmund Freud und Töten?

Hallo,

ich habe mal eine Frage.

Bevor ich frage: ich würde NIEMALS jemandem was antun!!!!!! Um Gottes Willen. Nichtmal einer Maus. Ich empfinde Empathie und würde es niemals tun.

Wir hatten an der Uni Freud und er meinte, der Mensch sei in der Gesellschaft unglücklich, da er von Natur aus aggressiv ist und Gewalt und Töten zu den Instinkte gehören und er damit zu 100% glücklich wäre. Stimmt das? Weil immer wieder wird gesagt töten sei menschlich, also auf wissenschaftlichen Artikeln, weil jeder Mensch es in sich trägt und es zu seiner Natur gehört, wie man früher gesehen hat. Stimmt das? Dass wir nur sagen der Mensch sei krank, obwohl jeder zu einem werden könnte?

Wie gesagt ich würde niemals was machen!!! Ich sehe es als falsch an. Vielleicht nicht als krank, aber als falsch, moralisch nicht vertretbar.

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