Meine Eltern verkaufen meinem Bruder das Haus. Ich weiß nicht wieviel er dafür bezahlen muss und wenn ein Betrag geschrieben wird, ob überhaupt Geld fließt . ?

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2 Antworten

Tatsächlich gehen dich Verträge Dritter nichts an noch schuldet dein Vater lebzeitig Zustimmung oder Teilhabe noch vom Todes wegen Ausgleich, wenn er das nicht ausdrücklich so bestimmt :-O

Sofern dein Erbe am dann noch vorhanden Vermögen niedriger wäre als der dazu hälftige Pflichtteilsanspruch an (fiktivem) Nachlasswert mit dem verschenkten Haus, könnte man innerhalb von 10 jahren nach Übergang, ab dem zweiten Jahr alljährlich um jeweils 10% fallend, den so verbleibenden Schenkungswert am Todestag des Schenkers zum Vermögen hinzurechnen und zur Pflichtteilsquote Ergänzung seines Pflichtteils nach dem erhöhten  fiktivem Reinnachlass fordern.

Der dürfte allerdings garnicht anfallen, da schenkungsvertragliche Pflegepflicht mit 6000 EUR pro Jahr mal statistischer Lebenswerwartung des zu Pflegenden valutiert und ebenso vom Hauswert bei Schenkung abgezogen würde wie ein Wohnrecht mit Jahresmietwert ortsüblicher vergkeichsmiete mal stat. Lebenserwartung.

Den Übertragungsvertrag kann man nur als Erbe im Erbfall einsehen oder als pflichtteilsberechtigter bewertet angegeben verlangen. Und 10 Jahre nach  wäre diese Information für dich ohne Belang.

G imager761

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Die Eltern können mit ihrem Haus machen, was sie wollen. Sie sollten aber mit ihnen klären, welchen Ausgleich Sie beim Tod der Eltern erhalten sollen aufgrund der vermutlich unentgeltlichen Übertragung des Hauses auf den Bruder. Das sollte dann auch vertraglich oder letztwillig dokumentiert werden.

Der Rat,. anwaltliche Hilfe einzuholen, ist richtig; er sollte befolgt werden.

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Kommentar von imager761
14.03.2016, 09:50


Sie sollten aber mit ihnen klären, welchen Ausgleich Sie beim Tod der
Eltern erhalten sollen aufgrund der vermutlich unentgeltlichen
Übertragung des Hauses auf den Bruder.

Da hat sie nichts zu klären: Entweder verfügt der Schenker ausdrücklich eine Ausgleichungspflicht oder sie besteht nicht.

Zumal hier offenbar eine Pflegepflicht und Wohnungsrecht zu Lasten des Verkehrswertes vereinbart werden soll, wonach dieser Anspruch nicht mal dem Grunde nach bestehen dürfte.

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