Meine Eltern verbieten mir irgendwie alles wie vorgehen?

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4 Antworten

Ich hab ja wirklich Mitleid mit Dir. Meine Eltern hatten immer versucht, dass ich auch mal das Haus verlasse etc und irgendwas unternehme wo ich noch Teenager war. Aber das ging von meiner Seite aus gesundheitl. Gründen nicht so einfach.

Wenn Du in der Schule sehr gut bist und keine Noten unter 3 hast würde ich die Eltern doch mal direkt fragen, ob ihre eigenen Eltern das auch so gehandhabt haben wo diese noch klein waren. Sie sollen doch bitteschön auch mal sagen, ob diese jeden Tag nur gelernt hatten und sich keine Freizeit gegönnt haben.

Du kannst denen zum Beispiel folgendes sagen: ich habe alle Hausaufgaben für das Wochenende gemacht, am Montag steht keine Klassenarbeit an (weiss ja nicht wie es ist) und was bitte schön soll ich jetzt noch lernen?!

Da ist guter Rat teuer, wenn sie so stur sind!

sicher brauchst du auch Freizeit Aktivitäten, was ganz selbstverständlich für sie sein sollte?

gibt es jemanden, der Einfluß auf sie haben könnte, auf den sie hören würden?

Es mag etwas blöd klingen, aber warum ignorierst Du die ganzen Verbote nicht einfach, und ziehst Dein Ding durch?

Ich meine, wenn Du das Haus verlässt, dann bist Du eben unterwegs. Und wenn Du dann irgendwann wiederkommst, dann können sie noch so Radau schlagen wie sie wollen. Und wenn das nervt, dann packst Du Dir demonstrativ Ohropax in die Ohren.

Du könntest Deine Freizeitaktivitäten auch mit dem "Pflichtprogramm" koppeln, dass Du Deinen Eltern möglichst wenig Gelegenheit gibst, überhaupt noch mit Dir zu sprechen. Zum Beispiel Mittags nach der Schule direkt in der Stadt bleiben und erst abends wiederkommen.

Sollten sie dann versuchen, Dich z. B. einzusperren, kannst Du immer noch einen Gang zum Jugendamt starten (z. B. einfach Mittags direkt nach der Schule). Denn da wäre dann der Punkt gekommen, wo Deine Eltern gewisse Grenzen überschreiten.

Demelebaejer 22.01.2017, 13:03

Ach, immer die Empfehlung, gegen die das Kind finanzierenden Eltern "sein eigenes Ding durchzuziehen", und wenn dannElternwiderstand erfolgt, die Empfehlung "Jugendamt". Dann soll es wieder Steuergelder kosten. Das kann es doch nicht sein.

Wer minderjährig ist, muss abwarten bis er volljährig ist und erwachsen. Das ist überall so.

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dan030 22.01.2017, 13:47
@Demelebaejer

Naja, eine 16jährige Person hat aber durchaus schon ein Recht auf Entfaltung eigener Persönlichkeit. Das verstehen offenbar etliche Eltern nicht. Und dann muss man halt selbst aktiv werden.

Persönlich halte ich es auch nicht für nötig, so etwas Richtung Jugendamt eskalieren zu lassen. Das wäre allenfalls dann indiziert, wenn es tatsächlich zu dauerhaften Hausarresten o. ä. kommen würde.

Persönlich habe ich damals übrigens einen anderen Weg gewählt: frühzeitig sehr viel neben der Schule jobben, und dann mal zu Hause die Gunst der Stunde genutzt, als es hieß "wir unterschreiben Dir alles, aber zahlen musst Du es selbst". Ich bin im Endeffekt dann mit 16 zu Hause raus in eine eigene (selbstfinanzierte) Bude, habe in Ruhe meine letzten Schuljahre bis zum Abitur von dort zu Ende gemacht.

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Tja, eine gewisse Rebellion wirst du wohl kaum umgehen können. Es ist wichtig, das du dich auch (!) mit deinem Vorstellungen gelegentlich (!) durchsetzt. 

Da du deine Situation am Besten kennst, solltest du die Mittel selbst wählen können. Gehört ja sicher auch irgendwie zum erwachsen werden dazu...

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