Meine Eltern sind sehr tolerant gegenüber alle Religionen, aber abgrundtief gegen den Veganismus. Wie kann ich sie überreden?

13 Antworten

Mit 25 Jahren bist Du alt genug, um selbst zu entscheiden, wie Du leben willst. Ob Ihr beide das den Hochzeitsgästen aufzwingen wollt, ist eine andere Frage.

Ich schlage vor, daß Ihr zum Essen ein vegetarisches Menü für die Gäste anbietet. Gäste, die das nicht wollen, können von der normalen Speisekarte bestellen. So können alle Gäste Eure Hochzeit genießen.

Wenn Deine Eltern sich dann immer noch querstellen, ist das zwar bedauerlich, aber leider nicht zu ändern.

Alles Gute für Euch,

Giwalato

So, so, mit 16 bist Du von zu Hause "ausgezogen". Da frage ich, wie das in einer intakten Familie geht, ganz zu schweigen vom Gesetz her? Von dem abgesehen, dass Du nicht deine Frau um die Hand bittest, scheinst Du ein ganz renitentes Bürschchen, zumindest gewesen zu sein! Das mit der Religion ist natürlich Unsinn. Normal ist, dass der Mensch ein Fleischesser ist - und kein Vegetarier oder gar ein Veganer!

Manche akzeptieren andere Lebenseinstellungen nicht, das ist eben so.

Für mich ist es definitiv kein Grund nicht auf die Hochzeit meines Kindes zu gehen nur weil der Partner vegan lebt.

Denk mal nicht das, dass vegan leben das Hauptproblem ist. Oder?

13

Leider ist es nur meine vegane Einstellung, die zu diesem Konflikt führt.

0
19
@JageZweiTiger

Kaum vorstellbar, sonst kein Streit oder eventuell, dass sie deine Freundin nicht mögen? In jedem Fall ist das ein für mich nicht nachvollziehbares Verhalten

0

Warum verteidigen die Linken den Islam so stark?

Mir ist das persönlich stark im Internet und in der Schule aufgefallen. Personen, die sich wahrscheinlich selbst dem linken politischen Spektrum zuweisen würden, sind normalerweise auch die Personen, die den Feminismus vertreten, für Meinungsfreiheit, Chancengleichheit und Toleranz stehen (LGBTQ+, etc.) und um die Erhaltung jener Werte kein Problem damit haben zB. die konservativ christliche Weltsicht zu kritisieren, wenn jene nicht mit ihren Idealen übereinstimmt. Hat man zB. eine gewisse konservative Meinung zu modernen Genderbildern und äußert diese, so wird man meist sofort als intolerant eingstuft und man wird des Besseren belehrt. Das merkwürdige ist nun, wenn irgendjemand etwas am Islam kritisiert, ist man sofort islamophob und rassistisch (letzteres verstehe ich ebenfalls nicht, da der Islam eine Religion und keine ethnische Zugehörigkeit ist..). In 13 muslimischen Ländern ist es erlaubt, Leute umzubringen, die sich selbst nicht mehr mit ihrer alten Religion identifizieren können und sich gegen jene wenden. In vielen muslimischen Ländern ist Homosexualtität verboten und wird in manchen mit dem Tod bestraft. Es ist kein Geheimnis, dass Frauen in solchen Ländern weniger Rechte als Männer haben. Auch in westlichen Ländern gibt es mehrere Fälle, in denen Mädchen früh zwangsverheiratet wurden. Ich hab eine Freundin in der Schule, deren Eltern streng religiös sind und sie dazu zwingen einen Hijab zu tragen, obwohl sie selbst überhaupt nicht religiös ist und sich nicht traut es ihren Eltern zu sagen. Nun sagen moderne Muslime aus den Westen das sei kein richtiger Islam etc., aber Jihadisten sagen genau dasselbe über jene, Sunniten sagen Schiiten sind keine richtige Muslime und andersrum ebenfalls, strenggläubige Sunniten betrachten Aleviten nicht als Muslime etc.. Es natürlich gibt wie in anderen Religionen, konservative Ausrichtungen und Modernere. Mir ist lediglich unklar, warum Leute die für Meinungsfreiheit etc. kämpfen Religionen wie das konservativ-traditionelle Bild der Christen kritisieren, da es nicht tolerant genug ist, aber gleichzeitig eine Religion unterstützen, die in weiten Teilen der Welt viel konservativer ist und eine viel größere Opposition zu der Meinung der Linken darstellt.

Ich möchte hierzu anmerken, dass ich mich selbst im “Linken” Spektrum einordnen würde und LGBT-Community stark unterstütze. Mir ist das einfach im Gespräch mit “Gleichgesinnten” aufgefallen, dass sie den Islam in einigen Teilen nicht kritisieren können/wollen/sich nicht dazu trauen(?). Ich denke über das konservative Christentum genauso wie über den konservativen Islam und versteh nicht, wieso man für das eine verurteilt wird und für das andere nicht. (Btw Ich bin definitiv nicht islamophob und habe mehrere moderne, gläubige, muslimische Freunde, nur für den Fall, dass jetzt jemand damit ankommt.)

...zur Frage

Eltern zwingen mir vegane ernährung auf?

Guten tag liebe gutefrage community und hallo zusammen

Ich w 13 habe folgendes problem in meiner familie Meine eltern sind beide extreme öko fanatiker und auch strikte veganer und das hat mich bisher auch nicht besonders gestört es ist ja ihr leben und fast niemand hat mich darauf angesprochen

Ich habe auch bisher immer das gegessen was ich wollte obwohl meine mutter dabei immer etwas sauer war

Heute jedoch hat sie mir erzählt dass ich nun alt genug wäre den richtigen lebensweg einzuschlagen und mir daraufhin gesagt dass ich mich nun vegan ernähren müsse Als begründung sagte sie nur dass sie es moralisch nicht unterstützen könne wenn ihr kind ein "mörder" sei Ich soll zuhause jetzt nur noch vegane sachen essen die ich mir auch selbst zubereiten soll und für die schule und draußen ein esstagebuch führen

Ich finde das ganze komplett absurd und würde gerne wissen mit welchen argumenten ich meine mutter überzeugen kann mich damit in ruhe zu lassen

...zur Frage

Eltern verbieten vegane Ernährung

Hi,

 

meine beste Freundin ernährt sich seit kurzem vegan. Sie tut die aus ethischen Überzeugungen, ein Tier ist in ihren Augen ebenso viel wert wie ein Mensch. Ausbeutung und Mord an Tieren kann und will sie niemals selber praktizieren, deshalb kommt es für sie auch überhaupt nicht in Frage, wieder Fleisch bzw. Eier und Milch zu konsumieren.

 

Das Problem ist, dass ihre Mutter ihr das verbieten will. Schon als sie noch Vegetarierin war, hat ihre Mutter ihr immer wieder versucht, sie zurückzustimmen, indem sie ihre Lebensart einfach ignorierte. Sie hat ihr immer wieder Fleischgerichte gekocht, hat ihr Decken aus Daunenfedern gekauft, Lederschuhe usw, sie hat sie überhaupt nicht respektiert.

 

Jetzt, wo meine Freundin vegan lebt, sagt sie, dass sie das nicht mehr zulässt. Sie darf sich zwar so ernähren, aber sie muss alles selber bezahlen, d.h. alle veganen Ersatzprodukte wie Butter, Brotaufstriche, Milch usw. muss sie vom spärlichen Taschengeld bezahlen. Das kann sie sich nicht leisten und sie wird davon krank werden, ironischer weise macht ihre Mutter das, damit sie NICHT krank wird. Sie lässt auch überhaupt nicht mit sich diskutieren.

 

Meine Frage: Wie kann man das Problem lösen? Ist es überhaupt erlaubt, einem Kind seine ethisch bedingte Ernärung zu verwehren bzw. selbst bezahlen zu lassen? Religionsbedingte Ernärung muss laut Gesetz doch auch von den Eltern bezahlt werden!

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?