Meine Eltern interessieren sich Null für ihren künftigen Schwiegersohn und haben das sogar

10 Antworten

Du kannst ihr Interesse nicht erzwingen. Dennoch solltest du ihnen klar machen, dass du darunter leidest, wenn dein Freund leidet, weil du ihn liebst. Wenn du sie um Hilfe bittest, dann sind sie zwar nicht verpflichtet, das zu tun, aber das Argument, dass du ihre Tochter bist und nicht er, zieht nicht, denn DU bist diejenige, die leidet. Sowohl unter dem Ausbleiben ihrer Hilfsbereitschaft, als auch unter seinem Leid. Sag ihnen, dass du dir wünschst, ihn zu heiraten und dass er dann sogar gesetzlich Teil der Familie wäre und dass du deshalb auch jetzt schon wünschst, dass sie ihr Herz aufmachen und ihn in der Familie willkommen heißen. Wenn er entscheidend dafür ist, dass ihre Tochter glücklich ist, dann sollten sie sich doch zumindest über ihn freuen. Fänden sie das etwa in Ordnung, wenn du ewig allein und traurig wärest? Du solltest sie auf jeden Fall danach fragen, was ihnen an ihm missfällt und ihnen erzählen, was dich mit ihm glücklicher macht als ohne ihn, was du an ihm schätzt und was für dich gute Gründe sind, ihn heiraten zu wollen. Dein Freund kann natürlich auch mal den Kontakt zu deinen Eltern suchen und sie danach fragen, was ihr Problem mit ihm ist und warum sie ihm mit Gleichgültigkeit und Kälte begegnen, obwohl er versucht, ihre Tochter glücklich zu machen und Teil ihrer Familie zu werden. Du müsstest dann aber auf jeden Fall bei deinen Eltern seine Rückendeckung sein, also falls es zum Streit zwischen deinen Eltern und dir darüber kommen sollte nicht schlichten und klein beigeben, sondern ganz fest und sicher sagen, dass er zu dir gehört wie du zu ihnen und dass sie zunächst mal niemandem verbieten können, den Kontakt zu ihnen zu suchen, auch und erstrecht nicht ihm. Was dir in der Diskussion mit deinen Eltern noch fehlt ist lediglich diese kleine rationale Verbindung: Du bist ihr Kind, aber DEIN Glück hängt unter anderem davon ab, wie es IHM geht. Fordere ihre Kritik, mach dich dafür auf und gib ihnen Argumente an die Hand, um auch sich zu öffnen für deine Kritik.

Am 01.02. war deinem Freund das Interesse und die Zuwendungen deiner Familie noch deutlich zu viel und er wollte den Kontakt komplett abbrechen. Jetzt klagst du darüber das es zu wenig wäre, so ganz kann man es euch beiden aber auch nicht recht machen. Man kann sich nicht immer überall die Rosinen raus picken oder anders ausgedrückt es gibt nun mal keine Rosen ohne Dornen. Dein Freund wollte nicht von deinen Eltern wie ihr Kind behandelt, insbesondere nicht von ihnen getadelt werden, das kann ich nur zu gut verstehen aber dann wird er auch wenn es ums verhätscheln geht nicht als Kind behandelt. Das ist doch nur fair! Dein Freund hat als erstes seine Grenzen gesetzt, damals habe ich ihn noch in Schutz genommen da er ja wirklich ein erwachsener Mensch ist aber das sind nun die logischen Konsequenzen und auch diese gehören dazu. Ihr müsst euch schon mal entscheiden, eure Eltern sind schon ein paar Jährchen älter, da denkt man nicht mehr so schnell um, immer nur dauernd Hüh-Hott, Hüh-Hott, Hüh-Hott, da wird einem ja schwindelig.

Auf die Fragen von Nathalia antworte ich gar nicht mehr, ist mir zu dumm.

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vielen Dank erstmal :) also es ist so, dass mein Freund ja erstmal nicht geliebt wurde, obwohl er zusätzlich zu seiner Familie in Pakistan nach einer Art Ersatzfamilie in Deutschland gesucht hat, dass er auch noch Eltern in direkter Nähe hat und meine Eltern konnten und können ihn nicht lieben, fragen auch nie wie es ihm geht und so, aber tadeln können sie ihn. Das ist das Problem ;)

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@Nathalia89

Gern geschehen aber ich hab dir ja schon das letzte mal geschrieben das ich es für sinnvoller halte wenn man ab einem gewissen Punkt etwas Distanz wahrt. Kinder werden getadelt und am Händchen geführt aber irgendwann sollte man, auch wenn man immer das Kind seiner Eltern bleibt, dennoch mal flügge werden. Spätestens wenn man von ''zukünftigen Schwiegersöhnen/Schwiegertöchtern'' spricht ist dieser Punkt ohne wenn und aber erreicht.

Die Liebe findet zwischen den Partnern und zwischen Eltern und Kind statt, was die ''Schwiegerbeziehungen'' betrifft reichen Akzeptanz und Toleranz vollauf, mehr ist nicht vorgesehen und das aus gutem Grund. Flügge werden bedeutet nicht nur ein mehr an Rechten, dazu gehören auch eine Menge Pflichten. Dein Freund braucht keinen Ersatz für Mama und Papa, als ''zukünftiger Schwiegersohn'' wäre es so langsam eher an der Zeit die Verantwortung für sein Leben selbst zu übernehmen.

Jetzt mal ganz offen, andere ''zukünftige Schwiegersöhne'' haben mit noch ganz anderen Problemen bezüglich der Akzeptanz bei den Schwiegereltern in spe zu kämpfen. Alles in allem habt ihr es noch sehr gut getroffen, ihr solltet weniger darüber jammern was ihr nicht habt und stattdessen etwas mehr schätzen was ihr habt!

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Wo lange seid ihr denn schon ein Paar? Könnte es vielleicht sein, dass deine Eltern sich deshalb nicht so oft nach ihm erkundigen, weil sie sich nicht in Edwin Privatleben einmischen wollen? Ich an deiner Stelle würde sie ganz einfach direkt darauf ansprechen. Um was für eine "bestimmte Sache" hat es sich denn überhaupt gehandelt? Wenn es sich um etwas wie Geld leihen oder Bürgschaft gehandelt hat, wärs verständlich, dass sie dabei die Hilfe verweigern.

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