meine eltern interessieren sich nicht für meine probleme, ist das gerecht?

8 Antworten

Ich denke, dass sowas nicht normal ist, ich meine Eltern koennen zwar auch mal viel um die Ohren haben, aber das heisst nicht, das sie dich deswegen im stich lassen duerfen. Vielleicht solltest du ihnen erzaehlen, das du dich im stich gelassen fuehlst. Zumindest das werden sie ja wohl verstehen.

In meiner Jugend war das genauso. Ich habe frühzeitig gelernt, mich Freunden anzuvertrauen, die mir gern geholfen haben und gut zugehört haben. Dafür muss man sich nicht schämen. Allein die Tatsache, dass man eine Familie ist, genügt nicht, um automatisch füreinander da zu sein. Manche Menschen reden zwar so, können es jedoch nicht in Taten umsetzen. Dann muss man sich Leute suchen, die dazu fähig sind. Das würde ich dir auch raten.........ohne Zorn und Frust auf deine Familie.........sie können es eben einfach nicht gut.

Hallo

Also so wie du das schilderst, scheint die Situation wirklich nicht schön zu sein, da du auch erwähnst, dass du es deinen Eltern "normal" sagst und sie nicht anpöbelst. Daher erstaunt mich ihre Reaktion wirklich sehr. Sind deine Eltern denn häufiger so? Vielleicht ist es ja eine Phase? Ausserdem hast du nur deinen Vater erwähnt: Hast du denn schon versucht, alleine mit deiner Mutter zu sprechen? Du könntest doch mal mit anderen Verwandten(Onkel, Tanten, Grosseltern) über deine Probleme mit deinen Eltern sprechen, die dann Vermittler spielen und deine Eltern darauf aufmerksam machen, dass sie dir Unrecht tun und dass du sie gerade wirklich brauchst.

Ich hoffe, dass deine Probleme bald gelöst sind und wünsche dir viel Glück mit deinen Eltern.

Kann man aus schweren Depressionen rauskommen auch ohne Therapeut, also ganz alleine ohne Freunde/Familie?

Geht das? Wenn ja wie? Weil ich will nicht mit denen darüber reden.

...zur Frage

Muss mein Lehrer meine Eltern informieren?

Ich würde mich gerne meinem Lehrer anvertrauen weil ich mit meinen Eltern leider nicht über meine Probleme reden kann und auch nicht möchte, da wir genug andere Probleme in der Familie haben. Muss mein Lehrer meine Eltern informieren, wenn ich ihm sage, dass ich mich selbst verletze? Oder hat er auch sowas wie eine Schweigepflicht?

...zur Frage

Kennt es wer? - Geliebter Partner macht Schluss und dann auch noch keine Freunde zum reden und ausweinen haben?

Sind hier zufällig Frauen oder auch Männer (ich bin eine Frau) anwesend, die eine schwere Trennung hinter sich haben, weil der geliebte Partner aufeinmal Schluss macht und die dann komplett alleine sind und niemanden zum reden haben?

Denn das ist mein Problem!

Ich heule die ganze Zeit und habe keine Freunde bei denen ich mich mal so richtig ausweinen könnte..... Ich liege allein auf meiner Couch und grübel vor mich hin und muss ganz allein damit fertig werden, egal wie weh es tut.

Was habt ihr gemacht? Was hat euch geholfen? Wäre um jeden Tipp dankbar....

Viele Grüße, Erica

...zur Frage

Mit wem über Depression reden?

Auch wenn ich immer fest davon überzeugt war, dass es nur eine Phase ist und ich da von alleine wieder raus komme, zweifel ich das so langsam an und würde schon gerne irgendwas machen damit ich wieder "normal" werde. Ich weiß, um reden kommt man dabei nun mal nicht drumherum, aber das Problem ist, dass ich auch eine sozial Phobie habe (zwar nicht diagnostiziert da ich wie gesagt noch nie beim Arzt war deswegen, aber alle Anzeichen deuten darauf hin und ich spüre das irgendwie) und mit niemandem darüber reden will, erst recht nicht mit meinen Eltern, da das Verhältnis zu denen sehr angespannt ist und sie einfach komplett andere Ansichten von so ziemlich allem haben, und mich daher nicht verstehen oder falsch handeln würden. Die ganze Nummer hatten wir nämlich schon mal. Eine gute Freundin von mir (zumindest dachte ich zu dem Zeitpunkt dass wir echt gute Freunde wären) hat durch Zufall herausgefunden, dass ich mich geritzt habe, darauf hin hab ich mich ihr anvertraut, aber sie hat es dann ihrer Mutter und die widerum meiner Mutter erzählt. Soweit, so gut, ich hätte dann vlt professionelle Hilfe bekommen, da meine Eltern ja Bescheid wussten, jedoch haben sie komplett falsch gehandelt. Anstatt zu versuchen, mich zu verstehen und eine Lösung zu finden, habe ich erstmal ordentlich Ärger bekommen, und das hat das Verhältnis zu meinen Eltern, das ohnehin schon nicht so gut war, noch schlimmer gemacht. Vielleicht habe ich auch deshalb so eine Abneigung ihnen gegenüber und generell davor, mit irgendwem zu reden. Und auch alle meine "Freunde" sind auf einer ganz anderen Wellenlänge als ich und würden es wahrscheinlich auch nicht verstehen sondern es einfach verurteilen, vlt auch weil sie damit überfordert sind und selbst nicht wissen, was sie machen sollen. Und selbst wenn ich eine Therapie machen würde, kann ich mir nicht vorstellen, dass sich dadurch irgendwas bessert, da ich da ja auch mit jemandem reden müsste, weil das leider das einzige ist was wirklich hilft, jedoch fühle ich mich nicht wohl, wenn ich mit jemandem über meine Probleme reden muss und kann mich nicht öffnen. Es gibt da zwar jemanden, mit dem würde ich vielleicht reden können, aber wir kennen uns leider noch nicht so lange und ich glaube nicht dass es ihn interessieren würde und er mir ernsthaft zuhören würde. Ich weiß nicht warum, aber ich habe das Gefühl, dass wir uns schon ewig kennen und vertraue ihm mehr als manchen aus meiner Familie, obwohl ich weiß, dass mir das nicht gut tut da er eben auch aus dieser "depressiven szene" kommt (bzw. eher früher, jetzt nicht mehr so) und mich das wahrscheinlich auf die dauer nur noch mehr runter zieht. Okay, nachdem ich jetzt hier ziemlich verwirrendes Zeugs geschrieben habe, hoffe ich einfach mal, dass da irgendjemand durchblickt und vlt eine Idee hat, was ich machen kann.

Lg

...zur Frage

Nochmal anschreiben? Oder will er das nicht? (1)?

Hallo zusammen, kurz gesagt: Ich vermisse meinen ehemals besten Freund und überlege, ihn zum wiederholten Male anzuschreiben. Die lange Geschichte: Wir sind 11 Tage auseinander geboren und seitdem beste Freunde gewesen (unsere Eltern kannten sich und waren ebenfalls befreundet). Wir sind praktisch zusammen aufgewachsen und er war wie ein Bruder für mich. Wir haben zusammen echt schwere Zeiten durchgemacht, in denen er neben meiner Familie die einzige Konstante in meinem Leben war. Er ist dann zu mir in den Kindergarten gekommen, ich kam zu ihm auf seine Grundschule und gemeinsam kamen wir auf die weiterführende Schule. Ich würde nicht fertig werden, wenn ich jetzt aufzähle, was wir alles erlebt haben. Mit ihm habe ich meinen ersten Döner gegessen, wir haben in unserem Jugendhaus in der Stadt ein Team-Wettbewerb gewonnen und im Unterricht haben wir so viel sch***e zusammen gemacht, dass die Lehrer uns nicht nur auseinander gesetzt haben, sondern uns auch für ein Paar hielten. Mir fliegen so viele schöne Erinnerungen durch den Kopf, wenn ich an ihn denke. Zwischenzeitlich (6. Klasse ca) hatten wir uns auch mal aus den Augen verloren, doch das hielt nicht lange an und danach war unsere Freundschaft sogar noch stärker. Wir konnten dann immer über alles reden - er war für mich da, wenn ich mit anderen Jungs oder meiner besten Freundin Probleme hatte und ich war für ihn da, als unsere Klasse sich gegen ihn gestellt hat oder er Stress mit seiner Familie hatte. Wir waren immer da, haben immer zusammen gehalten. Und dann kamen Gefühle ins Spiel... Wir waren 13 - naiv und dumm. Ich dachte, ich wüsste was Liebe ist und habe ihm, ohne darüber nur im geringsten nachzudenken, gesagt, dass ich in ihn verliebt bin. Er hat das erwidert. Und weil ich so blöd war und Angst bekommen habe, habe ich mein "Liebesgeständnis" zurück genommen. Das hat natürlich alles zerstört. Ich hab ihn damals wirklich verletzt und das tut mir bis jetzt noch leid. Aber er hat mir das verziehen. Er hat mich sogar unterstützt, als ich zwei Monate später mit seinem besten Freund zusammen kam. Er war da für mich, wie kein anderer. Damals wusste ich das nicht zu schätzen, aber heute weiß ich, wie wertvoll er für mich war. Im selben Jahr ist er dann jedoch auf eine andere Schule gewechselt und wir haben uns dementsprechend nicht mehr so oft gesehen. Schreibaffin war er auch nicht wirklich. Und blöd wie ich war, habe ich daraus gleich ein Drama gemacht und ihm dann nach einigen Wochen des Stillschweigens die Freundschaft gekündigt. Ich wusste damals noch nicht, dass Freundschaft auch da ist, wenn man sich nicht täglich sieht. Ich war erst 13. Und zum ersten Mal in meinem Leben hatte ich ihn nicht an meiner Seite. Ich habe einen Bruder verloren, weil ich so unendlich dumm war. Ich habe dann nur ab und zu was von ihm aus zweiter Hand gehört. Er hat angefangen zu kiffen und zu trinken (schlechtes Umfeld) und hatte neue Freunde. Und das war dann okay so. (Fortsetzung folgt...)

...zur Frage

Bisse zum beruhigen oder wegen Depressionen?

Hey Leute, also: Ich beisse mich manchmal in den arm (meist nur ein Abdruck, hat erst 1 mal geblutet) wenn ich gestresst, ich plötzlich sehr traurig und niedergeschlagen (oft durch Gedanken) oder frustriert bin. Meist wird es dann nach 3-10 Sekunden biss besser, manchmal beiss ich mich auch noch ein zweites oder drittes mal. Ich seh das mehr als "Anti-stress Methode", weil ich das meistens mache wenn ich sehr gestresst / frustriert bin und das mir dann hilft. Aber könnte das auch mit meinen seit 1 jahr andauernden Depressionen zusammenhängen? ich hab schon viel anderes probiert (was manchmal hilft ist mich am Schlagzeug richtig auszutoben, aber oft macht es das nur noch schlimmer) z.B. Stressbälle, boxsack oder so aber nur diese Methode scheint zu funktionieren. also, denkt ihr das ist "nur" eine anti-stress Methode oder könnte es auch mit meinen Depressionen zusammenhängen? danke schon im voraus

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?