Meine Eltern hören nicht auf zu Trinken! Was kann ich tun?

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15 Antworten

Hallo Rocky, schau dir an, was Tobi hier aus eigener Erfahrung schreibt. Es geht also vielen ähnlich und das sind absolut keine Einzelfälle. Daher haben sich in sehr vielen Regionen Selbsthilfegruppen von mitbetroffenen Angehörigen, so genannten Co-Abhängigen gebildet. Ich empfehle dir, falls die Möglichkeit besteht, eine solche Gruppe zu besuchen.

Dort bekommst du die Hilfe, die DU jetzt brauchst. Denn in erster Linie musst du was für DICH tun. In der Gruppe lernst du mit den schwierigen Umständen umzugehen und die moralischen und psychischen Belastungen, die sich aus der häuslichen Beziehung ergeben, abzubauen.

Mir, selbst Betroffener, hat eine Gruppe des www.blaues-kreuz.de sehr geholfen. Unter dieser Seite findest du auch viele nähere Infos über Abhängige und Co-Abhängige.

Ebenso unter w w w.kreuzbund.de.

Hier wirst du auch erfahren, dass du deinen Eltern allenfalls begleitend helfen kannst, was allerdings nur Erfolg haben kann, wenn sie sich wirklich helfen lassen wollen, d.h. Entgiftung und Therapie.

Ich wünsche dir weiterhin die nötige Kraft

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kümmer' dich um dich selbst: ausziehen z.B. - je nach Alter eigene Wohnung /Freunde /Verwandtschaft. Weil so hart es klingen mag: DU kannst ihnen nicht helfen, dafür brauchts professionelle Unterstützung (Arzt/Entzugsklinik/Therapie) und solange sie weitertrinken WOLLEN ist jeder (leider wirklich jeder) Hilfsversuch total für die Katz'. Mit dem Abstand hilfst du ihnen nicht, aber du schützt dich selber.Bei Suchtberatungen gibts auch Hilfe für Angehörige Viel Glück!

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Ich weiß nicht genau ob das richtig ist was ich schreibe. Werden deine Eltern dabei aggressiv?? Wenn ja, dann vertraue dich jemanden in deiner Schule an.. Einen Lehrer oder den Sozialarbeiter...

Wenn das nicht der Fall ist, dann würde ich nichts weiteres Versuchen..

Die müssen ja von alleine aufhören zu trinken und nicht weil es ihnen jemand sagt. Das ist deren ihre Entscheidung, ob sie trinken oder nicht... Finde es aber gut, dass du versuchst es zu stoppen...

Vielleicht sagst du es ihnen immer wieder... So würde ich es machen..

Hoffe ich konnte dir helfen :)

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Rocky1981 22.08.2012, 20:12

Danke für deine Worte,

meine Schulzeit ist längst vorbei. Sie sehen es nur selbst nicht ein und würden bestimmt nicht zu einem Berater oder Entzugsstelle gehen, ich bin echt ratlos mommentan..

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Du kannst nur gut für Dich sorgen so traurig sich das liest. Deine Eltern sind sicher alkoholkrank und da nutzt kein Zureden, keine Überweisung in eine Klinik. Was hilft ist sie zu lassen bis sie selbst bereit sind Hilfe anzunehmen. Das tut den Angehörigen sicher weh. Deshalb brauchen sie unbedingt selbst Unterstützung. Schaue mal unter Landesverband gegen Suchtgefahren nach wo in Deiner Nähe eine Stelle ist an die Du Dich wenden kannst. Du wirst dort manche Information und manche Unterstützung erhalten. Es gibt Selbsthilfegruppen welche auch für die Kinder von Alkoholkranken sind. Welche das sind und wo sich diese vor Ort treffen erfährst Du da auch. Weiter kannst Du zu Pro Familia gehen Auch sie beraten da kompetent.

Ich habe schon manche Alkoholiker erlebt welche in die Selbsthilfegruppe für ihre Erkrankung auftauchten um mal nachzusehen wohin ihre Familienangehörigen denn so regelmäßig seit einiger Zeit verschwinden weil die Familienangehörigen daraus dann auch schlicht ein Geheimnis machten. Sie blieben da, hörten sich den Mist an den andere von dieser Erkrankung Betroffene so von sich geben, gingen entsetzt nach Hause und kamen dann irgendwann wieder weil eben doch was dran war an dem was sie gehört hatten: Heute haben sie diese chronische Erkrankung zum Stillstand gebracht, ihre Familien haben Menschen mit denen sich was anfangen lässt.

Wir Alkoholiker leben auf dem Mond. Es macht keinen Sinn mit uns reden zu wollen solange wir nicht bereit sind uns wieder auf die Erde zu begeben. Dazu müssen wir bereit und stark genug sein. Denn es bedeutet für uns wir müssen uns der Erkrankung stellen. Es gibt so viele Selbsthilfegemeinschaften für Betroffene und Angehörige. Die meisten haben es nicht nötig dass für sie Reklame gemacht wird. Für sie spricht schlicht ihr Erfolg.

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Hallo Rocky,

es wird kaum Jemand zugeben das er Alkoholiker ist. Ja und Alkoholabhängige kommen immer irgendwie zu Alkohol. Denn dann gibt es zumeist inder Wohnung noch einige Verstecke, Man mus sich Hilfe suchen http://www.anonyme-alkoholiker.de/ Wenn man versucht selbst das allein zu klären geht man kaputt, im wahrsten Sinne des Wortes. Ja und fängt u.U. selbst an zu trinken. Ich nehme an Du bist ca. 30J. (?) wenn es nicht funktioniert mit der Hilfe sprich das dieser Verein auch nichts erreicht sollte man auch loslassen können.

So schlimm das auch ist. - denn wie gesagt Alkohol kann nicht nur die Betroffenen gesundheitlich usw. zerstören sondern auch die Angehörigen.

Es gibt auch solchen Foren wie forum-alkoholiker.de oder Alkoholiker -Hilfe.de wie gut und Aktuell dei sind musst halt einmal nachsehen.

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Hast du ihnen schon gesagt das es dich so zum verzweifeln bringt?! Deine Eltern scheinen sich ja bewusst zu sein das es eigentlich nicht gut ist sonst würden sie es nicht heimlich machen... Rede vllt mal mit anderen Verwandten zum beispiel mit deinen großeltern darüber und das du Angst hast und nicht weiter weist! Sonst wende dich an organisationen.

http://www.nacoa.de/index.php/hilfeangebote/allgemeine-hilfeadressen

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du kannst leider herzlich wenig tun. Deine Eltern koennen sich nur selber entscheiden, nicht mehr zu trinken, da hilft bei richtigen Alkoholikern gar nichts. Du musst aufpassen, dass du nicht selber daran kaputt gehst. Vielleicht hast du jemanden (Arzt, Psychologe, Jugendamt), dem du vertrauen kannst. Mein Bruder hatte sich entschieden zu Trinken, daran ist seine Ehe zerbrochen, der Kontakt zu den Kinder war nicht mehr da und letztendlich hat er sich totgesoffen (tut mir leid, anders kann man es nicht sagen). Ich kann dir nur raten, auf DICH aufzupassen und DIR Hilfe zu holen. Sei fuer DICH stark ...

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Es ist ganz, ganz schwierig einem Alkoholiker zu helfen, da ein Alkoholiker einsehen muss, dass er alkoholkrank ist. Sieht er dies nicht ein und nimmt alles auf die leichte Schulter, kann man ihm nicht helfen. Ich kenne diesen Fall selbst, da mein Vater auch Alkoholiker ist. Ich bin jedoch sehr froh, dass meine Mutter nicht alkoholsüchtig ist...

Mein Vater war schon zweimal bei einer Beratungsstelle, hat diese jedoch nach einigen Terminen beendet. Egal was wir ihm sagen, es passiert nichts und wird auch weiter nichts passieren.

Ich bin mittlerweile fast selbst erwachsen und mir ist es egal, was mein Vater mit sich selbst anstellt. Ich habe meiner Mutter immer wieder gesagt, sie solle sich von ihm trennen, was sie jedoch nie getan hat und wahrscheinlich niemals machen wird. Mir persönlich ist es oft unangenehm, wenn mich Leute fragen, wieso ich keinen Alkohol trinken würde, aber ich möchte nicht in das gleiche Muster verfallen. Ich habe oft unter seinem Rausch gelitten, und wenn ich sehe, wie sich ein Mensch durch Alkohol in wenigen Stunden verändern kann, dann macht mich das echt traurig.

Einem Alkoholiker kann man nicht helfen, wenn er keine Hilfe zulässt und seine Sucht eingesteht!

Was du jedoch mal probieren könntest, ist Hilfe von außen, also von der Verwandtschaft zu holen und sie mal über dieses Problem aufzuklären.

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Rocky1981 22.08.2012, 20:17

Ich bin schon erwachsen, aber in solchen Situationen fühlt man sich oft hilflos wie ein Schulkind!

Meine Schwester und ihr Freund wissen es, aber sie sind auch ratlos.. Danke für deine Worte

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Sag deinen Eltern klar und deutlich, dass sie aufhören sollen, da sie dies aber mit höherer Whrscheinlichkeit nicht tun, solltest du um Hilfe bitten. Es gibt Hilfsorganisationen, die kostenlos eine Enzugskur geben, wie z.b https://www.kenn-dein-limit.info/ . Wenn du aber nichts tust, wirst du deinen Eltern kaum helfen und es ist besser, jetzt sofort auswärtige Hilfe zu holen, bevor es zu spät ist!

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Rocky1981 22.08.2012, 20:10

Von selber werden sie mit großer Wahrscheinlichkeit da nicht hingehen!

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SOLANGE DEINE ELTERN ihr problem nicht einsehen kannst du nicht viel machen. :-(. Aber wenn ih dich wäre würde ich immer alkohol wegnehmen. (Aufpassen wenn sie sauer werden). Aber je weniger da ist um so weniger trinken sie oder?!. Therapie können nur deine eltern machen wenn sie alles einsehen.

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Rocky1981 22.08.2012, 20:08

Der Alkohol wird versteckt bzw. wenn sie beide unterwegs sind getrunken! Sollte ich versuchen was wegzunehmen oder wegzuschütten gibt es da mächtig Ärger...

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MissMarplesGown 22.08.2012, 20:17
@Rocky1981

Sie trinken sowieso. Sie sind süchtig und werden immer an Alkohol kommen.

Nein, Rocky! Mach das nicht, denn das ist nicht Deine Aufgabe. Sowas machen Co-Abhängige. Du kannst nichts gegen die Sucht Deiner Eltern tun, sondern Dich nur um Dich selbst kümmern. Und das heißt: Abstand zu den beiden gewinnen!

Wie alt bist Du?

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walle48 23.08.2012, 13:39

NIEMALS einem alkoholkranken sein suchtmittel wegnehmen-wegschütten oder verstecken !! denn damit erreicht man nur das gegenteil -wut- agression-verstärktes heimliches trinken-sogar bis zum exitus ( gilt übrigens für alle süchte) es geht nur bei mingerjährigen !! jeder erwachsene ist für sein tun und handeln verantwortlich ! nur wenn gefahr für leib und leben oder anderen besteht kann man durch einen arzt eine zwangseinweisung veranlassen !!

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leider kannst du GAR nichts tun. meine eigene mutter säuft seit einem runden vierteljahrhundert - du kannst nur DICH schützen (elternhaus verlasse und in eine wohngruppe ziehen, viel bei freunden sein usw.).

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Suchtkranke sehen ihre Sucht meistens selbst nicht ein. Es gibt doch bestimmt eine Suchtberatungstelle in eurer Umgebung, dort findest du sicher Hilfe.

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Rocky1981 22.08.2012, 20:09

Meine Eltern selber werden das mit Sicherheit nicht mitmachen.

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FrozenSoul234 22.08.2012, 20:20
@Rocky1981

Ja, aber vielleicht können sie dir Tipps geben wie DU damit umgehen kannst, ich schätze mal es ist auch für dich sehr schwierig das mit anzusehen, oder?

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Wenn Du alt genug bist hilft da wohl nur ausziehen und DEIN Leben leben!

So lange sie nicht einsehen, dass sie ein Problem haben, wirst Du nichts machen können - da fehlt noch das "aha-Erlebnis" damit sie aufwachen!

Kannst ja auch mal zu einer Sucht-Beratung gehen, die beraten in aller Regel auch Angehörige!

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Rocky1981 22.08.2012, 20:13

Wir haben ein Zweifamilienhaus und ich wohne in einer der Wohnungen! Wie gesagt von selbst werden sie nirgendwo hingehen, ist echt ein schwieriges Thema!

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Wenn ihnen weder die Einsicht noch der Wille zum Aufhören fehlt, hast Du leider schlechte Karten. So schlimm das nun auch mal ist .....

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Keiner kann Ihnen Helfen, wenn Sie es nicht selbst wollen und endlich einsehen das Sie Alkoholkrank sind.

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