Meine Eltern geben meinen Fahrzeugbrief nicht raus ... :( ?

16 Antworten

Besitzer des Auto´s ist der, der das Auto erworben hat. Wenn du also keine Schenkungsurkunde oder ähnliches wie einen Vertrag mit deinem Vater abgeschlossen hast, aus dem einwandfrei hervorgeht das der Besitz an dich übergegegangen ist, gehört das Auto nach wie vor deinem Vater. Was in den Papieren steht, spielt dabei keine Rolle. Diese Papiere haben eher Verwaltungsnutzen.

ist nicht so ganz richtig...

es kann auch eine bank einen erwerb finanzieren. in dem fall ist die bank der eigentümer..und nicht der eigentliche erwerber.

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@Harry006

Das ist vertraglich extra so geregelt, dass da normalerweise drinsteht. "bis zur vollständigen Ablösung des Kredites bleibt das Auto im Besitz bei der xxx- Bank" Du bist der Erwerber, aber das Eigentum geht erst an dich über, sobald der Kredit in voller Höhe bezahlt ist.

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Du bist Halter, Besitzer und Eigentümer des Fahrzeugs... also gehört es dir... dazu kommt nach das Du das Fahrzeug durch eine "Schenkung" zugeschrieben bekommen hast , diese sind rechtlich so ähnlich wie ein Kauf was das Eigentum anbelangt, dir gehört das Fahrzeug nun, und eine Schenkung ist auch nicht vom Schenkenden rückgängig machbar, nur vom beschenkten.... somit müssen dir deine Eltern den Fahrzeugbrief aushändigen, rein rechtlich gesehen ist dies sogar Diebstahl!

Es sei denn ihr habt "Auflagen" ausgehandelt, sofern du diese nicht erfüllt hast dürfen dir deine Eltern das Fahrzeug wegnehmen.... aber wenn diese nur Mündlich ausgehandelt wurden ist es auch sehr schlecht zu beweisen^^

Schenkungen kann man rückgängig machen, wenn man z.B. groben Undank nachweisen kann. Ohne die näheren Umstände zu kennen, könnte der Vater es darauf ankommen lassen.

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Bei einer juristischen Auseinandersetzung wird nicht nur nach dem dem Fahrzeugschein und dem Fahrzeugbrief, sondern auch nach dem Kaufvertrag gefragt ...

Und derjenige, auf dessen Namen der Kaufvertrag ausgestellt worden war und der die Kaufsumme bezahkt hat, der ist Eigentümer dieses Kraftfahrzeuges ... welches in deinem Falle ein 4er Golf ist.

Also muss - wenn du Eigentümer des Golfes bist - deine Name im Kaufvertrag stehen und die Kaufsumme auch von dir bezahlt worden sein.

Ach ja ... und wenn die Eltern dieses Auto seinerzeit käuflich erworben haben sollten, dann bräuchtest du Beweise, dass sie dieses Fahrzug auf dich übertragen, also dir geschenkt haben.

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Ich hatte von einem Fall gelesen, in dem eine Frau ihrem Partner einen Autoschlüssel mit dem Fahrzeugschein überlies. Die Übergabe fand in Form eines Geschenkes zu seinem Geburtstag statt (mit Schleife um´s Auto). Einen Zweitschlüssel und den KFZ-Brief hatte sie behalten. Als sich das Paar getrennt hatte, nahm sie das Fahrzeug an sich. Der Ex klagte dagegen, es sei ein Geschenk gewesen. Doch er verlor. Begründung: Das Geschenk war nicht das Auto an sich, sondern nur das Nutzungsrecht; und zwar weil die Frau den Brief bei der Übergabe für sich behalten hatte.

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@BillDung

Upps! Das sollte eigentlich nur unter meinen eigenen Beitrag stehen. Nun ist mein Kommentar gleich 2 mal vorhanden. Was solls! ;-)

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Entdeckung<

kaufvertrag schön und gut...aber mann kann auch ein fahrzeug ohne vertrag kaufen.

(würde ich zwar nie machen...ist aber möglich.)

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@Harry006

Ja ... klar ...damit hast du absolut recht, und rein rechtlich gesehen gilt auch ein mündlicher Vertrag, welcher mit Handschlag besiegelt worden ist.

Aber ... wenn es um Recht, sprich Gesetz und Prüfung durch Juristen (Gericht) geht, dann werden Beweise verlangt ... und mündliche Vertägen kann man sehr schlecht beweisen. Der eine sagt dies und der andere jenes - und - wem soll der Richter in einem solchen Fall glauben?

Am Anfang der Beweiskette steht in solchen Fällen immer die Kaufsumme ... und die Bestätigung des Verkäufers, dass er diese Summe (von wem und wann und wie) erhalten hat und keine Nachforderung stellen kann und wird ( .du weißt schon: "Die Ware bleibt, bis zur Entrichtung der vereinbarten Kaufsumme im Eigentum des Verkäufers.")

Und bei jedem legalen Verkauf ist der Fiskus auch sehr daran interessiert, dass dem Finanzamt das zukommt, was ihm gebührt.

Ergo: Rechnung <----------> Kaufvertrag !

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