Meine Depressionen bringen mich um!

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7 Antworten

Liebe Andriene,

es ist schwierig, wenn nicht gar unmöglich, ganz allein mit Depressionen fertig zu werden. Depressionen sind eine sehr schwere Erkrankung der Psyche, die behandelt werden muss.

Natürlich ist der Gang zum Arzt nicht allein ausschlaggebend für eine Genesung, kann aber ein Anfang sein. Was noch ganz wichtig ist, Du brauchst wieder einen Sinn im Leben und neuen inneren Mut und Kraft. Menschen werden psychisch krank, weil sie große innere Schmerzen und Wunden haben, die niemand sieht und weil sie ohne Hoffnung auf Besserung sind.

Ich habe hier einen sehr schönen Artikel, liebe Andriene, der Dir wieder neuen Mut und Auftrieb geben kann: http://www.jw.org/de/publikationen/zeitschriften/g200907/depressionen-was-tun Wenn Du in der Suchefunktion auf dieser Website den Begriff "Depressionen" eingibst, findest Du weitere sehr hilfreiche Artikel, die Dir neue Hoffnung geben können. Ich selbst habe einige dieser Artikel mit großer Begeisterung gelesen.

Ich wünsche Dir sehr, dass Du es schaffst, den Kampf gegen Deine Depressionen zu gewinnen und zu der Unbeschwertheit eines jungen Menschen zurückzukehren! Es ist kein leichter Weg bis dahin, doch man kann es schaffen. Nur Mut! Alles, alles Gute für Dich!

Liebe Grüße Philipp59

Schöne Antwort! Niemand sollte allein dastehen mit solchen Problemen!

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hi ;) du darfst deinen alltag auf keinen fall dadurch einschränken! Übe zb Aktivitäten aus denn bei zuvielem denken muss man handeln! ausserdem kannst du einen Gedanken stopp anwenden. wenn man an etwas shlechtes denkt, musst du in Gedanken stop sagen , denn damit stoppst du auch deine negativen Gedanken. klingt blöd ist aber echt so! Abgesehen davon solltest du wirklich mit jemandem darüber sprechen denn es macht sonst alles nur noch schlijmer. Du solltest dich nicht reinsteigern und so weiter machen wie vorher auch wenn es dir absurd vorkommt.. lg!

Hey,

also ich kenne Depressionen von mir sehr gut. Ich hatte und habe sie teilweise seit Jahren. Der Unterschied ist nur, dass ich in stationärer Behandlung war und eine Therapie u.a. deswegen mache.

Ich versteh, wie das ist, deswegen zu einem Therapeuten zu gehen und das kann auch mal nicht so angenehm sein aber es ist wohl die einzige erfolgversprechende langfristige Lösung. Dein Umfeld würde davon nicht zwangsweise etwas mitbekommen. Dieser Therapeut hätte eine Schweigepflicht gegenüber jedem.

Und ich finde es eine etwas komische Motivation, gegen Depressionen etwas zu tun, wegen deinem Umfeld... Du selbst bist viel zu viel Wert um gegen eine Depression zu verlieren. Denn du solltest eins nie vergessen: Auch wenn du mir es jetzt vielleicht nicht glaubst: Es gibt immer ein danach ! Und dann gibt es vielleicht wieder ein schönes Leben !

Wer hat diese Diagnose bei dir denn gestellt ?

Hilfreich ist es eigentlich immer, wenn man mit Leuten redet, die das gleiche oder eine ähnliches Problem haben. Dann fühlt man sich verstanden und bekommt auch oft genaue Tipps, wie man sich in manchen Situationen verhalten kann, damit es einem besser geht. Es gibt auch viele verschiedene "Skills" und Tricks in manchen Situationen klar zu kommen, oder dir von selbst etwas zu helfen. Die kann ich dir leider hier nicht alle aufzählen, da das erstens den Rahmen dieser Antwort sprengen würde und da das zweitens sehr persönlich ist, manchmal.

Ein Anfang kann sein, dass du es hinkriegst, dein Selbstwertgefühl zu steigern. Das ist nämlich oft ein unbewusster Grundgedanke, den ich von mir auch kenne: "Ich bin es selber nicht Wert, etwas zu verändern, dass es mir besser geht". Es fehlt dir also ganz einfach der Sinn. Aber der Sinn bist am Ende nur du selber.

Gruß und viel Glück !!!

PS: Hast du mich eigentlich auf Kik ?

Der Antwort von Philipp59 würde ich übrigens nur sehr geringes Vertrauen geben, da er bei jeder seiner Antworten für die gleiche fragwürdige Seite Werbung macht.

Gruß

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Depression ist eine furchtbare Krankheit, aber sie ist gut behandelbar. Je früher man Hilfe sucht, desto besser. Auch wenn bei dir momentan nur der Verdacht besteht, solltest du es auf jeden Fall von einem Arzt einschätzen lassen. Am besten ein Facharzt für Psychiatrie oder auch Neurologie.

Ein Arztbesuch ist unaufällig und niemand bekommt es mit, ohne deinen Willen, aber es ist wichtig die Gewissheit zu haben, ob bei dir Handlungsbedarf besteht. Wobei ich dir vorschlagen würde, es einigen Leuten anzuvertrauen, denn man muss isch sicher nicht für so etwas schämen.

Hey Andriene,

Ich hab auch seit 4 Jahren Depressionen! Das beste was du machen kannst ist erstmal zu einem Arzt zu gehen und mit dem drüber reden! da bekommt absolut keiner was mit! Das dein Leben nicht von der Krankheit bestimmen und mach dinge die dir Spaß machen! Zieh dich nicht von der Gesellschaft zurück! ich mach seit 8 monaten eine Therapie. Seitdem geht alles wieder viel viel Besser! Wie wärs wenn du mal mit Freunden drüber redest?

Lieber Gruß Tobi

hallo andriene,

es wurde ja schon einiges geschrieben. auch wenn es hier jetzt, auch unter vielen anderen betroffenen etwas seltsam und religiös klingen mag, aber ich war selber erst am rande einer depression und hätte es ohne meinen glauben an gott nicht geschafft.

um den ganzen text abzukürzen, möchte ich meine erfahrungen dazu kurz schildern. jeder mensch wird geboren, ohne glaube, ohne hoffnung. im laufe der zeit wird der mensch geprägt durch seine umwelt, durch äussere einflüsse. diese einflüsse prägen auch unsere psyche.

bei genauerer betrachtung dieser einflüsse kann man feststellen, dass viele dieser einflüsse nur dazu dienen, uns vom eigentlichen sinn des lebens, das finden zu gott, ablenken zu wollen. das komplette evangelium und alle gleichnisse im neuen testament sind allesamt lebensumstände und beispiele, wie man sich diesen äusseren einflüssen entziehen kann und wie man ein leben mit gott in liebe und harmonie, ohne negativen "lebensumständen" führen kann.

dies soll keine bekehrung werden sondern lediglich zum denken anregen, denn jeder mensch wurde mit dem freien willen ausgestattet und jeder mensch sollte für sich die entscheidung treffen, was gerade auf lange sicht hin das beste für ihn und die menschen in seiner umgebung ist.

koaha e

  1. keine Selbstdiagnosen stellen

  2. Hilfe suchen!

Es ist unauffälliger und belastet dein Umfeld weniger, wenn du dir Hilfe suchst als wenn du dich irgendwann umbringst und alle anderen daran verzweifeln, da du mit niemandem geredet hast.

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