Meine Cousine will nicht mehr leben sie bekommt nichts auf die reihe und findet nur sehr schwer

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5 Antworten

Sie soll nicht aufgeben. Aufgeben kann keine Lösung sein. "La vita é bella" (Das Leben ist schön), wie ein Filmtitel sagt und das stimmt. Sie soll sich alles nochmal überlegen, denn wenn das Leben vorbei ist, gibt es keinen Weg mehr zurück.

Depressionen sind eine Krankheit. Glücklich ist, wer mit sich selbst und seinen Handlungen zufrieden ist. An allererster Stelle ist ihr hoffentlich klar, dass sie selbst unschuldig ist. Sie muss lernen ihre Behinderung zu akzeptieren und als normal anzusehen. Sie kann nichts dafür, dass sie anders ist, und jeder Mensch mit dem Herzen am rechten Fleck, wird das auch so sehen. Sie braucht sich also nicht verstecken. Menschen mobben einen auch schon allein dafür, dass man eine krumme Nase hat, oder als einziger eine Brille trägt, klein ist, oder sonst wie irgendwie aus der Reihe tanzt. Aber so lange du selber nicht daran zweifelst, dass es okay ist so zu sein, wie du nun mal bist, bist du nicht angreifbar, und kannst über diese Angriffe, die manche Menschen verteilen, weil ihre eigene Seele so vergiftet ist, lachen. Es gibt bestimmt noch irgendwas was sie machen kann, vielleicht Kranken Menschen helfen, die dem Tod nahe sind tröstende Worte spenden, oder sonst etwas wo sie das Gefühl bekommt gebraucht zu werden. Denn das umsorgen und pflegen gibt vielen Frauen einen Sinn im Leben. Ich weiß nicht wozu sie fähig ist, aber ich denke nicht, dass irgendwelche Tabletten die Lösung sein sollen für ihre Depression. Die Lösung liegt darin sich selbst und andere frei zu sprechen von jeder Schuld, sein Leben so zu akzeptieren wie es nun mal ist, und das best mögliche daraus zu machen. Alles alles Gute und macht euch nicht selber das Leben schwer. Sterben ist einfach, aber bedenkt wie traurig manche Menschen über euer Ableben sein werden. Sie braucht sich vor nichts und niemand verstecken.

Sie muss lernen mit der Krankheit zu leben. Sicher ist das schwer, wenn man Borderline usw. hat. Von was lebt sie, wenn sie nicht arbeiten geht? Sie hat vielleicht noch Eltern, die sie unterstützen. Mach ihr Mut, nicht aufzugeben.

Eine Reha wäre wegen der Gruppentherapie wichtig.

Kokosnuss - (Medizin, Psychologie, Angst)

jede sekunde des lebens ist wertvoll für einen betroffenen, auch wenn der das in seinem bewußtsein NICHT peilt

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