Meine Beste Freundin ist fast blind und liegt im Krankenhaus, was tun

...komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Hallo,

außer für sie da zu sein und ihr bei den Dingen, die sie erledigen muss, ein bisschen helfen (du darfst ihr dabei aber nicht das Gefühl geben, dass sie von anderen abhängig ist!) kannst du nichts tun.

Ganz wichtig ist auch Ablenkung. Redet nicht ständig über ihre Blindheit, sondern z.B. darüber, was ihr in der letzten Zeit gemacht habt,...

Zum Thema "Hilfsmittel" würde mir noch das einfallen:

  • Blindenlangstock
  • Mobilitätstraining
  • Klicksonar
  • Blindenführhund

Die üblichen Dinge eben.

Du sagst, sie mag Pferde und Katzen? Vielleicht kannst du ihr ja ein Stofftier mitbringen.

Weitere Tipps findest du hier: www.dbsv.de

oh mann, das ist heftig :( ich glaube ich würde ihr musik, hörbücher oder vielleicht auch ein kuscheltier mitbringen und ihr sagen, dass du immer an sie denkst und sie dir immer alles erzählen kann. es wird wahrscheinlich lange dauern, bis sie sich einigermaßen erholt hat. versuch sie abzulenken. sprich mit ihr über die schule, wie euch die lehrer ärger oder so was. aber wie Ishtar66 schon gesagt hat, kannst du hauptsächlich nur für sie da sein. ich wünsche euch alles gute und dass sich deine freundin bald besser fühlt :(

wenn man unterwegs ist und blind ist, bekommt man trotzdem sehr mit, man riecht ob ein klamottenladen, imbiss oder so kommt, hört die anderen menschen. der begleiter muss sich halt auch umstellen und versuchen zu beschreiben, was er sieht.

und klamotten kann sie anfassen und den stoff und form fühlen.

darf sie den aufstehen? dann schnapp sie und geht nach draussen oder in die cafeteria.

nimm vielleicht einen bunten duftenden blumenstrauss mit, wo sie raten kann, was für blumen drin sind oder kräuter und probier mal mit geschlossenen augen zu erraten, was es ist.

ich weiss, das es sehr viel kraft und geduld erfordert, wieder auf die beine zu kommen, wenn so etwas passiert.

ich erinner mich aber an einen freundin, die beide beine abgenohmen bekam, git sie war 70 aber sich für alles interessierte und lsutig drauf.

Dass du ihr etwas mitbringst ist gar nicht so wichtig. viel wichtiger ist, dass du auf ihre Gefühle eingehst, dich mit ihr unterhältst, eventuell kannst du ihr etwas aus der Schule erzählen. Sie kennt ja die Lehrer und Mitschüler. Da gibt es bestimmt auch lustes zu Berichten. Das ist ihr bestimmt viel lieber, als wenn du etwas mitbringen würdest.

Hallo. Also das, was ich aus einer ähnlichen (nicht identischen) Erfahrung mit Jemanden gelernt habe, ist, dass es gut tut, wenn man so gut wie möglich versucht die Behinderung nicht zum Thema zu machen. Das, was Menschen, die durch einen Unfall behindert wurden später einfach nicht mehr hören wollen, ist andauerndes Mitleid und Verhätschele. Sie ist im Grunde die selbe Person wie immer. Nur dass ihr Augenlicht nicht mehr da ist. Das bedeutet nicht, dass sie nicht mehr den gleichen Humor hat, ein anderes Lieblingsessen etc. hat.

Ich stimme zwar dem Satz:" Behindert ist man nicht, sondern wird man." überhaupt nicht zu, aber eine gute Integration sieht so aus, dass man sich der Behinderung eines MEnschen annimmt, ohne sie direkt zum Thema zu machen.

Gib ihr Zeit und Ruhe sich damit abzufinden. Das dauert lang und ist schwer. Sie muss sich einen neuen Alltag zurechtarbeiten und ihre Gewohnheiten ändern. Das ist mitunter sehr schwer. Aber mit Geduld und vor allem einer guten Freundin, die "Leben in die Bude" bringt, wird sie es gewiss leichter haben.

Alles Gute!

Helfen kannst du nur indem du für sie da bist ,mehr kannst du nicht tun.

Was möchtest Du wissen?