Mein Wissen reicht nicht um den nachfolgenden Gedicht zu verstehen

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Letztenendes beschreibt das Gedicht einen alten Wolf der meiner Meinung nach kurz vorm Sterben ist und sich der sterblichkeit an sich bewusst wird. Er ist alleine und sehnt sich nach Gesellschaft, die allerdings nicht gegeben sein kann, da er andere Tiere als gesellschaft verspeisen würde. Das würde wieder zu gewissensbissen führen. etc.

Daher geht er seinen Weg alleine, träumt von Gesellschaft, von vergangenen Tagen mit seiner Frau. In den letzten Zeilen stirbt der Protagonist, er verdurstet, also versucht er den Schnee noch zu trinken um ein wenig linderung zu finden und scheidet anschließens von dannen, zum Teufel.

Wenn das eine erläuterung für die schule ist, dann nimm das aber nur als denkanstoß und überlege wie du deine thesen stützen kannst. lehrer fragen so lang bis dir nix mehr einfällt oder du alles bis ins letzte detail beantwortet hast.

0

Also, ich kenne das Gedicht bislang nicht, habe jedoch den Eindruck, das hier der Wolf nur Träger der Handlung ist, aber tatsächlich ein alter Mensch gemeint ist, der auf sein Leben zurück sieht und bedauert, was er in der Jugend alles konnte und nun halt nicht mehr, weil der Körper einfach nicht mehr mit macht. Darauf deutet auch hin, dass die Szene im Winter statt findet, denn weit fort geschrittenes Alter kann man durchaus als Winter deuten, wenn heute auch immer von Lebensherbst geschwafelt wird. Zudem bedauert er, dass keiner von seiner Familie mehr da ist.  Und der letzte Satz deutet für mich ganz klar drauf hin, dass er ans Sterben denkt sprich es will. So, und nun schreib' gefälligst damit mindestens eine 2! Grins- tschüssi

Ich empfinde es als seelischen, geistigen Schmerz mit dem (gedanklichen) Leben abzuschließen.

Vielleicht als Sehnsucht nach Vollkommenheit.

Vielleicht sogar die eigene Todesahnung.

So würde ich es interpretieren, ob es dem wirklichen Sinn entspricht, weiß ich allerdings nicht.

 

Was möchtest Du wissen?