Mein Welpe ist verletzungsbedingt unausgelastet. Wie gehe ich am besten damit um?

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10 Antworten

Sein Drängen und Kläffen würde ich konsequent ignorieren. Wenn Du dem nachgibst, hast Du auf Lebenszeit verloren. Und wenn Du schimpfst, hat er erreicht, was er wollte, nämlich Aufmerksamkeit.

Ich an Deiner Stelle würde versuchen, ihn so viel wie möglich geistig auszulasten. Mach Suchspiele in der Wohnung oder fang an mit clickern. Da muß der Hund "nachdenken", wie er zum Erfolg kommen kann. Das strengt total an, und er wird wieder ausgeglichener.

Und ansonsten kann ich Dir nur Kraft wünschen - halte durch! Die Zeit ist für Deinen Hund genauso besch... wie für Dich. Aber sie geht vorbei!

Vielen Lieben Dank für die Hilfe!!

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Um einen, verletzungsbedingt im Laufen beeinträchtigten,  Hund zu beschäftigen und sinnvoll zu fördern ist ein Garten Gold wert.... dann kommt er wenigstens etwas vor die Tür.... Anregungen für Geschicklichkeits- udn Denkspiele findest du mit Google, ausserdem hat 

Martin Sailer seine Erlebnisse und die Spielideen mit seinem kranken Border Collie hier aufgeschrieben:

http://www.hundespiele.ch/pdf/hundebrille.pdf

Ansonsten, wie ich schon bei Goodnight kommentierte: pack den Hund ein und fahr irgendwo hin, wo was los ist und er was zu gucken hat.

Knabbern und jammern ist nicht nur Langeweile + Unzufriedenheit, sondern kann auch eine Übersprungshandlung sein, weil er nicht versteht wie du dich verhältst. Bist du genervt, dann brech alle Aktivitäten ab und sammel dich erstmal wieder. Ist eine Mutterhündin von ihren Welpen genervt, dann zieht sie sich auch zurück und beobachtet höchstens aus der Ferne, oft von erhöhter Liegeposition, das Geschehen. Die Welpen kommen dann ganz schnell wieder runter.

Wird wohl die Pupeerät sein... Du musst konsequent bleiben in dieser Zeit, lass ihn nichts durchgehen, was er später nicht auch machen soll. Halte dir immer vor Augen, dass, wenn du erstmal die schwierige Zeit der Pupertät überstanden hast, du einen wohlerzogenen Hund hast.

Um ihn auszulasten würde ich zB einen mit Joghurt befüllten, gekühlten Kong nehmen. Oder solche Leckerlibälle, natürlich befüllt mit Leckerlis. Es gibt auch solche Intelligenzbaukästen, unter welchen man Leckerlis versteckt und der Hund herausfinden muss, wie man wohl an diese herankommt. Man könnte auch beispielsweise Spielzeug von ihm im Haus verstecken und den Hund suchen lassen, suchen strengt wirklich an. Ich weiß ja nicht genau wie schlimm die Verletzung ist, aber je nach dem könntest du mit ihm vielleicht auch Zerrspiele machen, während er liegt.

Vielen Lieben Dank ich habe mich gerade schonmal im Internet über Denkspiele erkundigt :)

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Du überforderst ihn gewaltig.

Deine Erwartungen sind eindeutig zu hoch und ja, dein Hund wehrt sich zu gegen deine unsensible Art. 

Arbeite an deinem Nervenkostüm. Einem Junghund einen genervten Besitzer zumuten ist ganz übel.

Einmal mehr, wer Hunde erziehen will erziehe sich erst selber.

Junghunde müssen Vertrauen und liebevollen Umgang lernen.

Zeige ihm die Welt, geh mit ihm zum Bahnhof , Flugplatz, Schiff, Zug Bus, Tram fahren, Einkaufszentren besuchen, in die Stadt fahren etc.

Danke das ist mir bewusst aber leider momentan nicht möglich wie in der überschrift steht hat er ein gebrochenes bein und ich DARF nichts mit ihm unternehmen

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@shepherdgrey

Das ist doch Unsinn, natürlich kann man auch einem verletzten Hund die Welt zeigen.

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@shepherdgrey

Um ihm wenigstens einen Teil der Welt zu zeigen, braucht er doch nicht viel herum zu laufen?! Fahr mit dem Auto (oder lass dich fahren) zum nächsten Bahnhof oder eine Fussgängerzeile oder ähnliches und setz dich dort mit ihm auf eine Bank. Vergiss  die Tüte Leckerlis nicht, kann sein Hundefutter sein. 

Er bekommt so viele visuelle Reize sowie eine fremde Geräuschkulisse die ihn sehr beschäftigen werden. Hin und wieder werdet ihr von Passanten angesprochen. So lernt er, sich in der Stadt ruhig zu verhalten, zu beobachten und gleichzeitg nette Menschen kennen. Kindergewöhnung ist sehr wichtig. 

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Ich merke auch dass ich nicht mehr so belastbar bin und mein nervenkostüm sehr dünn wird. Ich bin auch derjenige der sich um die hundeerziehung kümmert und grenzen setzt. Daher merke ich dass er bei mir auch immer extrem zickig wird. vorallem habe ich angst dass er durch diese doofe situation mit dem beinbruch alles verlernt hat und grade jetzt in der wichtigen lebensphase einen schlechten charakter bekommt oder ich das später nicht mehr hinbiegen kann...

Das ist der entscheidende Punkt: Langsam kommt der Hund in die Pubertät, die wird selbst bei einem gut aufgezogenen Hund schon mal anstrengend. Deinem fehlt der Hundekontakt und die Bewegung. Dein Hund ist frustriert und unruhig, das stresst dich. Der Hund merkt, dass die Stimmung nicht gut ist weil es sich auf ihn überträgt.

Ganz pauschal gesagt haben gestresste Menschen gestresste Hunde und entspannte Menschen entspannte.

 Also tief durchatmen und Geduld mit dem Tier. Die nächsten 1½ Jahre bis der Hund erwachsen ist kann noch einiges auf dich zukommen.

 Bei einem Hund musst du bei der Erziehung immer dranbleiben. 

Wenn du jetzt schon am Anfang der Pubertät mit dem Hund überfordert und genervt bist solltest du vielleicht über eine Abgabe nachdenken denn es dauert lange bis der Hund durch die Pubertät durch ist.

Danke für die Antwort aber ich werde bestimmt nicht darüber nachdenken meinen Hund abzugeben. Es ist eine extrem Situation wegen des Beinbruchs und deshalb wollte ich Rat. Dass die Pupertät nicht einfach ist war mir klar es wird nur durch den Beinbruch extrem erschwert.

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Nach zwei Monaten sollte man einen Knochen doch längst schon wieder langsam belasten können. War es denn ein komplizierter Bruch? Man darf nicht vergessen, dass auch die Bemuskelung bei Ruhestellung schwindet und danach langsam wieder aufgebaut werden muss. Angemessene Bewegung ist für die abschließende Ausheilung notwendig und wichtig. 

Ansonsten wollen Hunde auch geistig ausgelastet werden. Aber nach zwei Monaten würde ich auf jeden Fall auch danach sehen, dass sich mein Hund wieder mehr bewegt und kontrollierte Belastung zulassen.

Bei schlechtem Verhalten sollte man seinen Hund ignorieren, beim Beginn des Knabberns einmal "Nein", sofort Spiel abbrechen und ignorieren. Konsequenz und viel Liebe und Geduld sind das Wichtigste in der Erziehung. Gewünschtes Verhalten immer mit LOB unterstützen, damit erreicht man für beide das beste Ergebnis.

Das ist natürlich für so einen Jungspund schwierig die Pfoten ruhig zu halten.Trotzdem muß er ja raus. Vielleicht ist in der Nachbarschaft ein älterer, souveräner Hund, der keine Flausen mehr im Kopf hat mit dem ihr eure gemeinsamen Runden drehen könnt. Dennoch den Hund weiter Gehorsam trainiern und nichts schleifen lassen. Schließlich hat er noch 3 gesunde Beine. Ein Hund weiß  übrigens selber, wann er wieder fit ist, und nicht was der TA sagt. Es gibt nun einmal Rassen, die mehr gefördert werden wollen / müssen aufgrund ihrer Gene. Mache sehr viel Nasenarbeit, also Suchspiele mit Leckerchen oder Spielzeug, das ist hoch interessant und macht schneller müde als Spaziergänge.

Das Beißen in der Welpenzeit ist normal, denn durch den Zahnwechsel haben Hunde einen extremen Druck, den sie mit "beißen" los werden wollen. Unterbinde das jetzt. Das er nicht hört ist normal, schließlich will er dich austesten, wie weit er gehen kann.

Es gibt die Sensibelen und es gibt die Rowdys, deiner gehört eher zu der 2. Kategorie. Wenn alles nichts fruchtet, würde ich einen Trainer hinzuziehen.

Man braucht starke Nerven und ein noch dickeres Fell als der Hund,aber auch diese Zeit der Rebelliion geht vorbei.

Eine Viertelstunde im Haus oder draussen nach seiner täglichen Futterration #Suchen# lassen# ist vergleichbar mit einer Stunde Spaziergang//schneller Laufen. Ob es nun Futter oder anderes ist!

 Auch mit einem Beinbruch darf dein Kleiner sicherlich langsam Laufen..   .dann geh eben langsamer aber etwas länger( bei momentaner Krankheit..vorausgesetzt er trägt LAUFGIPS!!!!!!!

Du musst den Kleinen auslasten mit beiden O.g. Methoden. ....

Hundis sind soo hart im Nehmen....  .  und wenn er gut gegipst und geschient ist...spricht nichts dagegen ( ruf den Doc nochmal bezüglich dessen an)

"Er " zeigt dir doch jeden..jeden ..jeden Tag, dass es "ihm" nicht reicht..  dass es ihm ""reicht"   ...Ankotzt..  immer nur rumliegen.....warten..... Blümchen gassi etc.etc..

Du hast wirklich eine harte Belastung grad....denn es ist wirklich schon eine lange Zeit verstrichen.. lass dich mal loben....♡.

UNd nun mach was.!.  laste ihn aus.   denk an die "Viertelstundenthematik" und das länger Sanft Laufen....er wird ko -er ...g.laube mir/uns!   Und dann geht es dir auch etwas besser...denn es ist der einzigste Grund., der behebbar ist....ruf den Doc an.   

DEin Gesundheitlicher Grund war das Startzeichen für euch beide.... starte durch....und um die Erziehung mach dir nicht so viele Sorgen..  jeder Hund lernt bis er alt und grau ist.. .genau wie der Mensch sein Leben lang lernt......♡das ist alles.♡.....das Gegenteil ist BEWEISLOS.....♡


Meinst du er knabbert an deiner Hand weil sein Bein juckt?
War so mein Gedanke.

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