Mein Welpe ist mit 10 Wochen schon aggresiv

16 Antworten

Dein Welpe probiert einfach aus, was du ihm alles durchgehen lässt, Ein ganz normales Verhalten für so einen kleinen Hund. Im Rudel wird auch gebalgt, bis einer Stärke zeigt und anzeigt, "jetzt ist Schluß". Das Zerren an der Leine ist Spiel, bzw. Trieb. Schütteln ist Totschütteln der Beute, alles ganz wichtige Dinge, die ein Hund lernt, bzw. instinktiv drin hat.

Eine Malinois ist allerdings auch echt schwer zu händeln, weil die meisten extrem hochtriebig gezüchtet sind und bedingt durch ihre Power eine extreme Auslastung haben müssen. Später, nicht jetzt!

Hol dir einen Kennel und setze den Welpen da rein. So kann er lernen, daß es auch Ruhephasen gibt und vor allem, daß du diese bestimmst. Randaliert er, ignorieren! Gib ihm am Besten etwas zu Kauen mit in den Kennel, damit er beschäftigt ist.

Weiterhin solltest du unbedingt anfangen, mit dem Wort "NEIN" zu arbeiten.

Wenn du dir unsicher bist, schau unbedingt nach einer Hundeschule, die auch eine Welpengruppe hat, oder frag dort nach, ob Einzelstunden möglich sind.

Viel Erfolg :-)

Danke :)

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@ michi57319 --- klar , gib ihm den tipp nen welpen in ne kiste zu stecken--ohne training dazu... ganz toll--und das bei nem mali!,....chaos vorprogrammiert! du hast doch mitbekommen das er sich net auskennt--wie kann man da so einen tipp geben...

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das sit mal wieder eine DR antwort -daumen runter... einen lebensfrohen welpen sperrt man doch nicht ein!!!

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@inicio

Da kommt wieder der Satz ins Spiel: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fr... halten! Genauso gut könntest Du schreiben, dass man ein lebensfrohes Kind doch nicht einfach ins Bett stecken darf, wenns nachts um 23 Uhr noch wie angestochen durch die Gegend turnt. Der Welpe ist nicht einfach nur "lebensfroh", sondern kennt einfach weder Grenzen noch Regeln und ist vermutlich einfach total überfordert. Einige Arbeitshunderassen sind extrem hochtriebig gezüchtet und kennen von selbst keine Ruhepausen. Man muss ihnen regelrecht beibringen, auch mal Ruhe zu halten. Ansonsten entwickeln sie durch ständige Überlastung ihres Nervenkostüms massive Verhaltensstörungen, wie Hyperaktivität bishin zur Selbstverstümmelung. U.a. darum sind sie überhaupt nicht für Hundeanfänger geeignet. Ein Welpe muss vor allem viel schlafen! Wenn man ihn den ganzen Tag durch die Gegend rasen lässt, ist es kein Wunder, dass er völlig übermüdet und überdreht ist. In den Wachphasen muss der kleine dann alles lernen, was ein guter Hund lernen muss, inclusive einer Beisshemmung gegenüber dem Menschen. Immer alles in schönen kleinen Einheiten verpackt. Um all die Eindrücke zu verarbeiten muss er anschließend wieder viel schlafen. Trotzdem wird der Kleine auch bei richtiger Behandlung immer noch sehr temperamentvoll bleiben, auch, wenn er viel schläft. Nur die Agressivität nimmt dann doch sehr ab.

Körperlich auslasten muss man Welpen nicht, sondern erst den erwachsenen Hund.

Zum Threadersteller: Hol Dir schnellsten Hilfe (was sagt denn eigentlich der Züchter???????????????) oder gib den Hund in fachkundigere Hände ab.

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@inicio

Da ich nicht empfohlen habe, den Welpen kosequent den ganzen Tag wegzusperren, ziehe ich mir diesen Schuh nicht an.

Ein Hund wie ein Mali, der sowieso schon völlig überdreht ist, wird niemals freiwillig Ruhe halten, schon gar nicht in dem Alter. Dazu muss er gezwungen werden.

Dass der Kennel in einer ruhigen Umgebung stehen sollte, versteht sich wohl von selbst.

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Hallo Murphy 1907

Wie läuft's mit deinem Welpen?

Ich selber habe bisher nur agressive Malis aus dem Tierheim gehabt und seit vier Wochen mein erster Maliwelpe zu Hause. Mein Rezept um auch schwierige Malis gut hinzubekommen:

1) Man nehme sinnvolle Beschäftigung

Viele ruhige Spiele wie Suchspiele, Denkaufgaben, etc.) an denen der Mali wachsen kann.

2) Man beweise echte Führerqualitäten

Keine Gewalt, sondern Gelassenheit, klare und sinnvolle Regeln, die falls sie nicht eingehalten werden zu ungunsten des Hundes sind und konsequent durchgesetzt werden. Zum Beispiel wenn mein Welpe Leute anbellt, wenn ich die Autoklappe öffne. Geht die Autoklappe wieder zu und es kann noch nicht los gehen mit dem Spiel. Wenn er beim Spiel zu wild wird. Abbruch und zwei drei Minuten warten, dann erneut probieren. Das ganze ohne dass ich böse werde, denn schliesslich ist es ja das Problem des Hundes, wenns nicht weiter geht, somit kommt es auch zu keinen Machtkämpfen, die man bei einem Mali immer verlieren wird :-)).

Zudem gehört zu einem guten Rudelführer, dass er für die Sicherheit des Rudels schaut (man den Besuch als erstes begrüsst, die Lage checkt, bevor der Hund aus dem Auto geholt wird, Hunde die ihn bedrängen wegschickt, den Hund im Restaurant nicht strategische platziert, den Hund bei sich im Schlafzimmer neben dem Bett schlafen lässt, etc.)

Ebenfalls hat ein guter Rudelführer etwas zu bieten, sprich man kann etwas sinnvolles lernen (keine sinnlosen Sitz, Platz übungen, sondern herausfordernde Jagdstrategien)

3) Man gebe dem Hund die Möglichkeit runter zu fahren.

Nachdem ich mit meinem Welpen draussen war (wir gehen (noch) nicht spazieren, sondern an einen sicheren Ort und üben dort sinnvolle Jagdstrategien mit einem Predummy) gehts ca. 1.5 Stunden in seine Box zum Schlafen. Am Anfang bin ich daneben gesessen, um ihm Sicherheit zu geben, etwas später muss er auch lernen alleine zu bleiben. Nach dem Spiel gibts bei uns Fressen (aus dem Futterbeutel), nach ca. 15 Minuten muss er nochmals aufs Klo und dann geht's in die Box. Gib dem Hund auch immer die Möglichkeit etwas zu knabbern (Spielzeug, Kauknochen, etc.), das brauchen Welpen.

4) Jegliches Verhalten, dass man später nicht will unterbinden (siehe oben).

Aber Achtung, wenn der Hund bellt / knurrt kann dass Aggression sein, dies sollte unterbunden werden. Ist es aber Angst (Ohren zurück, Schwanz eingeklemmt), dann solltest du dem Hund Sicherheit geben. Spricht. Hingehen und mit dem furchterregenden Nachbarn sprechen oder das Flatterband selber untersuchen, etc. Wie gesagt, ein guter Rudelführer achtet auf die Bedürfnisse seiner "Untergebenen". Und das Bedürfnis nach Sicherheit ist das wichtigste für ein Welpe.

So ich denke, das sind mal ein paar konstruktive Tipps für dein Problem. Nun wünsch ich dir viel Geduld und Gelassenheit und auch ein bisschen Spass an deinem Powerpaket, du wirst von ihm viel lernen können!

Gib Bescheid, falls du noch weiter Tipps brauchst. Hier noch ein Buchtipp: Vom Welpe zum Junghund von Jan Nijboer.

Ich habe einen belgischen Schäferhund malions und brauch dabei hilfe bitte

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Geht mit ihm in die Welpenschule!

Hallo, ich glaube, Ihr wäret mit einem unkomplizierten kleinen Mix besser bedient als mit einem Welpen, dem Ihr ja die Welt erklären müsst - und wisst doch selber nicht genug. Gg

Gute Nacht Murphy!

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