Mein wellensittich hat angst vor so ziemlich allem was kann ich tun?

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4 Antworten

Solche Tiere haben auch eine Art Charaktereigenschaften. Und wenn das Tier aus irgend einem Grund so ist, kannst du nicht viel ändern. Du kannst höchstens halt mal viel Geduld haben. Als dich mal neben den Käfig setzen und stundenlang auf das Tier einquatschen. Vielleicht beruhigt er sich irgendwann und nimmt es einfach so hin, daß du daneben bist und auf ihn einredest. Und vielleicht wiederholst du das öfters über mehrere Tage. Irgendwann wird es für ihn etwas normales sein, daß du so auf ihn einredest und ganz nah rankommst. Das ist schon mal ein erster Schritt. Irgendwann steigerst du es, daß du ihm beim Quatschen etwas leckeres in den Käfig hälst, wie z.B. ein Stück Apfel usw. vielleicht traut er sich ja dann mal, auch ans Gitter um den Apfel zu essen. Wenn du das dann ein paar Tage lang erfolgreich machst, steigerst du es, indem du es nicht mehr durch das Gitter machst, sondern die Hand mit dem Apfel in den Käfig führst. Auch wenn er dann verängstigt ist, einfach die Hand ruhig halten und auf das Tier einquatschen. irgendwann pickt er vielleicht auch den Apfel dann so aus deiner Hand. Und wenn du jedes mal die Hand weiter weg von einer STange hälst, wird er vielleicht mal auf die Hand klettern, um besser an den Apfel zu kommen. Wenn du dann weiterhin die Hand ruhig hälst und er merkt, daß er dann den Apfel in Ruhe essen kann, dann hast du schon das wichtigste geschafft. Der Rest kommt dann von alleine. also daß er dann auch positiv reagiert, nur weil du dich näherst usw.

Aber da mußt du wirklich Geduld haben. Und es kann auch sein, daß es nicht erfolgreich ist.

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Kommentar von Malavatica
31.07.2016, 20:37

Dein Rat ist nicht verkehrt, bis auf dieses " stundenlang ". Das stresst und überfordert jeden Vogel. Ein paar Minuten reichen. Dafür regelmäßig. 

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In zwei Wochen kannst du einen ängstlichen Vogel nicht ändern. 

Das erfordert viel Geduld. 

Die Frage ist, wie wird er gehalten, wenn er so viel Angst hat? Dazu braucht man Einfühlungsvermögen und die Zeit, sich jeden Tag mit dem Tier auseinandersetzen. 

Und manche Wellis werden auch nicht zahm. Das muss man dann akzeptieren. 

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Kommentar von linatie01
31.07.2016, 20:37

um ehrlich zu sein ist es ein killervogel er hat seinen Partnern so korrekt gemacht das er damals weggeflogen ist aber zur Haltung kann ich sagen das sie in einen Käfig lebt in den 3 Tiere leben können u dann ein Paradies aus Stangen im zimmer aufgebaut ist und an Futter und Hygiene mangels auch nicht. ...

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Der Vogel ist vielleicht grundsätzlich ängstlich vom Wesen her. Vielleicht hat er aber auch bisher schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht, weswegen er entsprechend Angst vor diesen hat. Vielleicht beschäftigt man sich aber auch zu wenig mit ihm.

Hat er auch Artgenossen? Das wäre sehr sinnvoll bei Schwarmtieren wie den Wellis.

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Daran wirst du wahrscheinlich nichts ändern können.

Denn wenn der Vogel schon Scheu vor seinem angestammten Pfleger zeigt, dann sollte die Scheu vor einem Fremden noch größer sein.

Allerdings ist ein Verhalten, wie du es beschreibst, atypisch für Wellensittiche.
(1 von 1000 ! vielleicht)

Deshalb sollte der Halter des Wellensittich selbstkritisch prüfen, weshalb dieses Verhalten beim Wellensittich entstanden ist.

Du solltest dich bei der Versorgung des Vogels auf das Notwendige beschränken und ihm ansonsten viel Ruhe gönnen.

Denn mit fremden Pfleger in fremder Umgebung ist die Verletzungsgefahr sehr groß, weil Fluchtreflexe viel Energie freisetzen.

Das kann leicht Unfälle nach sich ziehen, bei denen der Verlust des Vogels die Folge ist.

Mit besten Grüßen

gregor443

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