Mein Vermieterin hat mir gesagt ich darf max. so viele Tage Gäste bei mir übernachten lassen wie ich Tage nicht zu Hause gewesen bin wegen Urlaub, stimmt das?

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9 Antworten

Nein, das kann sie Dir nicht vorschreiben. Wenn allerdings Gäste nachweislich(!) mehr als 6 Wochen am Stück bei Dir sind, musst Du für diese Nebenkosten bezahlen. Bleiben die Gäste nur eine Nacht außer Haus, beginnt diese 6-Wochenfrist wieder von vorne.

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Nein, sie darf dir nicht vorschreiben wie lange und wie viele Gäste du aufnehmen darfst. Die Gäste dürfen nur nicht zu lange in der Wohnung bleiben, also dort wohnen. Desweiteren, darfst du das ganze glaub nicht Gewerblich machen also für die Übernachtungen Geld nehmen und damit Gewinne erwirtschaften.
Solange sich deine Besuche in einem normalen und Durchschnittlichen Rahmen bewegen, ist das alles vollkommen legal.

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Das ist natürlich Blödsinn. Am Stück darfst du 6 Wochen Besuch haben, da gibt es aber keine Jahreshöchstgrenze. Dein Urlaub hat damit null komma nix u tun. Was die VM dir sagt, hat keinerlei rechtliche Substanz. Bleib ruhig und lass sie schwätzen.

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Was meinst du mit Gästen?

Freunde von dir,die bei dir pennen? Oder Irgendwelche Leute,die du bei dir wohnen lässt,während du außer Haus bist ? Das wäre nämlich eine Art Untermiete,und das muss der Vermieter überhaupt nicht dulden.

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Kommentar von Elbenlord
11.07.2017, 12:22

Freunde, Verwandte...während ich da bin.

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da hat deine vermieterin aber was seltsames geträumt. so eine regelung gibt es nicht.

wenn sie wieder mal damit anfä#ngt teile ihr doch einfach mit, das du jeden tag 10 sunden ausser haus bist. das sind bei 240 arbeitstage dann nochmal 2400 stunden. da kannst du dann natürlich nochmals 100 tage besuch bekommen.

kommen da kinder zu besuch zählen die nur die hälfte. sind ja kleiner

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Blödsinn, das ist im BGB geregelt.

Du zahlst Miete, Du lädst Gäste ein, so viel und so oft Du willst, nur nicht länger als drei MONATE.

Deine Vermieterin hat gar nichts zu sagen, so lange Du Dich an die Hausordnung hältst (Lärm!). Punkt.

 

Dauergast oder Untermieter
Einschränkungen gibt es bei der Dauer des Besuches: Ein Besuch ist in der Regel über mehrere Wochen hinweg auch ohne
Einwilligung des Vermieters erlaubt. Hat sich der Besucher auch polizeilich umgemeldet und Namensschilder am Briefkasten oder/und der Klingel angebracht, so sind dies auch bei kürzerer Verweildauer Anhaltspunkte dafür, dass dem Besuch der Mitgebrauch an der Wohnung eingeräumt wurde. Das ist nach § 540 BGB ohne Erlaubnis des Vermieters nicht erlaubt. Der Vermieter kann den Mietvertrag unter Umständen kündigen. Voraussetzung für die Kündigung ist jedoch, dass der Mieter den vertragswidrigen Gebrauch trotz einer Abmahnung des Vermieters weiter fortsetzt (§ 543 Abs 3 BGB) .
Bei einem Zeitraum von 3 Monaten "Dauerbesuch" ist eine normale Besuchsdauer überschritten (AG FfmHöchst
Urteil v. 12.01. 1995 (Az Hö 3 C 5179/94

 

Quelle: Irgendwo im Internet

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Das klingt mir stark nach Vermieter-Wunschdenken. Es gibt Regelungen was Besuch angeht aber da kenn ich mich auch nicht aus. Bei sowas könnte man vielleicht mal bei einem Mieterverein oder so für klarhait sorgen.

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Mieter dürfen in ihrer Wohnung so oft und so viel Besuch empfangen, wie sie wollen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich hier um Herren- oder Damenbesuch handelt, wie lange der Besuch bleibt, ob er regelmäßig oder unregelmäßig kommt, all das geht den Vermieter nach Informationen des Deutschen Mieterbundes nichts an. Klauseln im Mietvertrag, die ein Besuchsverbot aussprechen oder Einschränkungen dieses Besuchsrechts vornehmen, sind regelmäßig unwirksam. Der Vermieter darf den Mieterbesuch auch nicht dadurch verhindern, dass er von seinem „vermeintlichem“ Hausrecht Gebrauch macht und dem Besucher das Betreten des Hauses verbietet. 
Gleichgültig, ob im Mietshaus ein Hundehaltungsverbot besteht oder nicht, der Mieter darf auch Besuch empfangen, der einen Hund mitbringt. 

www.mieterbund.de/index.php?id=358

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Kurz gesagt ... die hat nen Knall. Immer wieder unglaublich was manche Vermieter da von sich geben.

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