Mein Vermieter (WG) verlangt von mir, dass ich mein Zimmer nicht abschließe, damit neue Mietinteressenten kommen und gucken können - darf er das?

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14 Antworten

Während Deiner Abwesenheit hat keiner ohne Deine Erlaubnis was in dem Zimmer zu suchen, auch nicht der VM mit Mietinteressenten.

Biete dem VM 1 - 2 Termine pro Woche für Besichtigungen an, fertig.

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Kommentar von Taemin
21.03.2016, 10:22

Mit ihm lässt es sich sehr schlecht reden. Aber ich hoffe, er versteht das. Hab schon gedacht, ich liege falsch, wenn ich sage, ich möchte mein Zimmer trotzdem während meiner Arbeitszeit absperren, weil ich meine persönlichen Gegenstände darin habe.

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Natürlich darf er das verlangen. Das heißt aber nicht, dass du dem auch nachkommen musst. Dein Vermieter darf dein Zimmer ohne dein Einverständnis nicht betreten. Daran gibt es nichts zu rütteln. Allerdigs bist du verpflichtet, Besichtigungen zuzulassen. Du sagst selbst, dass du da kooperativ bist. Der Vermieter kann mit dir Zimmerbesichtigungen absprechen, du kannst ihm auch selbst Termine vorschlagen. Besichtigungen ohne dein Beisein, kannst du zwar gestatten, musst du aber nicht.

Wenn er dein Zimmer tatsächlich aufbricht, macht er sich strafbar. Tatbestand Einbruchdiebstahl, nicht nur Hausfriedensbruch. Sollte er eigentlich wissen.


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Nein, das darf er selbstverständlich nicht. Solange du Mieter bist, ist es dein Zimmer und er darf nur hinein wenn du dabei bist. 

Sollte er dein Zimmer tatsächlich aufbrechen, ist das Hausfriedensbruch womit er sich strafbar macht.

Das einzig richtige ist, wenn er mit dir einen Termin macht und ihr das Zimmer gemeinsam mit dem potenziellen Nachmieter besichtigt. Und auch da muss er sich rechtzeitig vorher bei dir ankündigen. Unangekündigt vor der Tür stehen und rein wollen geht nicht.

Du könntest deinem Vermieter auch ein Schlüssel überlassen und ihm erlauben ohne dich dein Zimmer betreten zu dürfen. Aber da ihr anscheinend kein besonders gutes Verhältnis habt, rate ich davon ab.


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Kommentar von Taemin
21.03.2016, 10:30

Was ist, wenn er genau da Termine macht, wenn ich immer arbeite (12 Uhr Mittag oder so) und mir am Ende sagt, ich bin Schuld, dass er nichts gefunden hat?

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Wie wäre es wen ihr zwei Zeiträume pro Woche verabredet, wo ihr bei könnt. Um mögliche Nachmieter in dein Zimmer zu lassen.

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Dein Zimmer aufbrechen, das darf er erstens nicht, und zweitens muss er den Schaden bezahlen, wenn er es trotzdem tut, also eine neue Tür.

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Du kannst verlangen , dass solche Aktivitäten , nur in Deiner Anwesenheit  getätigt werden !

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Habt ihr ein gutes Verhältnis könntest du ihn einen Schlüssel überlassen. Ansonsten kann er die Termine so machen wenn du da bist. Wenn der Makler bei den Häusern das verlangen würde, würden alle Häuser offen dastehen?

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Kommentar von Hardware02
21.03.2016, 10:23

Na klar, das scheint ein sehr gutes Verhältnis zu sein, wenn der Typ droht, die Tür aufzubrechen.

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Kommentar von Taemin
21.03.2016, 10:24

Wir haben da kein gutes Verhältnis mehr. Er hat sogar meine Freundin Freitag Hausverbot erteilt. Sie darf mich auch nicht mehr besuchen, geschweige übernachten. (s. meine letzte Frage hier bei gf).

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Ich bin offen für Wohnungsbesichtigungen und bin gerne bereit zu kooperieren. 

Prima. Dann schlage ihm Termine vor.

Aber man kann doch nicht von mir verlangen, dass ich mein Zimmer offen zugänglich lasse, während ich auf der Arbeit bin.

Nein.

Er hat sogar gedroht, mein Zimmer aufzubrechen.

Das wäre Hausfriedensbruch. Und das ist strafbar.

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Nein er muß mit dir Besichtigungstermine ausmachen wenn er das Zimmer anderen zeigen will. Wenn er bei dir einbricht kannst du ihn anzeigen. Kannst ihn auch gleich fragen wo denn die 5000 Euro geblieben sind die du auf dem Tisch liegen hattes.

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Mein Vermieter (WG) verlangt von mir, dass ich mein Zimmer nicht abschließe, damit neue Mietinteressenten kommen und gucken können - darf er das?


Er kann fragen, aber dem musst Du nicht nachkommen.


Er hat sogar gedroht, mein Zimmer aufzubrechen.

Soll er mal machen, das wäre Hausfriedensbruch

Ich bin offen für Wohnungsbesichtigungen und bin gerne bereit zu kooperieren. 

Er hat Besichtigungstermine mit Dir abzustimmen.

Schau hier in den Link:

www.mietrechtslexikon.de/a1lexikon2/b1/besichtigung.htm

MfG





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nein, darauf hat er kein Anrecht. Du bist zwar verpflichtet, innerhalb einer angemessenen Frist zu ermöglichen, dass Interessenten die Wohnung ansehen können (ich glaube 2 x pro Woche ein 90-Minuten-Termen), hast aber auch das Recht, dabei zu sein.

Wenn er Dein Zimmer ohne Deine Genehmigung betritt (oder aufbricht), ist das Hausfriedensbruch, ggf. auch Einbruch.

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Kommentar von Taemin
21.03.2016, 10:28

Ja, verstehe. Ich möchte auch wirklich kooperativ sein und mich ihm nicht querstellen. Nur war er heute sehr gemein zu mir und ließ gar nicht mit sich reden. Habe nun Angst, falls er das mit den Terminvereinbarungen einsieht, dass er extra Termine während meiner Arbeitszeit nimmt und sagt, ich habe ihm das mit den Terminen nicht ermöglicht :(

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Doch kann er. Oder das du, wenn du das nicht willst, da bist und mit anwesend. Oder das du einen Freund schickst, der das Zimmer dann aufsperrt.

Wie soll er die Wohnung (neu) vermieten wenn die Interessenten nicht alle Zimmer sehen können?

aufbechen darf er deine Tür aber trozt allem nicht

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Kommentar von Taemin
21.03.2016, 10:21

Ich wohne da ja noch und hab ihm angeboten, dass er gerne Termine mit mir machen kann, wo ich dann auch da bin. Ich muss ja doch nicht die Tür zu meinem Zimmer 24h offen lassen, auch wenn ich nicht da bin. Betont sei. Ich wohne da noch und bin bereit nach Feierabend Leute reinzulassen.

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Kommentar von ManuKlr
21.03.2016, 11:33

Doch kann er. Oder das du, wenn du das nicht willst, da bist und mit anwesend. Oder das du einen Freund schickst, der das Zimmer dann aufsperrt.

Wie kommst du auf diesen Unsinn? Das LG Kiel ist der Ansicht, dass es ausreichend ist, wenn der Mieter die Besichtigung einmal wöchentlich für 3 Stunden ermöglicht.

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Das darf er nicht verlangen. Wenn er aufbricht ist 1. Einbruch,. Hausfriedenbruch

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Nein, das darf er nicht. Bricht er das Zimer auf, macht er sich strafbar.

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