Mein Vermieter hat mir Schriftlich mitgeteilt, das die Wände im Haus beim Auszug Weiss zu weißen sind, und bezieht sich auf den geschlossenen Mietvertrag.?

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9 Antworten

Du kannst von Deinem Vermieter zumindest Ersatz für die Kosten für Farbe, Pinsel etc. verlangen. Deine Arbeitsleistung kannst Du mit ca. 10€ pro Stunde in Rechnung stellen!

Der Ersatzanspruch beruht auf § 812 Abs. 1 S. 1, 1. Var. BGB. Einen Schadensersatzanspruch hast Du dagegen nicht, da der Mietvertrag aus 2000 stammt und damals noch andere Regeln zu Schönheitsreparaturen galten.

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Die Klausel des MV mit der Forderung zu "weißeln" führt dazu. dass nur besenrein zurückzugeben ist, da unwirksam. Betr. Fußbodens: Dessen Erneuerung hat nix mit Schönheitsreparaturen zu tun. Wenn normale Abnutzung bei vertragsgemäßem Gebrauch vorliegt, ist das Sache des Vermieters. Verschlechterung oder Abnutzung ist mit der Miete bezahlt.

Da ihr nach Treu Und Glauben die Arbeiten geleistet und bezahlt habt, habt ihr nunmehr Anspruch auf Erstattung der gesamten Kosten. (Herausgabe wegen ungerechtfertigter Bereicherung gemäß 3 812 BGB).

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Also wenn der Vermieter dann anstandslos die Kaution zurückbezahlt hat, kannst du glücklich sein. Hier scheitert es meist und es gibt immer Tricks diese nicht zurück zu zahlen.  

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Wir hatten 86 Quadratmeter und am Schluss haben wir auch eine Aufforderung bekommen, allerdings stand bei uns das Weißeln mit drin, wir haben aber noch zusätzlich zwei Räume neu mit Laminat verlegt und Bodenleisten kaufen müssen.

Das Weißeln hat uns mit am wenigsten gekostet, aber leider kannst du für zu viel Arbeit daran das Geld nicht zurückfordern, da du es ja faktisch trotzdem gemacht hast auf Anweisung, vorher aber nicht in den Mietvertrag geschaut hast, denn sonst hättest du es ja gar nicht machen müssen.

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Kommentar von uni1234
17.07.2016, 14:00

Der Mieter hat sehr wohl einen Ersatzanspruch wenn er im Glauben an die Wirksamkeit einer Schönheitsreparaturklausel des Mietvertrags die Wohnung gestrichen hat.

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Versuch es mal mehr wie NEIN geht ja nicht 

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Warum fragst du deinen Anwalt hinterher? Pech gehabt, den Vermieter freut es

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Du hast "freiwillig"  Deine Wände weiß gestrichen - entgegen dem was vertraglich notwendig gewesen wäre - also gehen Arbeit und Materialien zu Deinen Lasten.

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Kommentar von Friedrich54
17.07.2016, 11:57

Das ich dies gemacht habe war ja durch die Schriftliche Aufforderung des Vermieters.

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Kommentar von albatros
17.07.2016, 13:41

Rechtlich total daneben. Da nach Treu und Glauben gehandelt wurde, besteht Anspruch auf Herausgabe (§ 812BGB).

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Übel reingelegt, mit dem Hausflur hat der Wohnungsmieter nichts zu tun, wo soll das den enden?

Hast du die Farbe auch bezahlt?

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wenn es noch nicht zu spät ist, die Farbe wieder zu entfernen, würde ich den Vermieter fragen, ob er sich an den Kosten beteiligt,

oder Du wirst den Urzustand wieder herstellen,

bei einem vernünftigem Vermieter, wird dieser einen Kompromiss eingehen, ansonsten gehst Du leer aus..

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