Mein Vater will mir kein Geld mehr geben?

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6 Antworten

Überlege mal gemeinsam mit ihm, was du machen könntest, damit er dir regelmäßig Geld gibt. Frage ihn konkret, was er im Alltag lästig findet und ob du etwas davon zuverlässig (z.B. jedes Wochenende oder eine halbe Stunde jeden Tag) übernehmen kannst. Lege die Kriterien für diese Arbeiten fest - wann wäre er damit zufrieden, konkret - und die Kriterien für "Urlaub" (wenn du mal in der Schule stark eingespannt bist oder aus anderen Gründen die Aufgabe nicht erfüllen kannst) sowie die Höhe des Taschengeldes (evtl. Betrag pro halbe Stunde oder pro Woche) und den Auszahlungszeitpunkt. Haltet das Ganze schriftlich fest, jeder bekommt eine Kopie (Mail oder Ausdruck etc.) - am besten Ausdruck mit beidseitiger Unterschrift. Du müsstest dann in Vorleistung treten, also eine Woche die Aufgabe zufriedenstellend ausführen, damit er dir das erste Taschengeld gibt. Lege dann genau mit ihm fest, was davon gekauft werden muss und kann, wie viel es kostet, wie oft es nötig ist (Kleidung, Schulmaterial, Hobbyausrüstung etc.), so dass die Summe so hoch ist, dass diese Dinge realistisch finanziert werden können, aber so klein, dass man sich nicht als Millionär fühlt und jetzt das Geld mit vollen Händen ausgibt.

Stelle für dich persönlich einen Sparplan auf, so dass du ein kleines Finanzpolster für Notzeiten (spontane Schulausgaben, Angebote im Hobbybereich, Ausgehen mit Freunden usw.) hast. Am besten wäre ein Taschengeldkonto, auf das der Vater einen Dauerauftrag abschließt, der nur storniert wird, wenn du deine Aufgabe nicht einhältst bzw. du müsstst dann für diese Wochen den Betrag zurückzahlen. Die Aufgabe muss aber an messbaren Kriterien bewertet werden also etwa "Bad putzen und zwar Toilette, Wanne, Waschbecken, Boden, Fenster in folgender Weise (Putzmittel, Vorgehen) mit folgendem Ergebnis (X, Y, Z muss sauber sein, sauber heißt trocken und fleckenlos, Blumen müssen gegossen werden, Handtücher ausgetauscht etc.). So haben beide eine konkrete Liste und der Vater kann nicht jede Woche sagen "die Blumen wurde nicht gegossen - ich behalte das Geld ein!" oder "die Handtücher wurden nicht gewechselt - ich behalte das Geld ein!", weil klar ist was wie in welcher Weise mit welchem Ergebnis gemacht werden muss und auch, wie lange das ungefähr dauert (stoppe beim ersten Mal die Zeit, so dass sich ein "Stundenlohn" ergeben bzw. eine Summe daraus errechnet werden kann.

Es müssen aber keine Putzarbeiten sein sondern kann auch "Aufräumen am PC" oder sonst etwas sein, das dein Vater ungern macht.

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Was wird denn vom Verdienst deines Vaters bezahlt?

Kennst du die Finanzen deiner Eltern?

Das wären für mich wichtige Grundlagen, um das Thema Geld zur Sprache zu bringen.

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Wenn ich deine Rechtschreibung sehe, denke ich, du solltest dir um die Sorgen machen und nicht um Geld.

Du hast eine Privatschule und somit schon mehr voraus, als die Meisten.

Also sei endlich mal zufrieden, lerne mehr und zeig deinem Vater Erfolge, sodaß er das Gefühl hat, dich belohnen zu müssen.

Erfolg kommt durch Leistung....

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Bei mir gibt's Sachen oder Spiele auch nur zum Geburtstag oder andere Anlässe. Sehe ich so als selbstverständlich. Was ich mir zwischendurch kaufe, ist denen egal. Ich bekomme auch kein Taschengeld. Ich finde, du reagierst total über. Nur weil dein Vater gut verdient, muss er dir doch nicht Klamotten oder Spiele kaufen, die nicht nötig sind. Man muss keine Kleidung jeden Monat neu kaufen.

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Mal eine Frage:

Wer bezahlt denn Deine Privatschule?

Und bedienen lässt Du Dich auch noch?

nach der Schule ruh ich mich eigentlich nur noch aus und macH nix mehr

Da würde ICH auch den Geldhahn zudrehen.

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Auch dafür gibt es Reglements:

http://www.taschengeldtabelle.org/

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Kommentar von LouPing
11.11.2016, 21:39

Hey BleibMensch

Dein Link zeigt "Empfehlungen" für Taschengeld auf. 

Das Taschengeld selber ist eine absolut freiwillige! Leistung der Eltern, es gibt hierzu weder eine Gesetz noch eine Zahlungsverpflichtung. 

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