Mein Vater Stirbt bald....

...komplette Frage anzeigen

35 Antworten

Hey du, mir hat ein Satz aus der Suchtberatung immer sehr geholfen, erlautet:

In Liebe fallen lassen.

In Liebe, das heißt, er ist und bleibt dein Vater, und du liebst ihn. du machst dir Sorgen, hast Angst um ihn und und kümmerst dich, soweit er und die Situation das zulassen. Die Polizei zu rufen war die richtige Entscheidung, denn du hast auch ihn bewahrt ... vor was auch immer. Da bist du ein Stück mit ihm gegangen.

Fallen lassen bedeutet, zu wissen, dass er die Entscheidungen in seinem Leben trifft und du darauf keinen Einfluss hast. Da musst du ihn gehen lassen.

Mit Suchtkranken zu sein ist wirklich alleine kaum zu bewältigen, vielleicht kannst du zu einer Suchtberatung gehen, und dir helfen lassen. Es gibt Anlaufstellen für jugendliche Angehörige.

Alles Gute wünsch ich dir *

Danke für den Stern! Es freut mich, wenn's dir geholfen hat.

1

Hallo, Cocacolahamster. Du hast alles richtig gemacht, denn ihr müßt euch von keinem, und sei er noch so krank, beleidigen lassen bzw. bedrohen. Andererseits hat dein Vater sich schon abgeschrieben, deswegen trinkt und raucht er so exzessiv - er will vergessen, was ihm droht. Ja, und wenn dein Vater nicht von selbst einsieht, dass er Hilfe braucht, kannst du nix machen. Das ist ein Problem, das viele Angehörige eines Süchtigen haben: sie wollen helfen und können es nicht, weil Derjenige es nicht annimmt. Dabei rutschen sie selbst in die Rolle des CO - Süchtigen, weil sie dem S. sämtliche Alltagsprobleme aus dem Weg räumen während der nun immer tiefer in sein Grundproblem versinkt, weil er ja keine täglichen Anforderungen mehr hat ( deren Bewältigung ihm ohnehin schwer fallen würden ). Das habe ich als Kind mit einem Alkoholiker als Vater selbst erlebt, und nachdem der meine Mutter fast umgebracht hatte, reichte sie die Scheidung ein, zog er endlich in seine 200 km entfernte Heimatstadt zurück. Was ihn allerdings nicht dran hinderte, in Abständen wieder zu kommen und Randale zu machen - da half auch erst die Polizei. Einmal wurde er wegen akuter Gefahr für sich selbst eingewiesen, war aber auf eigenes Betreiben nachdem er wieder ausgenüchtert war, ganz schnell wieder raus und wieder da, flohen Mutter und ich quer durch die Stadt zu ihren Eltern. Das Verhalten des Mannes war so krass, dass wir wirklich erleichtert waren als wir erfuhren, dass er in einer Nacht einfach so an Leberversagen durch seinen Alkoholabusus verstarb, denn damit hatte sein Psychoterror ein Ende. Du mußt absolut kein schlechtes Gewissen haben, denn der Vater benahm sich übel und mußte entfernt werden bevor er evtl. für euch eine Gefahr wurde. LG, alle erdenkliche Kraft und alles Liebe + ein schönes WE.

Also schonmal vorab- ja du hast alles genau richtig gemacht auch wenn es dein eigener Vater ist musst du die Polizei rufen wenn er aggresiv ist oder dich heftig beleidigt. Das dein Vater so sehr krank ist und bald stirbt tut mir sehr leid für dich und ich hoffe dein Vater entscheidet sich doch noch dafür ins Krankenhaus zu gehen und er sollte mit dem rauchen und trinken aufhören (dies ist nie eine Lösung für das Problem egal um was es geht) aber leider kann man deinen Vater nicht zwingen ins Krankenhaus zu gehen da er ein erwachsener Mann ist kann man nur immer wieder versuchen ihn davon zu überzeugen aber mehr geht leider nicht

Danke für dein mitgefühl.... ich hoffe es auch das er sich richtig entscheidet...

0

Ein Gericht kann eine zwangsweise Unterbringung in einem Krankenhaus anordnen, sofern es sich um psychisch Kranke oder Gefährdete handelt. Ansonsten sehen deine K;arten schlecht aus. Wünsch dir trotzem viel Glück.

Da hab ich auch drüber nachgedacht er war ja schonmal in einer psychischen behandlung und wurde unter tabletten gesetzt, das problem ist er hat sehr viel angst vor ärzten, ich hoffe ich mach das richtige

danke...

1
@Cocacolahamster

Du machst das richtige, lasst ihn bloß nicht im Stich, nur weil er keine Hilfe möchte, er brauch euch jetzt in dieser schwierigen Situation, höre nicht was die anderen sagen hier, wenn er keine Hilfe will dann bekommt er keine, dass ist nämlich völliger Schwachsinn.

Ich wünsche dir viel Glück und Erfolg !

0

Du hast das Richtige getan. Auch ich kenne einen Familienvater, der sich zu Tode getrunken hat. Über viele Jahre hatte er vorher diese und jene "Krankheit", Resultate seiner Alkoholsucht. Immer waren andere "Schuld". Er dachte gar nicht daran, etwas zu ändern. Als eine Angehörige ihm sagte, - mit aller Liebe - , er solle doch zu trinken aufhören, sich helfen lassen, weil es rapide bergab ging, sah er sie nur verächtlich an.

Keiner konnte ihm helfen. Die Ehefrau verteidigte ihn sogar oft. Sobald er mal netter war, wurde alles schnell als schöne Familie dargestellt. Die leidtragenden sind Kinder, auch wenn diese schon 18 sind. Es ist hammerhart aus diesem Psychokrieg auszusteigen.

Selbst wenn DU ihm nicht feindlich gegenüberstehst und du objektiv sein kannst, er wird dir aber feindlich begegnen. Und da heißt es dann, sachlich zu werden. Sich zwingen, einen Blick von "oben" zu bekommen, als besehe man sich das Ganze von außen als Zuschauer. Sachlich die Grenzen ziehen erweckt in den Familienmitgliedern das Gefühl der Kälte und Lieblosigkeit. Man will ihm helfen, -aber... Die Hilfe, die er braucht, ist eine Grenze haben. Die Hilfe, die ihr braucht, ist eine gesunde Schutzmauer. In der Regel lassen sich Alkis erst dann ein zu einer Therapie, wenn ihnen Grenzen gesetzt wurden. Dann sind sie erst voller Bosheit gegen die Grenze, voller Vorwurf, aber sie sehen es Jahre später völlig anders.

In deinem Fall - im Fall deines Vaters - scheint es noch einen Schritt schlimmer zu sein, angesichts des Todes....(Wovor eigentlich eh jeder Alki steht.)

Aber es ist seine Wahl. Setzt euch eine Grenze, indem ihr ihn quasi ausschließt. Und in eurem, deinem Herzen kannst du dir sehr wohl vornehmen, ihn zu "beobachten", wann er vielleicht echt Hilfe braucht. Irgendwann ist er vielleicht voll daneben und braucht einfach eine handelnde Hand von anderen. Und das sind meist die Angehörigen. Aber erst dann, wenn euer Leben nicht bedroht ist.

Ihr macht nichts falsch, indem ihr die Polizei holt oder ihm aus dem Weg geht....(bis...)

Er hat schon lange vorher diesen Weg gewählt. Also fühlt euch nicht schuldig. Dass man mal zuviel oder was Falsches gesagt hat, dass man mal selbst Schuld war an fiesen Worten - das geschieht in jeder Familie. Wäre dein Vater gesund, dann hätte es vielleicht auch mal gekracht. Man hätte gequatscht und fertig. Nun aber hat dein Vater einen Weg der Verbitterung gewählt und des langsamen Selbstmords. Das ist nicht die Schuld von euch. Ihr dürft Fehler machen. Ein Erwachsener müsste damit klarkommen....Aber ein Alki hat sich selbst zum beleidigten Kleinkind gemacht. Das ist nicht eure Schuld.

Du kannst in deinem Herzen dir einen Platz bewahren, ihm zu helfen, wenn es wirklich dran ist. Oder ihn zu besuchen, wenn er am Sterben ist. Das taten auch die Angehörigen von obiger erwähnter Person. Sie waren oft für ihn da, wenn er zum Schluss nicht mehr aufstehen konnte, nicht selbst essen....Sie gingen auch für ihn vorher noch zum Einkaufen....Aber das braucht den richtigen Zeitpunkt. So, dass ihr nicht mehr den Psychostress abbekommt. Das müsst ihr euch nicht antun.

Herzlichst, J.

Hallo,

Du bist in einer wirklich schwierigen Situation und hast sicher richtig gehandelt, als Du die Polizei geholt hast.

Das, was ich jetzt schreibe, mag erstmal dumm klingen, aber es ist die Aussage eines Menschen, der selbst alkoholkrank, unter Brücken geschlafen hat und es dann geschaftt hat, ein Leben ohne Alkohol zu führen und dann sogar anderen Alkoholikern geholfen hat. Diese Menschen habe ich bei einem Seminar Beruf kennengelernt, wo es um solche Fragen ging. Das Hauptproblem und seine Aussage: Wenn sich jemand nicht helfen lassen will, dann kann ihm niemand helfen!!! Man kann es auch ausdrücken wie Bundesrichter in einem wegweisenden Urteil: Es besteht ein Recht auf Krankheit, und kein Mensch muss sich dagegen behandeln lassen, auch nicht unter Zwang, solange keine direkte Lebensgefahr für sich selber besteht oder er andere angreift und gefährdet. Deshalb ganz wichtig. Es gibt keinen Grund für Dich, Dir in irgendeiner Art und Weise Vorwürfe zu machen!!!!!

Aus dem vorher gesagten ergibt sich auch, dass er sich evtl. dann behandeln lässt, wenn Menschen ihm klar machen können, dass sein Verhalten ihm selbst schädigt und wenn er selbst zu mehr als 50% davon überzeugt ist, dass er sich helfen lassen will. Dann wäre der erste Schritt für deinen Vater mal eine Beratungsstelle für Suchtkranke aufzusuchen und dort mit Menschen und Therapeuten ins Gespräch zu kommen, um den Weg zu beginnen, evtl. ohne Suchtmittel leben zu können.

das ist - glaub ich - das einzige, was man versuchen kann, ihm zu vermitteln. Sollte es aber nicht klappen, gibt es keinerlei Grund für ein schlechtes Gewissen oder für Grübeln, ob man irgendwas falsch gemacht hat. Man kann hier nichts falsch machen.

Und wenn der Andere nicht will (siehe oben) ist man machtlos, man kann nur für ihn da sein, wenn er das wünscht. Und das ist schon sehr viel.

wer sich systematisch selbst zugrunde richtet, dem ist einfach nicht zu helfen, und wer sein "plattsein" dann einfach versucht anderen in die schuhe zu schieben, der muß es auch ertragen können, wenn andere nichts mehr mit ihm zu tun haben wollen. lasst euch nicht "runterziehen", sondern lasst den dingen ihren lauf. beschimpfungen müsst ihr "einfach" an euch abperlen lassen. ich kenne dieses problem von massiv drogenabhängigen und denen ist nicht mit mitleid und milde zu helfen, sondern nur mit "knallharten maßnahmen".

ich glaube dir das du angst hattest in deinem fall hätte ich das gleiche getan. und ich finde du hast das richtige getan und die Polizei gerufen weil du hattest einfach nur angst hättest du sie nicht gerufen wer weiß was dann passiert wäre. Aber wie du deinen Vater ins KH bekommst da kann ich dir leider auch nicht weiter helfen trotzdem viel glück

diese menschen wollen nicht ins krankenhausglaub mir erlebte gerade fast das selbe wie du :( ich denke wen dein vater ins krankenhaus gehen würde würde er sich schon tod sehen also dass er aufgibt was eigentlic nicht stimmt aber so denken die menschen :( viel glück :(

liebe(r) cocacolahamster,

du musst dir gar keine gedanken darüber machen, ob du alles richtig gemacht hast. denn: was ist in einer solchen situation richtig?

du hast lediglich in einer situation gehandelt, um schlimmeres zu verhindern. und so wie du das beschreibst, war das durchaus nicht falsch.

auch wenn dir und deiner mam die situation das herz bricht, es ist sein leben. er kann es nehmen oder es wegwerfen. klar, es ist sehr hart, zusehen zu müssen, wie er sich selbst umbringt. vielleicht ist es auch ein hilfeschrei. aber dann muss er sein leben auch WOLLEN.

deiner beschreibung nach, klingt es auch nicht, als wäre das eine ausnahmesituation (alkohol). in dem falle geht ohnehin nix. du kannst reden, dich fertig machen, ihn beschimpfen - wenn er nicht will, dann nützt da alles nix.

meine mam hat dieselbe diagnose. nicht einmal ihre enkelin konnte sie dazu bewegen, mit dem rauchen aufzuhören, es wenigstens einzuschränken. sie kann nicht so wirklich realisieren, dass sie sehr krank ist, weil es ihr ja "gut geht" (im sinne von: nicht ans bett gefesselt).

zwar beginnt sie jetzt nach einem reichlichen jahr damit, darüber zu sprechen, läßt aber eben keine hilfen der familie zu.

hilflos daneben zu stehen, zusehen und "abwarten" ist für uns angehörige das schlimmste. ich versuche immer, ein klein wenig angebote zu "streuen", bin aber trotzdem im wissen, dass es eh abgelehnt wird, immer wieder traurig, wütend und enttäuscht.

es tut mir wirklich leid, dass ich dir nix hilfreiches antworten kann. ich wünsche dir viel kraft für das, was vor dir und deiner mam liegt. es gibt die hoffnung, dass er eines tages vor der tür stehen und euch um hilfe bitten wird. dieser kleine lichtstrahl, ist auch der, an dem ich mich festhalte.

dir und deiner mam ganz herzliche grüße :)

Niemals brauchst du ein schlechtes Gewissen zu haben, du kannst deinen Vater "nicht zu seinem Glück" zwingen. Er dürfte über die Diagnose und seine Lebenserwartung informiert sein, wenn er weiterhin raucht und säuft ist das ausschliesslich sein Problem. Eigentlich schade, aber was willst du machen? Ändern wirst du ihn nicht können. Sein Auftreten ist doch eine Zumutung für seine Familienangehörigen, klar, dass deine Mutter das nicht ausgehalten hat. Ich wünsche dir/euch alles Gute für die Zukunft.

Du fragst...wie bekomme ich mein vater dazu ins KH zu gehen

das er das nicht möchte solltest Du respektieren, sicher empfindet er ein solches Anliegen als abschieben, entledigen, hartherzig, Deine polizeiliche Aktion und das Bedrängen bei gleichzeitiger Unfähigkeit Eurerseits einen Streit zu schlichten, für einen höflichen Umgangston zu sorgen, bestärkt ihn weiterhin in Alkohol zu flüchten :(

ich sehe es so Du möchtest anderen die Verantwortung für Papa auf Auge drücken, damit Du ein "gutes" Gewissen hast ohne für ihn da sein zu müssen. Und wenn er im Krankenhaus ist, kann er ja nicht mal eben vor Deiner Türe stehen.... Dazu ...** der einfachste Weg ist nicht der beste Weg, sondern oft der rücksichtsloseste.**

Überlege ob Du Deinen Papa mal zu einer AA-Gruppe begleiten kannst, denn es lohnt sich sicherlich, da sich die durchschnittlich Lebensdauer mit einer COPD nur um 5-7 Jahre verringert .

alles Gute , gerad auch für Deinen Papa .. ;)h

Habe kein schlechtes Gewissen du kannst doch nichts dafür.E r hat sich dafür entschieden so zu leben mit alkohol rauchen.Und er hat entschieden das er nicht ins Krankenhaus will.Tut mit leid für dich aber du brauchst kein schlechtes Gewissen haben

Ich stimme den anderen zu. Du hast das richtige gemacht, als du die polizei gerufen hast. Du als Sohn/Tochter deines Vaters bedeutest selbst deinem Vater deutlich mehr als andere personen, also rede mit ihm. Er sollte während des gesamten gesprächs nüchtern sein. komm gleich zur sache. Wenn du gefühle zeigst, wird er das auch tun. Du kannst ihm vorwürfe machen, wie z.B. dass er nicht nur sich selbst kaputtmacht, sondern auch seine familie, dich. Mit Gefühlen kannst du ihn hoffentlich noch erreichen. Du musst ein Gefühl in ihm erzeugen, das größer ist, als der widerwille, ins krankenhaus zu gehen. Viel glück dir noch.

Nichts tun wie die meisten antworten. An deiner Stelle würde ich nichts tun und akzeptieren, dass er bald stirbt. Je früher man mit dem anfängt, desto mehr lindert man seinen eigenen psychischen Schmerz. Alle Gute euch und deinem Vater.

Das ist doch kein Todesurteil. Es gibt viele sehr gute Medikamente , die da helfen. Ich finde dein Handeln jedenfalls sehr übertrieben! Wie deine Mutter mit ihm klarkommt ist nicht deine Sache! Und so schnell stirbt dein Vater nicht. Er ist ja wohl in Behandlung eines Facharztes, sonst wüsste er ja diese Diagnose nicht. Das ist ganz allein SEINE Entscheidung, ob er weiter raucht , oder nicht. Und es ist KEIN Lungenkrebs oder so was. Das heisst, es ist möglich, das Leben noch unendlich zu verlängern! Sonst wären viele meiner Freunde und Verwandten ja schon längst tot, was aber NICHT der Fall ist. Wie wäre es , wenn du mal in aller Ruhe mit deinem Vater reden würdest??????

Nicht das, was sie/er hören will.

1

es ist eine form des lungenkrebs.... wenn du mal nachlesen würdest

0

Das geht nur auf die ganz brutale Art. Eine Bekannte hat früher sehr viel getrunken. Ihre Tochter hat ihr mehrfach angedroht zu gehen, wenn sie nicht aufhört. Sie hat weiter getrunken. Dann hat die Tochter die Drohung wahr gemacht. Erst dann hat sie die Augen geöffnet. Seit dem ist sie trocken. Die Tochter hat ihr leider keine Chance mehr gegeben - sie war schon zu oft enttäuscht worden!

"Wenn du verrecken willst, dann mach das allein! Ich besuche dich erst wieder im Krankenhaus!"

Natürlich hast du das mit der Polizei richtig gemacht. 'Betrunkenen die dann auch noch aggressiv sind, sind unberechenbar! Du musstest deine Mutter und dich doch schützen! Das schlechte Gewissen sollte dein Vater haben, aber dazu ist er ja nicht in der Lage!

@tinafritz1992...so hart es klingt, aber es stimmt. Alles Andere nennt man Co-Abhängigkeit. Es geht nur so. DH!

5
@FeeGoToCof

Leider ja! Aber die angehörigen denken sich: "So kann ich doch nicht mit ihm reden." Aber die Suchtkranken reden sich ja ein, dass sie gar nicht krank sind! Da hilft leider nur die Holzhammermethode :-( Der Leidensdruck muss größer als die Sucht sein. Sonst geht Alles so weiter.

3

Naja, ich würde mal sagen, kein Mensch kann wissen, ob dein Vater noch 3 Jahre zu leben hat oder nicht. Allerdings mit seinem Lebenswandel kann es sehr rasch gehen... Lass ihn, denn er ist alt genug um zu wissen, was zu tun ist. Du brauchst kein schlechtes Gewissen zu haben, weil du die Polizei geholt hast, denn wie gesagt, er ist alt genug um zu wissen, was er tut. Wenn er sich nicht danach richtet, dann muß mit den Konsequenzen leben

Wie kann man sowas nur schreiben, lass ihn er ist alt genug....

Eine Person in so einer Situation kann nicht mehr klar denken diese Personen ist frustriert und hat psychische und seelische Probleme und du schreibst er ist alt genug was er tun muss.

Wenn ich das machen würde wie du hätte ich ein schlechtes Gewissen bis ans Ende meines Lebens.

0

Es gibt viele gute Antworten...mein erster Gedanke war: Psychiatrie- dort ist er unter Beobachtung und ihm kann geholfen werden...diese Aufgabe ist zu schwer für euch... meinst du, dass du das organisieren kannst? Es geht um Eigengefährdung und das ist ein Grund ihn ins KH zu bringen....

Du musst damit Leben. Manchen Leuten kann man nicht helfen, sie wollen sich einfach nicht helfen lassen! Er hat ein Todesurteil bekommen und weiß in etwa wann der Sterben wird. Er kümmert ihn kein bisschen mehr was er tut, dementsprechend ist es ihm auch egal ob er jetzt 1 Jahr oder 2 früher stirbt..

Was möchtest Du wissen?